Landesbeauftragter empfängt türkische Generalskonsulin zum Austausch

Am 24.01.2023 besuchte die Generalkonsulin der Republik Türkei in Hannover, Gül Özge Kaya, den Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku, in der Niedersächsischen Staatskanzlei. Das in Hannover ansässige Konsulat ist für die drei Länder Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt zuständig und vertritt die Belange türkeistämmiger Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Die Generalkonsulin und der Landesbeauftragte sprachen bei ihrem Treffen über die deutsch-türkische Freundschaft und Partnerschaft, sowie Herausforderungen und aktuelle Fragen wie kultursensible Altenpflege und Bildungsfragen. Weitere Informationen zum Konsulat finden Sie hier:

Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien zu Gast beim Landesbeauftragten

Am 18. Januar begrüßte Deniz Kurku den Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft Schlesien, Stephan Rauhut, zu einem persönlichen Kennenlerngespräch. Kurku, zu dessen Aufgaben als Landesbeauftragter fortan auch die Anliegen der Heimatvertriebenen sowie der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler zählen, brachte seine große Wertschätzung und Anerkennung zum Ausdruck, die er für die wichtige Kulturarbeit der Landsmannschaft Schlesien empfindet. Diese diene nicht nur dem Ziel, das historische Bewusstsein für die schlesischen Wurzeln der Menschen in Niedersachsen, und somit für die historischen Fundamente unseres Bundeslandes aufrechtzuerhalten. „Sie macht sich in Gegenwart und Zukunft auch um zivilgesellschaftliche Partnerschaften mit unseren östlichen Nachbarländern verdient – und leistet damit ohne Zweifel einen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in Europa“, so Kurku. Zum Abschluss des Gespräch bekräftigten Kurku und Rauhut beiderseits ihren Wunsch nach einer von Vertrauen und Dialog getragenen Zusammenarbeit.

 

Deniz Kurku im Austausch mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Zu einem ersten persönlichen Kennenlerngespräch empfing der Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe am 18. Januar 2023 Zahra Lessan, Laura Müller und Kai Weber vom Flüchtlingsrat Niedersachsen in seinem Büro in der Niedersächsischen Staatskanzlei. Dabei nutzte man die Gelegenheit, sich über eine Reihe bestehender wie zukünftiger Herausforderungen in der Migrations- und Flüchtlingspolitik des Landes auszutauschen – von einer auskömmlichen Migrationsberatung bis hin zu verlässlichen Standards bei der medizinischen Versorgung und Unterbringung geflüchteter Menschen. Kurku: „Ich freue mich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsrat als ganz wichtigen Partner, um gemeinsam die Strukturen für eine menschenwürdige Integration und Teilhabe Schutzsuchender in unserem Land weiter zu verbessern.“

Landesbeauftragter begrüßt Anerkennung des Genozids an den Ezidinnen und Eziden durch den Bundestag

In dieser Woche stimmte der Deutsche Bundestag einstimmig für die Anerkennung des Genozids an den Ezidinnen und Eziden durch den sogenannten Islamischen Staat (IS) – eine Entscheidung, die der Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe begrüßt.

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Bundestag

Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe tauscht sich mit Editha Westmann aus

Am 18.01.2023 traf sich der Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe mit Editha Westmann, die in der vergangenen Legislaturperiode das Amt der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Heimatvertriebene, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler ausgefült hat und Landesvorsitzende des Niedersächsischen Landesverbandes des Bundes der Vertriebenen ist.
Die hier vertretenen Mitbürgerinnen und Mitbürger sind Angehörige deutscher Minderheiten aus den Staaten Ost- und Südosteuropas, welche in der Bundesrepublik aufgrund des Leides, das diese in Folge des Zweiten Weltkrieges erlebt haben, ein besonderes Recht zur Aufnahme und Unterstützung innehaben. Seit November 2022 steht für diesen Themenbereich in Niedersachsen nun Deniz Kurku als Ansprechpartner zur Verfügung und übernimmt damit die Funktion von Frau Westmann. Beide tauschten sich daher intensiv über die aktuellen Herausforderungen, Belange und Interessen der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie Heimatvertriebenen aus.
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Landesbeauftragter trifft Volkswagen Flüchtlingshilfe

Am Dienstag, den 17.01.2022, kam der Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku, mit Vertretern der Flüchtlingshilfe des Volkswagen Konzerns zusammen. Herr Trojek und Herr Zahn stellten dem Beauftragten die vom Konzern 2015 ins Leben gerufene Hilfe für Geflüchtete vor. Mit dieser unterstützt VW Menschen in humanitären Notlagen und ist auch Partner großer Hilfsorganisationen. Zu den Unterstützungsmöglichkeiten zählen unter anderem Soforthilfen und Spenden in Krisengebiete, operative Hilfen in Ländern, Engagement in den Kommunen sowie Unterstützung beim Thema Arbeitsmarkt-Integration von Geflüchteten vor Ort. Auch die Belegschaft bringt sich ein, um Geflüchtete zu unterstützen.
So spendeten die Beschäftigten beispielsweise im Rahmen der Aktion „Wärme spenden“ erst kürzlich knapp 340.000 Euro für Decken, warme Kleidung und Heizgeräte für Menschen in und aus der Ukraine. Zudem hatte es bereits zuvor eine Spendenaktion der Belegschaft gegeben, die sich insgesamt auf 2 Millionen Euro belief. Der Landesbeauftragte und die Vertreter der Flüchtlingshilfe beschlossen, den Austausch und die Zusammenarbeit in Bezug auf die Unterstützung von Geflüchteten zukünftig weiterhin zu intensivieren.
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