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3. Vernetzungsgespräch zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine

Heute fand das 3. Gespräch zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine statt. Auf Einladung des Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, berichtete Kultusminister Grant-Hendrik Tonne über die vielfältigen und weiterreichenden Bemühungen an Schulen und Kindertagesstätten.

An dem digitalen Austausch nahmen über 30 unterschiedlichste Akteure aus der Landesverwaltung, von Vereinen und Verbänden sowie ehrenamtliche Privatpersonen teil.

„Mein Dank gilt Kultusminister Tonne für den kurzfristigen und offenen Austausch. Der geschilderte Umgang mit der Gesamtsituation an den Schulen und Kindertagesstätten ist vorbildlich und unbürokratisch. Es ist zu hoffen, dass wir aus diesem Umgang lernen und in der Zukunft weiterhin so flexibel agieren können.“, so Doris Schröder-Köpf.

Kultusminister Tonne gab einen Überblick über die aktuelle Lage an den Schulen und Kindertagesstätten in Niedersachsen. Das Kultusministerium hat in einer beispiellosen Art und Weise auf die die Geflüchteten aus der Ukraine reagiert. Kinder und Jugendliche können sofort beschult werden. Ausgebildetes Schul- und Kitapersonal soll ein einfacher Arbeitsmarktzugang gewährt werden.  

Qualität entsteht im Dialog!

Auf Einladung des Caritasverbandes Hannover e.V. und dem Landtagsabgeordneten, Alptekin Kirci, hat heute, dem 08.02.2022, die Veranstaltung „Qualität entsteht im Dialog!“ im Rahmen einer Videokonferenz stattgefunden.

Diskutiert wurde über die Herausforderungen von Geflüchteten sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Hierbei wurde deutlich, dass offene Arbeits- und Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, obgleich sich willige Arbeitskräfte bereits in Deutschland befinden.

„Die Hürden eine Arbeit aufzunehmen sind für geflüchtete Menschen immer noch konträr zu der Nachfrage am Arbeitsmarkt. Insbesondere Fachkräfte, die bereits schon in Deutschland leben, werden in den Betrieben gebraucht und sollten schnellstmöglich eine Zukunftsperspektive erhalten.“, so die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe.

Gespräch zwischen der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe und dem Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall

Am 24.01.2022 kamen die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Kopf, und der Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall, Dr. Volker Schmidt, zu einem Gespräch in Hannover zusammen.

Anlass war ein Interview von Herrn Dr. Volker Schmidt am 14.12.2021 in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, in dem er auf die Impfquoten in niedersächsischen Unternehmen aufmerksam machte und als Ergebnis einer Umfrage von NiedersachsenMetall in niedersächsischen Industrieunternehmen äußerte, dass ein großer Teil der Ungeimpften Migrationshintergrund hätte.

(Link zum Artikel)

In dem Gespräch wurde deutlich, dass sich beide Seiten darüber einig sind, dass die aktuelle Analyse- und Datenlage über soziodemographische Hintergründe von Ungeimpften noch intensiver erforscht werden müssten, um Problemlagen besser zu identifizieren und auf der Basis einer evidenzbasierten Analyse zielgerichtete Lösungen zu erarbeiten. Daraus könnten Synergieeffekte für Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft entstehen und die Prävention für zukünftige Problemfälle vorangetrieben werden.

Darüber hinaus wurde über Lösungen zur Bewältigung des Fachkräftemangels diskutiert. Zielgerichtete Zuwanderung sollte hierbei als Chance gesehen werden und dabei helfen, den Fachkräftemangel zu verringern. Diverse Ansätze wurden diskutiert und über Lösungen gesprochen.

„In einem konstruktiven Dialog konnten wir erste gute Ansätze ausarbeiten. Es liegt nun an uns, dass wir diese vertiefen und gemeinsam die Bekämpfung der Pandemie vorantreiben“, so Doris Schröder-Kopf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe.

„Ich freue mich auf die Fortsetzung unseres guten Dialogs“, so Dr. Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall.

Coro

Immer besser gebildete Migrantinnen und Migranten zieht es nach Deutschland

Immer mehr Zuwanderer mit hohem Bildungsgrad ziehen nach Deutschland.  Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat am 16.12.2021 eine Analyse von Migrationsbewegungen für 137 Herkunftsländer vorgestellt.  

Die Analyse hat die Attraktivität der Bundesrepublik als Zielland, die Einflussfaktoren auf die Migrationsentscheidung und die Entscheidung, langfristig in Deutschland zu bleiben, sowie die daraus resultierenden Zuwanderungs- und Abwanderungszahlen aufgearbeitet.

Aktuell sei der Anteil der Migrantinnen und Migranten mit niedriger Bildung, die aus der EU kommen im Vergleich zu Nicht-EU-Ländern deutlich höher. Da jedoch insbesondere die Bevölkerungsgruppe der niedriggebildeten in der EU stark altere und weltweit das Migrationspotenzial von hochgebildeten steige, verbessere sich der Bildungsgrad des Migrationspotenzials nach Deutschland. Das generelle Migrationspotenzial werde zwar stagnieren, so die Forscher, jedoch das Potenzial der Gruppe mit einem hohen Bildungsabschluss sich verdoppeln.

„Die heute vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) veröffentlichte Analyse zur potenziellen Entwicklung von Migrationsbewegungen in die Bundesrepublik sollte uns zuversichtlich stimmen. Der Analyse zufolge nach könnte sich der Anteil von hochgebildeten Migrantinnen und Migranten in den nächsten zehn Jahren fast verdoppeln. Sie könnten schnell dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und eine Teillösung für den demographischen Wandel und die stetig ansteigenden Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt sein. Es ist zu hoffen, dass sich die Analyse bewahrheitet und der Arbeitsmarkt durch hochqualifizierte Zuwanderungen verstärkt werden kann.“, so die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf.

Weitere Informationen zu der Studie finden Sie unter: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/kieler-beitraege-zur-wirtschaftspolitik/analyse-und-prognose-von-migrationsbewegungen-0/

„Startklar in die Zukunft“ – Kabinett beschließt Kinder- und Jugendprogramm in Höhe von 222 Millionen Euro

Kinder und Jugendliche in Niedersachsen werden bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie mit dem neuen Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“ unterstützt. Weiterlesen

Film über Unterstützungsarbeit mit geflüchteten Frauen – Arabisch & Deutsch

Wir möchten Sie gerne auf den Dokumentarfilm „Die Solidarität untereinander – das gibt mir Kraft“ über Frauenprojekte und Unterstützungsarbeit mit geflüchteten Frauen von Filmemacherin Anne Frisius hinweisen: Weiterlesen

Broschüre „Demokratie und Partizipation in der Migrationsgesellschaft“

In der Abschlussphase des vom BMBF geförderten Forschungsprojekts „Willkommenskultur und Demokratie in Deutschland“ ist kürzlich die bildungspolitische Broschüre „Demokratie und Partizipation in der Migrationsgesellschaft“ für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen erschienen Weiterlesen

Projekt „Erfolgreich Dual“

„Erfolgreich Dual“ will junge Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund in eine Duale Ausbildung bringen und halten. Die konkrete Unterstützung in Form von sog. Lernwerkstätten leistet das Team der „Brückenbauer*innen“ gemeinsam mit Weiterlesen

Klare Präferenz geflüchteter Syrer bei der Wahl ihres Studienfachs

Beliebteste Zielnation für ausländische Studenten ist weltweit Deutschland nach drei englischsprachigen Ländern. Hohen Anteil haben daran geflüchtete Syrer. Dabei lassen sie bei der Wahl ihres Studienfachs eine klare Präferenz erkennen.  58 Prozent von ihnen schrieben sich für Ingenieurwissenschaften ein. Weiterlesen

Neue Website für Jugendliche: NS-Zeit in Hannover

Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen. Die Jüdische Bibliothek Hannover hat einen Faktencheck für Schüler/innen ins Netz gestellt. Weiterlesen

Dialog der Landesbeauftragten mit Vertreterinnen und Vertretern nds. Migrantenselbstorganisationen

Am 17.12.2018 war Kultusminister Grant Hendrik Tonne zu Gast beim turnusmäßigen Treffen der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, mit Vertreterinnen und Vertretern der niedersächsischen Migrantenselbstorganisationen und weiteren in der Integrationsarbeit tätigen Personen. Weiterlesen

Landesbeauftragte eröffnet die 3. Fachtagung „Migranetz“

„Wir brauchen mehr Menschen mit Migrationshintergrund für den Lehrberuf. Hier ist noch mehr Anstrengung und Zielstrebigkeit erforderlich. An Niedersachsens Schulen sollte sich der Querschnitt unserer Einwanderungsgesellschaft nicht nur in der Schülerschaft, sondern auch in den Lehrerzimmern abbilden“, so Schröder-Köpf in ihrem Grußwort. Weiterlesen