„Vorbildliche Haltung“: Doris Schröder-Kopf dankt für interreligiösen Aufruf zum friedlichen Zusammenhalt

Nach dem schrecklichen Terrorakt von Wien plädieren Michael Fürst von den Jüdischen Gemeinden Niedersachsens und Recep Bilgen vom Moscheeverband Schura für ein friedliches und gewaltfreies Zusammenleben. „Wir verurteilen den Missbrauch und die Instrumentalisierung unserer Religionen und stellen uns entschieden gegen jede Form der Gewalt im Namen Gottes“, heißt es in einem gemeinsamen Aufruf an die Niedersächsischen Bürger*innen. Der Aufruf ist als Anzeige in der heutigen (6.11.2020) Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung erschienen.

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, bringt ihren großen Dank für diesen Appell zum Ausdruck, denn er sei ein wichtiges Zeichen des interreligiösen Zusammenstehens: „‘Versöhnen statt spalten‘ – dieses Motto ist mit dem politischen Leben von Bundespräsident Johannes Rau eng verbundenen. Das gilt es in unserer Gesellschaft mehr denn je zu beherzigen. Michael Fürst und Recep Bilgen folgen Raus Losung und zeigen auf vorbildliche Weise Haltung. Denn sie machen deutlich: Der Wunsch nach Zusammenhalt, Gemeinschaft und menschenwürdigem Respekt voreinander eint die friedliebenden Bürgerinnen und Bürger in unserem Land über alle religiöse, ethnischen oder weltanschaulichen Unterschiede hinweg.“