Beiträge

#MeetYourJob

Jobcenter der Region Hannover lädt am 26. + 27. Oktober 2022 zur Arbeitsmarktmesse #meetYourJob ein.

Folgende Informationen sind auf der Seite des Jobcenters unter folgenden Homepage abrufbar (Stand 02.09.2022):

#meetYourJob – Treffen Sie Ihren zukünftigen Arbeitgeber

Wir sind für Sie da! Mehr als 40 Arbeitgeber bieten viele interessante Jobs an. Nutzen Sie die Gelegenheit für

  • einen ersten einfachen Kontakt zum Arbeitgeber.
  • ein kostenloses professionelles Bewerbungsfoto von unserem Fotografen.
  • Informationen zu individuellen Fördermöglichkeiten.

Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre persönliche Ansprechpartnerin oder Ihren persönlichen Ansprechpartner im Jobcenter.

Teilnahme kostenlos und ohne Anmeldung.

Die Arbeitgeber kommen aus den folgenden Branchen:

  • Gastronomie + Hotellerie
  • Gesundheit + Pflege + Soziales
  • Handel
  • Handwerk + Dienstleistung
  • Informationstechnologie + Produktion
  • Logistik

 #meetYourJob – Meet your future employer

We are here for you! More than 40 employers offer many interesting jobs.

Take the opportunity for

  • a first easy contact with the employer.
  • a free professional application photo from our photographer.
  • Information about individual promotion possibilities.

Participation free of charge and without registration.
 

 #meetYourJob – Познайомтеся зі своїм майбутнім роботодавцем

Понад 40 роботодавців пропонують багато цікавих вакансій.

Скористайтеся можливістю:

  • перший простий контакт з роботодавцем.
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  • Інформація щодо індивідуальних можливостей фінансування.

Участь безкоштовна та без реєстрації.

 اِلْتَقَي بربِّ عَمَلُك المستقبلي – #meetYourJob

٢٦  + ٢٧  تِشرينُ الأوّلُ  ٢٠٢٢

السَّاعَة  ٩ – ١٦

مركز هانوفر للمؤتمرات

يُقَدَّم أَكْثَر مِنْ ٤٠ رَبّ عَمل العَدِيدِ مِنَ الْوَظَائِفِ الْمُثِيرَة لِلِاهْتِمَام ! نَحْن هُنَا مِنْ أَجَلِكاِغْتَنَم الْفُرْصَة لِأَجْل
 

التَّوَاصُل بِبَساطَة مَعَ رَبِّ الْعَمَل

اِلْتِقَاط صُورَة شَخْصِيَّة مَجّانِيَّة للسيرة الذَّاتِيَّةِ مِنْ مصورنا

الحُصُول عَلَى مَعْلُومَات عَن إمكانيات الدَّعْم والتمويل الْفَرْدِيَّة المتاحة

 


HCC Hannover Congress Centrum
Theodor-Heuss-Platz 1-3
30175 Hannover

Öffentliche Verkehrsmittel

Ab Hauptbahnhof mit der Buslinie 128 oder 134 Richtung Peiner Straße direkt bis zum Hannover Congress Centrum. Zeitdauer: 10 Minuten. Ab Kröpcke mit der Stadtbahn Linie 11 (Zoo) bis Hannover Congress Centrum Zeitdauer: ca. 10 Minuten.

Kostenloses Serviceangebot der ÜSTRA für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste / Buchung eines Fahrbegleitservices unter http://www.gvh.de/serviceangebote.html.

Sie können den üstra Fahrgastbegleiterservice täglich in der Zeit von 7 bis 19 Uhr in Anspruch nehmen. Teilen Sie Ihren Wunsch bitte rechtzeitig vorher unter der Nummer
(0511) 166 826 93 mit.

Anfahrt und Parken
Barrierefreie Zuwegung

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#weexplainforeveryone: Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Flüchtlingsrat und Lotto-Sport-Stiftung danken den an der Corona Aufklärungs- und Impfkampagne beteiligten Ärzt*innen

Am 09. Juni 2021 startete die mehrsprachige Corona Aufklärungskampagne der Migrationsbeauftragten Schröder-Köpf, des Flüchtlingsrates Niedersachsen e.V. und der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung. Ziel der Kampagne ist es, Geflüchtete und alle Menschen deren Muttersprache nicht Deutsch ist, mit grundlegenden Informationen zum Impfen zu versorgen, Bedenken gegenüber der Corona-Impfung abzubauen und diese als Grundlage für weitergehende persönliche Beratungsgespräch vor Ort nutzen zu können. Getragen wird die Kampagne von Ärztinnen und Ärzten, die in Videos in 16 Sprachen prägnant und einfach verständlich in ihrer Muttersprache über das Impfen aufklären sowie Impfreaktionen und Nebenwirkungen thematisieren und besonders verbreitete Mythen widerlegen. 

Mit den Videos und FAQ in 16 Sprachen erzielte diese bisher eine Gesamtreichweite von rund 170 Millionen Kontakten. Die begleitende Facebook-Ad-Kampagne sorgte zudem noch ein mal für rund 4 Millionen erreichte Nutzerinnen und Nutzer, welche die Videos über 15 Millionen Mal angeschaut haben. „Dies wäre ohne das Engagement der Ärztinnen und Ärzte, die der Kampagne ihr Gesicht und ihre Stimme gegeben haben, nicht möglich gewesen und es wären sicherlich etliche Menschen noch heute dem Corona-Virus ungeschützt ausgesetzt“, so Schröder-Köpf. Die Landesbeauftragte hatte gestern (29.08.) zum Dank für deren Engagement alle Beteiligten zum Abendessen ins Gästehaus der Landesregierung eingeladen. „Ohne das Mitwirken der Ärztinnen und Ärzte hätten wir die Menschen so überhaupt nicht erreichen können. Das haben die Zahlen der Kampagne ganz deutlich gezeigt. Es war mir somit ein Bedürfnis, alle persönlich kennenzulernen und ihnen gebührend zu danken“, so Schröder-Köpf weiter.

Bekanntgabe Preisträger Niedersächsischer Integrationspreis 2022

Integration von Kindern und Jugendlichen – gemeinsam stark in die Zukunft! Weil und Schröder-Köpf geben Preisträgerinnen und Preisträger des Niedersächsischen Integrationspreises 2022 bekannt.

Ministerpräsident Stephan Weil hat am (heutigen) Dienstag gemeinsam mit der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, http://www.migrationsbeauftragte-niedersachsen.de und dem Bündnis „Niedersachsen packt an“ die Preisträgerinnen und Preisträger des Niedersächsischen Integrationspreises 2022 www.niedersächsischer-integrationspreis.de bekannt gegeben.

Mit dem Wettbewerb zeichnet das Land Niedersachsen nachhaltige Projekte und engagierte Menschen aus, die sich in besonderer Weise mit neuen Ideen dafür engagieren, dass Integration von Kindern und Jugendlichen gefördert und umgesetzt wird. Die Beispiele und Projekte mögen dann gerne der Nachahmung dienen.

Der Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro (4 x 6.000 Euro) dotiert. Das diesjährige Motto des Integrationspreises lautet „Integration von Kindern und Jugendlichen – gemeinsam stark in die Zukunft!“.

Das Bündnis „Niedersachsen packt an“ zeichnet zudem eine Bewerberin beziehungsweise einen Bewerber mit einem Sonderpreis aus und unterstützt deren/dessen Engagement mit einem Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro.
Der Integrationspreis wird bereits zum dreizehnten Mal und der Sonderpreis zum siebten Mal vergeben.

Aus 150 Bewerbungen und Vorschlägen hat die Jury unter dem Vorsitz von Doris Schröder-Köpf die folgenden Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt:

• Begegnungszentrum KAISER 19, DRK Landesverband Oldenburg e.V., Oldenburg
• Ev.-luth. Elisabeth Kirchengemeinde Langenhagen, Region Hannover
• Bonveno Göttingen gGmbH, Göttingen
• Kooperation der Aue-Mehde-Grundschule Zeven mit dem St.-Viti-Gymnasium Zeven, Rotenburg (Wümme)

Beim Sonderpreis des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ entschied sich die Jury für:
• Mehrgenerationenhaus (MGH) Courage e.V. – Migrationsberatung, Kinder-Eltern-Kontaktstelle (KEKS), Harburg

Mit Integrationserfolgen in jungen Jahren werden die Weichen gestellt und prägen die späteren Chancen auf Erfolg und Teilhabe. Aus diesem Grund hat die Integration von zugewanderten Kindern und Jugendlichen eine ganz besondere Bedeutung und stellt eine der wichtigsten Zielgruppen dar.
Integration hat gerade in diesen Zeiten einen besonders hohen Stellenwert. Gesellschaftliche Teilhabe ist relevanter als je zuvor, ganz unabhängig von Herkunft, Kultur, Alter, Geschlecht, Religion, wirtschaftlicher oder finanzieller Situation.
Es ist der Niedersächsischen Landesregierung ein wichtiges politisches Anliegen, die vielfältigen Potentiale verschiedener Institutionen, Verbände, Vereine, Initiativen, Kindergärten, Schulen etc. zu aktivieren und besonders innovative und nachhaltige Ideen mit dem Niedersächsischen Integrationspreis auszuzeichnen.

Hintergrund und Terminhinweis
Die Preisübergabe soll Ende November im Rahmen einer Veranstaltung stattfinden.

Die Jury
Neben Doris Schröder-Köpf gehören in diesem Jahr zur Jury:

  • Sonja Anders, Chefdramaturgin und Intendantin des Schauspiel Hannover
  • Nariman Hammouti, Vorsitzende des Vereins „Deutscher Soldat e.V.“
  • Sabina Kaluza, Künstlerin und Präsidentin des „KreativRegion e.V.“
  • Maryam Mohammadi, Referentin vom Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. und
    Vorstandsmitglied vom Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte e.V.
  • Eliah Sakakushev-von Bismarck, Direktor der Villa Seligmann

    Die Preisträgerinnen und Preisträger

    Begegnungszentrum KAISER 19, DRK Landesverband Oldenburg e.V. mit dem Projekt
    „Miteinander. Füreinander – Kinder und Jugendliche im Blick: individuelle Förderung
    und gemeinsame Aktivitäten“


    Das Projekt wurde initiiert, um besonders zugewanderten und geflüchteten Kindern und
    Jugendlichen sowie deren Familien vielfältige und insbesondere auch nachhaltige
    Maßnahmen anzubieten, diese zu begleiten und zu fördern. Unterschiedliche Maßnahmen,
    u.a. eine umfangreiche Schülernachhilfe, Sprachförderung durch Ehrenamtliche, Hilfe und
    Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche und dem Zugang zum Arbeitsmarkt gehören
    ebenso dazu wie auch die Betreibung eines Jugendtreffs mit zahlreichen Freizeitaktivitäten
    und Sport. Das Sommerprogramm „frische Luft statt Sofamuff“ war ein Highlight in den
    Sommerferien im letzten Jahr. Ehrenamtliche, darunter auch Schülerinnen und Schüler, die
    in der Vergangenheit selbst Angebote, wie z.B. Nachhilfe, wahrgenommen haben,
    engagieren sich für insgesamt 56 verschiedene Aktivitäten pro Woche. Ziel ist es, die Bildungs-
    ungleichheit von Kindern und Jugendlichen abzumildern und die Chancengleichheit zu fördern
    sowie den negativen Auswirkungen der Pandemie, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen,
    entgegenzuwirken. Das Jahr 2022 hat thematisch die ganzheitliche mentale und körperliche
    Gesundheit zum Schwerpunkt.

Ev.-luth. Elisabeth Kirchengemeinde Langenhagen, Region Hannover mit dem Projekt
„Lernhilfe“


Seit sechs Jahren unterstützen Ehrenamtliche Kinder und Jugendliche mit
Migrationshintergrund beim mündlichen und schriftlichen Erlernen der deutschen Sprache
und fördern sie auf dem jeweiligen individuellen Lernstand. Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer werden in altersgemäßen Kleingruppen von 13 Ehrenamtlichen in
Unterrichtsfächern der Sekundarstufe I und II unterrichtet. Neben der Hausaufgabenhilfe,
dem Training der Grundkenntnisse in Mathematik und Deutsch werden die Kinder und
Jugendlichen zudem auf schriftliche Prüfungen vorbereitet. Darüber hinaus sollen Regeln
des sozialen Miteinanders über Pausen-/Lernspiele und im Umgang untereinander vermittelt
werden. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten einmal pro Woche jeweils nachmittags mit
den Ehrenamtlichen zusammen. Bei Bedarf finden für die Schülerinnen und Schüler weitere
Treffen statt. Die Ehrenamtlichen und die zugeordneten Kinder und Jugendlichen lernen über
längere Zeit zusammen, damit stabile Beziehungen untereinander entstehen. Als besondere
Aktion konnten im letzten Jahr neben der Lernhilfe zwei Schwimmkurse für die Nicht-Schwimmer
der Schülerinnen und Schüler mit dem DLRG organisiert werden.

Bonveno Göttingen gGmbH, Göttingen mit dem Projekt „BROTHERS –
Gewaltprävention bei (geflüchteten) Jugendlichen supported by HEROES“


Im Mittelpunkt steht das Coaching männlicher Jugendlicher mit Migrationshintergrund sowie
die Reflexion der Geschlechter zur Gestaltung unserer Gesellschaft. Die „BROTHERS“
orientieren sich am Konzept der Berliner Initiative „HEROES“ und erweitern deren Ansatz um
die Gruppe der geflüchteten Jugendlichen im ländlichen Raum. Die Modifizierung und
Übertragung des Projektes sind bisher einmalig in Niedersachsen. Nach dem Vorbild werden
die BROTHERS-Gruppen in Göttingen und Hann. Münden mit den BROTHERS-Workshops
miteinander verknüpft. Die Teilnehmer der Gruppen bilden einen Safe Space, in dem sie mit
Teamleitern in die Diskussion und die Selbstreflexion einsteigen und ggf. ein Training zum
Peer-Educator durchlaufen. In den Workshops, die mit Schulklassen und Jugendgruppen
durchgeführt werden, können die Projektteilnehmer dann selbst als Peer-Educator aktiv
werden. Themen wie Männlichkeit, Geschlechterrollen, Gleichberechtigung, Ehre, Respekt
und die Vermeidung von Gewalt, werden bei dem Austausch zwischen den Jugendlichen
diskutiert. Ziele des Projekts sind es, neben einer gewalt- und geschlechtersensiblen
Präventionsarbeit, die Identitätsentwicklung junger Männer und deren soziale Kompetenzen
zu verbessern.

Kooperation der Aue-Mehde-Grundschule Zeven mit dem St.-Viti-Gymnasium Zeven,
Rotenburg (Wümme) mit dem Projekt „1*11- Ich helf“


Bei dem Lernprojekt kommen dreimal pro Woche nachmittags Schülerinnen und Schüler des 11.
Jahrgangs des Gymnasiums als Lernhelferinnen und Lernhelfer in die Grundschule. Ziel
dabei ist das gemeinsame Lernen. Ein großer Teil der Lernhelferinnengruppe und
Lernhelfergruppe besteht aus Jugendlichen, die selbst einen Migrationshintergrund
mitbringen und ihre positiven Schul- und Lernerfahrungen an die Kinder „aus erster Hand“
weitergeben. Neben der Lernvermittlung und der daraus resultierenden Vorbildfunktion
stellen die Lernhelferinnen und Lernhelfer mit Migrationshintergrund auch eine spezielle
Identifikation für die Schülerinnen und Schüler dar. Aufgrund der erfolgreichen Erfahrungen
wurde das Projekt von Jahrgangsstufe 1 auf Jahrgangsstufe 2 erweitert. Die Leitung und
Organisation wird von dem Schulsozialarbeiter der Grundschule durchgeführt. Nach einer
Einweisung der Elftklässlerinnen und Elftklässler in die Fächer Deutsch und Mathematik
durch die Fachlehrkräfte lernen die Lernhelferinnen und Lernhelfer mit ihren zugeordneten
Kindern in Kleingruppen. Durch die gemeinsame Arbeit wird ein positives Lernklima
geschaffen und Integration tatsächlich gelebt. Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler
sowie auch die Lernhelferinnen und Lernhelfer des Gymnasiums erleben dabei ein Wachsen
ihres Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühles.

Sonderpreis des Bündnisses „Niedersachsen packt an“

Mehrgenerationenhaus (MGH) Courage e.V. – Migrationsberatung, Kinder-Eltern-Kontaktstelle (KEKS),
Harburg mit dem Projekt “Miteinander trotz Corona – Kinder durch die Pandemie begleiten“
Das Mehrgenerationenhaus Courage unterstützt seit Jahren Familien durch Beratung und
Betreuungsangebote. Selbstverständliche Bausteine zur Integration sind das Sprach-Café
für Frauen und die Lernförderung. Kinder und Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund
erhielten gleich zu Beginn der Corona-Pandemie im Familienzentrum zusätzliche Unterstützung beim
Homeschooling und wurden mit technischen Hilfsmitteln wie PCs, Tablets etc. ausgestattet. Neben der Lernunterstützung ist die Förderung von sozialer und interkultureller Kompetenz ein wichtiger Aspekt im Mehrgenerationenhaus. In den Ferien werden deshalb regelmäßig Theaterworkshops, Ferienfreizeiten und Tagesausflüge angeboten. An den Angeboten nehmen Kinder mit Migrationshintergrund, aus bildungsfernen
Familien sowie Kinder aus unbelasteten Familien teil. In diesen heterogenen Gruppen bilden die Kinder und Jugendlichen einen wichtigen Teil der Gesellschaft und lernen zudem demokratische Strukturen und Werte kennen.

20220701 PI Bekanntgabe Preisträger Integrationspreis 2022.pdf

Veranstaltung der Konzerttour „Gurbet – 60 Jahre zu Hause in Niedersachsen“ in Salzgitter

Am Samstag, den 2. Juli fand in der Kulturscheune in Salzgitter-Lebenstedt die bereits siebte Veranstaltung der Gurbet-Tour „60 Jahre zu Hause in Niedersachsen“ statt, die die Föderation Türkischer Elternvereine in Niedersachsen e.V. anlässlich des 60. Jubiläums des Anwerbeankommens der Bundesrepublik Deutschland mit der Türkei mit acht Städten in Niedersachsen durchführt. Mit im Gepäck hat FöTEV-Nds die Migranten-Pop Band Shanaya. Schirmfrau der Veranstaltungsreihe ist die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, die hierfür am Samstag nach Salzgitter gekommen war und ein Grußwort an die Gäste richtete. „Heute leben mehr als 3 Mio. Menschen mit familiären Wurzeln aus der Türkei in Deutschland, wovon rund 1,8 Mio. in Deutschland geboren sind. Insbesondere die erste Generation hat Niedersachsen mit aufgebaut, es zu dem gemacht, was es heute ist, unser Land bereichert, wirtschaftlich aber vor allem auch menschlich. Mittlerweile ist Niedersachsen seit vier Generationen für türkischstämmige Menschen ein Zuhause. Als Wissenschaftler*innen, Arbeiter*innen, Unternehmer*innen, Politiker*innen, Sportler*innen und Kulturschaffende bereichern sie das moderne Deutschland und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, “ so Schröder-Köpf.

Vorherige Stationen der Veranstaltungsreihe waren Peine, Hann. Münden., Verden, Hildesheim, Hameln und Stadthagen. Die Abschlussveranstaltung findet am 9. Juli vor dem Haus der Kulturen in Braunschweig statt.

Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe und Innenminister Pistorius besuchen den Ukrainischen Verein in Niedersachsen e.V.

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, besuchte am 22. Juni gemeinsam mit Minister Pistorius den Ukrainischen Verein in Niedersachsen e.V. in der Podbielskistraße 269. Vor Ort machten sie sich ein Bild von dem vielfältigen Unterstützungsangebot, dass die Ehrenamtlichen des Vereins in den Räumlichkeiten tagtäglich für ukrainische Geflüchtete anbieten und in kürzester Zeit buchstäblich aus dem Boden gestampft haben: u.a. Deutsch-Sprachkurse, Erstberatung für den beruflichen Einstieg (Frau&Beruf), Sportkurse, Spielzimmer für Kinder und Betreuung während der Sprachkurse, psychologische Beratung, eine große Küche nicht nur zur Verpflegung sondern auch als Ort der Begegnung sowie ein Jugendclub. Vieles mehr befindet sich in der Planung. Im Anschluss informierten die 1. Vorsitzende, Oksana Janzen sowie die Vorstandsmitglieder Natalia Butych, Nikolai Janzen und die Geschäftsstellenleiterin Dr. Olga Artemova über ihre vielzähligen Kooperationen und Vernetzungen sowie die Planungen für die Zukunft. Ein ganz besonderer Schwerpunkt der Arbeit sei zurzeit die Gesundheitsversorgung machte Frau Janzen deutlich: im Bereich der Kindermedizin brauche es dringend eine Art Pool-Sprechstunde beim Gesundheitsamt, da zu wenige Kinderärztinnen und -ärzte zur Verfügung stünden. Ganz besondere Unterstützung brauche der Verein auch bei der Versorgung von Menschen mit Behinderungen unter denen auch viele Kinder seien.

Zuwanderung lässt Bevölkerung Deutschlands um 0,1 Prozent leicht wachsen

Meldung der dpa:

Die Bevölkerung in Deutschland hat 2021 aufgrund von Migration leicht zugenommen. Die Nettozuwanderung liegt wieder fast auf demselben Stand wie vor Corona.

Die Zuwanderung hat die Bevölkerung in Deutschland im vergangenen Jahr wieder leicht wachsen lassen. Zum Jahresende 2021 lebten gut 83,2 Millionen Menschen in Deutschland und damit 0,1 Prozent oder 82.000 mehr als zum Vorjahresende, wie das Statistische Bundesamt am Montag auf Grundlage der Bevölkerungsfortschreibung mitteilte.

Die Entwicklung sei vor allem auf einen Anstieg der Nettozuwanderung zurückzuführen, die im vergangenen Jahr nach vorläufigen Ergebnissen auf 317.000 Personen wuchs, nach 220.000 im Vorjahr. Damit habe die Nettozuwanderung wieder nahezu das Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie erreicht (2019: 327.000).

Mehr Sterbefälle als im Vorjahr

Zum Jahresende 2021 lebten 72,3 Millionen Menschen mit deutscher und 10,9 Millionen mit ausländischer Staatsbürgerschaft in Deutschland. Das waren 308.000 Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft mehr als im Vorjahr und zugleich 226.000 weniger Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft. Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung erhöhte sich somit im Vergleich zum Vorjahr von 12,7 auf 13,1 Prozent.

Zugleich wurden in Deutschland 228.000 mehr Sterbefälle als Geburten gezählt. Die Überzahl der Sterbefälle stieg damit erneut – im Vorjahr waren noch 212.000 mehr Menschen gestorben, als geboren worden waren.

Gespräch der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe mit den kommunalen Integrationsbeauftragten sowie den Koordinierungsstellen für Migration und Teilhabe

Gespräche zwischen der Landesbeauftragten, Doris Schröder-Köpf, und den kommunalen Integrationsbeauftragten sowie den Koordinierungsstellen für Migration und Teilhabe finden in regelmäßigen Abständen zu aktuellen Themen statt.

Bei dem heutigen Austausch wurde intensiv über die Auswirkungen des Angriffskrieges auf die Ukraine diskutiert. Derzeit finden fast 81.000 Ukrainerinnen und Ukrainer Zuflucht in Niedersachsen. Aus dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport berichtete die zuständige Abteilungsleiterin, Frau Dr. Graf, über Hilfeleistungen des Landes Niedersachsen. Aus den Kommunen folgten Berichte über die tagesaktuellen sowie über die strukturellen Herausforderungen.

„Durch das schnelle Handeln in den Kommunen konnte sehr vielen Menschen geholfen werden. Es ist beachtlich was hier geleistet wurde und auch weiterhin geleistet wird,“ so Schröder-Köpf.

Gurbet-60 Jahre „ZUHAUSE“ in Niedersachsen

Mit nachstehender Pressemitteilung der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe und der Föderation türkischer Elternvereine in Niedersachsen e.V. (Fötev-Nds) möchten wir Sie auf den Start der Veranstaltungsreihe „Gurbet-60 Jahre „ZUHAUSE“ in Niedersachsen“ aufmerksam machen.

Fördermöglichkeiten des Bundes aus dem AMIF

Wir möchten Sie auf die Information des Bundes über Fördermöglichkeiten aus dem AMIF (Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds) zur Projektförderung zu Gunsten von Kriegsvertriebenen aus der Ukraine hinweisen. Die jeweils aktuelle Fassung des Förderatlas ist über die Webseite www.bamf.de/amif21 einsehbar.

Informationen zu Kursen für ankommende Geflüchtete

Dommuseum Hildesheim stellt Sonderausstellung „Islam in Europa. 1000 – 1250“ vor

Am 18. März kam die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe in einem digitalen Austausch mit Frau Prof. Claudia Höhl, Direktorin des Dommuseum Hildesheim, zusammen. Frau Prof. Höhl stellte die Sonderausstellung „Islam in Europa. 1000 – 1250“ vor, die am 6. September 2022 im Dommuseum eröffnet wird. Ausgangspunkt der Ausstellung sind Kunstwerke aus dem Bestand des Dommuseums, die bereits im Mittelalter aus islamisch geprägten Kulturen des Mittelmeerraums und des Nahen Ostens nach Hildesheim gelangt sind. Das Thema der Vernetzung von Kulturen und Menschen und damit der vielfältigen Wurzeln unserer Gesellschaft soll in dieser Ausstellung mit Kunstwerken aus Hildesheim sowie großen nationalen und internationalen Sammlungen für Besucherinnen und Besucher erschlossen werden.

Von zentraler Bedeutung ist dabei der Brückenschlag in die Gegenwart mit einem eigenen Ausstellungsbereich und mehrsprachigen Vermittlungsangeboten im Rahmen eines kulturell divers aufgestellten Programms. Auch eine Werkstatt für Kinder-, Schul- und Jugendgruppen ist geplant, für die eigene Führungs- und Besuchsangebote entwickelt werden. Frau Schröder-Köpf betonte, wie wichtig es sei, dass wir in diesen dunklen und traurigen Zeiten des Krieges in der Ukraine auch verbindende Projekte wie dieses in den Fokus rücken. Gern sagte die Landesbeauftragte die erbetene Unterstützung zu, die Sonderausstellung in ihren Netzwerken zu bewerben und ihre Teilnahme an der Eröffnung zu prüfen.

NTFN-Newsletter zur Ukraine (02/2022)

Nachstehend finden Sie den aktuellen NTFN-Newsletter mit dem Schwerpunkt „Geflüchtete aus der Ukraine“:

→ NTFN-Flyer auf Ukrainisch, Russisch und Deutsch

Aufgrund der steigenden Zahl von Geflüchteten aus der Ukraine hat NTFN einen Flyer auf Ukrainisch und auf Russisch aufgesetzt. Der Flyer enthält die Kontaktdaten der Psychosozialen Zentren in Niedersachsen sowie Informationen zu Angeboten, etwa Offene Sprechstunden oder Kinder- und Jugendsprechstunden. Die Flyer finden Sie im Anhang sowie online unter: www.ntfn.de/flyer-und-broschuren-des-ntfn/

→ Angebote für Kinder und Jugendliche sowie deren Unterstützer*innen

An den Standorten Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim und Osnabrück können spezialisierte Sprechstunden für Kinder und Jugendliche genutzt werden. Informationen zur Terminvereinbarung finden Sie online unter: www.ntfn.de/fluechtlingskinder/ . Der Kinder- und Jugendflyer (der neben unseren Kontaktdaten auch altersgerechte Informationen zu Trauma, Ängsten u.v.m. enthält) befindet sich derzeit in Übersetzung, dieser kann voraussichtlich gegen Ende der Woche auf der Homepage heruntergeladen und bestellt werden.

Für Ehrenamtliche oder pädagogische Fachkräfte, die mit möglicherweise traumatisierten Kindern in Kontakt stehen, bietet NTFN seit längerem eine Telefonsprechstunde. Hier können Sie Ihre Fragen stellen (etwa zum Erkennen von Traumatisierung, adäquater Umgang mit kriegsbetroffenen Kindern u.v.m.) und Informationen über weitergehende Hilfe erhalten. Die Beratungszeit ist Mittwochs von 12-13 Uhr unter Telefon 0541-66 89 66 15, oder per E-Mail an fluechtlingskinder@ntfn.de. Den Flyer finden Sie anbei. Das Angebot findet in Kooperation mit nifbe statt.

→ Online-Kurzschulungen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit (13.4. / 26.4.)

NTFN lädt herzlich zu den Kurzschulungen “Umgang mit traumatisierten und psychisch belasteten Menschen – was hilft? Und wie passe ich auf mich auf, damit ich lange durchhalte?” am 13.04.22 und 26.04.22 ein. Die Online-Schulungen richten sich vor allem an Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. Was sind psychosoziale Auswirkungen von Gewalt und Flucht? Welche Risiko- und Schutzfaktoren gibt es, was hilft? Welche Anlaufstellen gibt es für die Betroffenen? Das Thema Selbstfürsorge und Abgrenzung in der Flüchtlingsarbeit wird auch ein Teil der Schulungen sein. Was kann ich dafür tun, damit es mir trotz der täglichen Konfrontation mit Leid und mit eigener Angst gut geht?

Die Schulungen sind kostenlos und finden über die Plattform Zoom statt. Hinweise zur Nutzung sowie Anmeldedaten erhalten alle Teilnehmenden ein paar Tage vor der Veranstaltung. Weitere Informationen und die Anmeldeformalitäten finden Sie im Einladungsflyer im Anhang sowie unter www.ntfn.de/aktuelle-fortbildungen-des-ntfn/. NTFN wird diese Schulungen fortsetzen, melden Sie sich bei Interesse gerne vorab unter fortbildungen@ntfn.de

→ Klient*innen des PSZ Hannover zeigen ihre Solidarität

In den Psychosozialen Zentren finden Geflüchtete aus über vierzig Ländern Unterstützung – Geflüchtete etwa aus Syrien, Irak oder Afghanistan, die selbst die verheerenden Folgen des Kriegs kennenlernen mussten. Geflüchtete der Freizeitgruppe im Psychosozialen Zentrum (PSZ) Hannover haben nun ihre Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern des jüngsten Kriegs ausgedrückt:

→ Spendenaufruf: Fahrtkosten für Geflüchtete der LAB Fallingbostel-Oerbke

NTFN freut sich, dass bei ihrem Spendenaufruf für Fahrtkosten vom Ankunftszentrum Fallingbostel-Oerbke bereits über 300€ zusammengekommen sind. Auch Geflüchtete aus der Ukraine werden mittlerweile in Oerbke untergebracht. Durch die abgelegene Lage der Einrichtung ist die Anfahrt zum PSZ Hannover beschwerlich: mindestens 1,5 Stunden Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Menschen pro Strecke auf sich nehmen, und die Fahrtkosten für längerfristige therapeutische Angebote werden nicht übernommen. Daher ruft NTFN zu Spenden auf: bereits 25€ stellen die An- und Abreise zu einer therapeutischen Sitzung sicher. Die Spendeneinnahmen werden für Geflüchtete sämtlicher Herkunftsländer genutzt, die in den Landesaufnahmebehörden untergebracht sind. Spenden mit dem Betreff „Fahrtkosten LAB“ nimmt NTFN gerne entgegen an die IBAN: DE 95 2512 0510 0008 5644 10, alternativ können Sie das Online-Spendenformular auf unserer Website www.ntfn.de nutzen. Herzlichen Dank im Namen der Betroffenen!

Wollen Sie über aktuelle Projekte und Neuigkeiten des NTFN e.V. informiert bleiben? Um in den NTFN-Newsletter aufgenommen zu werden (etwa 3-4 Ausgaben im Jahr), schreiben Sie eine formlose E-Mail mit dem Betreff „NTFN-Newsletter“ an praktikantin_pr@ntfn.de Regelmäßige Informationen zum Verein und zum Arbeitsfeld finden sich wie immer auf unserer Homepage in der Rubrik „Aktuell“ (www.ntfn.de/aktuell).