Informationen zum Thema Asyl-und Flüchtlingspolitik in Niedersachsen

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Informationen zum Integrationskurs für Geflüchtete aus der Ukraine: Fragen und Antworten (FAQ)

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat eine Handreichung zum Thema „Integrationskurse für Geflüchtete aus der Ukraine“ erstellt. Komprimiert auf drei Seiten finden sich hier viele Fragen, die sich in Bezug auf die Kurse stellen, sowie Antworten. Beispielsweise wird aufgeführt, welche Voraussetzungen es für die Kurse zu erfüllen gilt und ab wann diese besucht werden können. Weitere Informationen finden Sie hier:

3. Vernetzungsgespräch zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine

Heute fand das 3. Gespräch zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine statt. Auf Einladung des Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, berichtete Kultusminister Grant-Hendrik Tonne über die vielfältigen und weiterreichenden Bemühungen an Schulen und Kindertagesstätten.

An dem digitalen Austausch nahmen über 30 unterschiedlichste Akteure aus der Landesverwaltung, von Vereinen und Verbänden sowie ehrenamtliche Privatpersonen teil.

„Mein Dank gilt Kultusminister Tonne für den kurzfristigen und offenen Austausch. Der geschilderte Umgang mit der Gesamtsituation an den Schulen und Kindertagesstätten ist vorbildlich und unbürokratisch. Es ist zu hoffen, dass wir aus diesem Umgang lernen und in der Zukunft weiterhin so flexibel agieren können.“, so Doris Schröder-Köpf.

Kultusminister Tonne gab einen Überblick über die aktuelle Lage an den Schulen und Kindertagesstätten in Niedersachsen. Das Kultusministerium hat in einer beispiellosen Art und Weise auf die die Geflüchteten aus der Ukraine reagiert. Kinder und Jugendliche können sofort beschult werden. Ausgebildetes Schul- und Kitapersonal soll ein einfacher Arbeitsmarktzugang gewährt werden.  

“Sport verbindet Menschen – Aktiv für Geflüchtete”: Landessportbund fördert Angebote für Geflüchtete

Der Landessport-Bund (LSB) Niedersachsen unterstützt zum wiederholten Mal Sportvereine, Landesfachverbände und Sportbünde, welche Geflüchteten Sportangebote aus landesfinanzierten Mitteln machen möchten. Nach dem Motto “Sport verbindet Menschen – Aktiv für Geflüchtete” hat der Landessportbund Hilfsangebote zusammengefasst, die leicht online beantragt werden können. Mittels eines vereinfachten Verfahrens können Sportvereine Fördermittel von 500 Euro je Antrag erhalten für:

– Sportkleidung und -schuhe für geflüchtete Menschen

– Transportausgaben, um Geflüchtete von ihren Unterkünften zu den Angeboten zu transportieren

– Materialien und Ausrüstung, die für Umsetzung von Angeboten notwendig sind

– Ausgaben für Übersetzungen

– Aufwandsentschädigungen für Helfende

– Kinderbetreuungsausgaben

– kostenlose Verpflegung während der Angebote

– Eintrittsgelder für Schwimmbäder

Anträge können bis zum 31. März 2022 an den Sportbund Heidekreis, bildung@sportbund-heidekreis.de, oder postalisch in der KSB-Geschäftsstelle eingereicht werden.

Bunte-Interview: Landesbeauftragte spricht über ihre Arbeit in der Flüchtlingshilfe und darüber, was jeder Einzelne tun kann

NTFN-Newsletter zur Ukraine (02/2022)

Nachstehend finden Sie den aktuellen NTFN-Newsletter mit dem Schwerpunkt „Geflüchtete aus der Ukraine“:

→ NTFN-Flyer auf Ukrainisch, Russisch und Deutsch

Aufgrund der steigenden Zahl von Geflüchteten aus der Ukraine hat NTFN einen Flyer auf Ukrainisch und auf Russisch aufgesetzt. Der Flyer enthält die Kontaktdaten der Psychosozialen Zentren in Niedersachsen sowie Informationen zu Angeboten, etwa Offene Sprechstunden oder Kinder- und Jugendsprechstunden. Die Flyer finden Sie im Anhang sowie online unter: www.ntfn.de/flyer-und-broschuren-des-ntfn/

→ Angebote für Kinder und Jugendliche sowie deren Unterstützer*innen

An den Standorten Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim und Osnabrück können spezialisierte Sprechstunden für Kinder und Jugendliche genutzt werden. Informationen zur Terminvereinbarung finden Sie online unter: www.ntfn.de/fluechtlingskinder/ . Der Kinder- und Jugendflyer (der neben unseren Kontaktdaten auch altersgerechte Informationen zu Trauma, Ängsten u.v.m. enthält) befindet sich derzeit in Übersetzung, dieser kann voraussichtlich gegen Ende der Woche auf der Homepage heruntergeladen und bestellt werden.

Für Ehrenamtliche oder pädagogische Fachkräfte, die mit möglicherweise traumatisierten Kindern in Kontakt stehen, bietet NTFN seit längerem eine Telefonsprechstunde. Hier können Sie Ihre Fragen stellen (etwa zum Erkennen von Traumatisierung, adäquater Umgang mit kriegsbetroffenen Kindern u.v.m.) und Informationen über weitergehende Hilfe erhalten. Die Beratungszeit ist Mittwochs von 12-13 Uhr unter Telefon 0541-66 89 66 15, oder per E-Mail an fluechtlingskinder@ntfn.de. Den Flyer finden Sie anbei. Das Angebot findet in Kooperation mit nifbe statt.

→ Online-Kurzschulungen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit (13.4. / 26.4.)

NTFN lädt herzlich zu den Kurzschulungen “Umgang mit traumatisierten und psychisch belasteten Menschen – was hilft? Und wie passe ich auf mich auf, damit ich lange durchhalte?” am 13.04.22 und 26.04.22 ein. Die Online-Schulungen richten sich vor allem an Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. Was sind psychosoziale Auswirkungen von Gewalt und Flucht? Welche Risiko- und Schutzfaktoren gibt es, was hilft? Welche Anlaufstellen gibt es für die Betroffenen? Das Thema Selbstfürsorge und Abgrenzung in der Flüchtlingsarbeit wird auch ein Teil der Schulungen sein. Was kann ich dafür tun, damit es mir trotz der täglichen Konfrontation mit Leid und mit eigener Angst gut geht?

Die Schulungen sind kostenlos und finden über die Plattform Zoom statt. Hinweise zur Nutzung sowie Anmeldedaten erhalten alle Teilnehmenden ein paar Tage vor der Veranstaltung. Weitere Informationen und die Anmeldeformalitäten finden Sie im Einladungsflyer im Anhang sowie unter www.ntfn.de/aktuelle-fortbildungen-des-ntfn/. NTFN wird diese Schulungen fortsetzen, melden Sie sich bei Interesse gerne vorab unter fortbildungen@ntfn.de

→ Klient*innen des PSZ Hannover zeigen ihre Solidarität

In den Psychosozialen Zentren finden Geflüchtete aus über vierzig Ländern Unterstützung – Geflüchtete etwa aus Syrien, Irak oder Afghanistan, die selbst die verheerenden Folgen des Kriegs kennenlernen mussten. Geflüchtete der Freizeitgruppe im Psychosozialen Zentrum (PSZ) Hannover haben nun ihre Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern des jüngsten Kriegs ausgedrückt:

→ Spendenaufruf: Fahrtkosten für Geflüchtete der LAB Fallingbostel-Oerbke

NTFN freut sich, dass bei ihrem Spendenaufruf für Fahrtkosten vom Ankunftszentrum Fallingbostel-Oerbke bereits über 300€ zusammengekommen sind. Auch Geflüchtete aus der Ukraine werden mittlerweile in Oerbke untergebracht. Durch die abgelegene Lage der Einrichtung ist die Anfahrt zum PSZ Hannover beschwerlich: mindestens 1,5 Stunden Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Menschen pro Strecke auf sich nehmen, und die Fahrtkosten für längerfristige therapeutische Angebote werden nicht übernommen. Daher ruft NTFN zu Spenden auf: bereits 25€ stellen die An- und Abreise zu einer therapeutischen Sitzung sicher. Die Spendeneinnahmen werden für Geflüchtete sämtlicher Herkunftsländer genutzt, die in den Landesaufnahmebehörden untergebracht sind. Spenden mit dem Betreff „Fahrtkosten LAB“ nimmt NTFN gerne entgegen an die IBAN: DE 95 2512 0510 0008 5644 10, alternativ können Sie das Online-Spendenformular auf unserer Website www.ntfn.de nutzen. Herzlichen Dank im Namen der Betroffenen!

Wollen Sie über aktuelle Projekte und Neuigkeiten des NTFN e.V. informiert bleiben? Um in den NTFN-Newsletter aufgenommen zu werden (etwa 3-4 Ausgaben im Jahr), schreiben Sie eine formlose E-Mail mit dem Betreff „NTFN-Newsletter“ an praktikantin_pr@ntfn.de Regelmäßige Informationen zum Verein und zum Arbeitsfeld finden sich wie immer auf unserer Homepage in der Rubrik „Aktuell“ (www.ntfn.de/aktuell).

Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, lud wiederholt zum Vernetzungsgespräch ein.

Gestern fand bereits das zweite Gespräch zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine auf Einladung der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe statt. Die Landesbeauftragte lud über 50 unterschiedlichste Akteure aus der Landesverwaltung, von Vereinen und Verbänden sowie ehrenamtliche Privatpersonen zu einem Vernetzungsgespräch ein.

„Die Gespräche sollen eine unbürokratische Form des Austausches sein. Die Fragen der Ehrenamtlichen und Geflüchteten sollen hier schnell und unkonventionell beantwortet werden. Als Landesbeauftragte möchte ich dazu beitragen, dass sich zukünftig alle Ebenen direkt miteinander austauschen können. In der derzeitigen Zeit muss schnell und flexibel gehandelt werden, da muss man auch mal untypische Wege einschlagen.“, so Doris Schröder-Köpf. 

Bei dem heutigen Treffen wurde u.a. über die medizinische Versorgung und die anstehende Arbeitsmarkt- und Schulintegration gesprochen. Darüber hinaus wurden Fallbeispiele vorgestellt und beraten. Ein weiteres Treffen mit den Schwerpunkten Kindertagesstätten und Schulen soll zeitnah stattfinden.  

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen und Kinder und für Schwangere in Not

Die wichtigsten Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine in Hannover

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) hat am 16.03.2022 die wichtigsten Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine in Hannover unter dem folgenden Link zusammengetragen. HAZ

Darunter: Wie kann ich telefonieren und ins Internet? Muss ich in Hannover Asyl beantragen? Wo gibt es eine Corona-Impfung und zu welchem Tierarzt bringe ich mein Haustier?

Landesbeauftragte erinnert anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus an Massaker von Sharpeville

Vor gut 60 Jahren wurde in Sharpeville, Südafrika, eine Demonstration gegen das damalige Apartheid-Regime gewaltsam aufgelöst. 69 Menschen wurden dabei von der Polizei vor Ort erschossen. Auf diesen tragischen Hintergrund gehen die jährlich stattfindenden Internationalen Wochen gegen Rassismus zurück, die am 14.03.2022 begonnen haben. In diesem Jahr steht das Motto „Haltung zeigen“ im Vordergrund. Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, spricht sich dafür aus, Rassismus tagtäglich die Stirn zu bieten. Denn auch noch heute ist Rassismus leider weit verbreitet und eben kein Relikt der Vergangenheit, so die Landesbeauftragte weiter. Ein respektvoller Umgang und ein Miteinander auf Augenhöhe seien hier gefragt.

Weitere Informationen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus finden Sie hier:

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Paulus Kirche lädt ein!

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe hat sich heute die Notunterkunft auf dem Messegelände Hannover für Geflüchtete aus der Ukraine angesehen.

Den Termin nahm die Landesbeauftragte gemeinsam mit dem Niedersächsischen Innenminister, Boris Pistorius, dem Präsidenten der Region Hannover, Steffen Krach und dem Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Belit Onay, wahr.

Die Landesbeauftragte fasste die Inbetriebnahme der Notunterkunft wie folgt zusammen: „Die geschaffenen Strukturen sind schnell und unbürokratisch entstanden. Ein Dank gilt hier der Landeshauptstadt sowie der Region Hannover und dem Land Niedersachsen.“

Die Notunterkunft soll nun für unbestimmte Zeit für die Erstaufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine genutzt werden. Aktuelle Information sind auf der Homepage der Stadt Hannover abrufbar: https://www.hannover.de/Fl%C3%BCchtlinge-in-Stadt-und-Region-Hannover/Weitere-Informationen/Gefl%C3%BCchtete-k%C3%B6nnen-Zeltd%C3%B6rfer-in-der-Messehalle-27-in-Hannover-beziehen