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Statement von Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, zur Lösung für die Flüchtlingsbürgen

„Ich begrüße die Lösung für diejenigen, die sich 2015 und 2016 für geflüchtete Familien verbürgt haben, die aus dem Kriegsgebiet Syrien im Rahmen des humanitären Aufnahmeprogramms Niedersachsens zu uns gekommen sind. Diese Regelung ist das erfreuliche Ergebnis der Gespräche der Innenminister Niedersachsens und Hessens mit den zuständigen Bundesbehörden und erleichtert die akute Situation betroffener ehrenamtlicher Flüchtlingshelferinnen und Flüchtlingshelfer und auch Kirchengemeinden, die sich für Menschen in Not eingesetzt haben.“

Hintergrund: Die Landesregierung hatte in der Sitzung des Niedersächsischen Landtags am 20. April 2018 auf entsprechende Anfragen geantwortet. Demnach hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales entschieden, dass Jobcenter nach Feststellung der Erstattungsansprüche gegenüber den Verpflichtungsgebern die Ansprüche befristet niederschlagen, bis eine endgültige Klärung der Rechtslage durch das Bundesverwaltungsgericht erfolgt ist.


thumbnail of 051-Lösung für Flüchtlingsbürgen

Weil und Schröder-Köpf starten Wettbewerb zum Niedersächsischen Integrationspreis 2018: Integration in Vereinswesen und Nachbarschaft

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, startet am heutigen Mittwoch gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil den Wettbewerb um den Niedersächsischen Integrationspreis 2018. Der Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert.

Zusätzlich vergibt das Bündnis „Niedersachsen packt an“ einen Sonderpreis in Höhe von 6.000 Euro. Die Verleihung des Integrationspreises erfolgt bereits zum neunten Mal. Das Motto ist in diesem Jahr „Integration in Vereinswesen und Nachbarschaft“.

Der Wettbewerb richtet sich an Initiativen, Vereine (mit Ausnahme von Sportvereinen) oder Institutionen, die Flüchtlinge und andere Zugewanderte in Niedersachsen durch Initiativen und Projekte im Vereinswesen oder in der Nachbarschaft bei der Integration unterstützen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Teilhabe am Gemeinwesen leisten. Ziel ist es, gute Ideen, Vorhaben und Umsetzungen zu würdigen und landesweit bekannt zu machen.

Mit der Wahl des Mottos knüpfen Weil und Schröder-Köpf an die bisherige Arbeit des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ an. Neben dem Spracherwerb ist der Erwerb von interkulturellen Kompetenzen im gemeinsamen Alltag der entscheidende Schritt für nachhaltige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Zugewanderte Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, die in Niedersachsen angekommen sind und hier heimisch werden möchten, lernen die kulturellen Traditionen und Gewohnheiten am besten im guten Miteinander der Nachbarschaft mit ortsansässigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ebenso wie in einem vitalen Vereinswesen kennen.

Bewerbungen sind per E-Mail an integrationspreis@stk.niedersachsen.de oder per Post an

Niedersächsische Staatskanzlei
Stichwort „Niedersächsischer Integrationspreis 2018“
Planckstr. 2
30169 Hannover

zu richten.

Den auszufüllenden Fragebogen sind der Bewerbung beizufügen. Dieser kann hier als Word-Dokument heruntergeladen werden.

Bewerbungsschluss ist Mittwoch, 28. Februar 2018.

Den Flyer zum 9. Integrationspreis finden Sie hier.

Diese Pressemitteilung im Pdf-Format finden Sie hier.

 

Hintergrund zur Vergabe des Niedersächsischen Integrationspreises
Aus den Bewerbungen wählt eine unabhängige, namhaft besetzte Jury unter dem Vorsitz
von Doris Schröder-Köpf die Preisträgerinnen und Preisträger aus, die am 27. August 2018
in einem Festakt im Alten Rathaus in Hannover ausgezeichnet werden.


thumbnail of Pressemitteilung Niedersächsischer Integrationspreis 2018

Pressemitteilung, 14.02.2018 (PDF)

thumbnail of Ausschreibungs-Flyer Nds. Integrationspreis 2018

Ausschreibungsfyler Integrationspreis 2018