Landesbeauftragte sendet frohe Neujahrsgrüße an Yezidinnen und Yeziden

Am heutigen Mittwoch begehen die Yezidinnen und Yeziden in Niedersachsen und der ganzen Welt das Neujahrsfest. Laut Überlieferung erreichten an diesem Tag erstmalig Sonnenstrahlen die Erde, sodass sich der Himmel rot färbte. Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, übermittelt aus diesem Anlass ihre Glückwünsche:

„Gerade in den Zeiten von Corona ist es nicht leicht, wichtige religiöse Feste wie das yezidische Neujahrsfest traditionell im Kreise der Gemeinschaft zu begehen. Umso mehr wünsche ich allen Yezidinnen und Yeziden in Niedersachsen ein frohes neues Jahr, das von Zuversicht, Kraft und vor allem Gesundheit geprägt ist. Meine Gedanken sind an diesem Tag zudem bei den Yezidinnen und Yeziden, die verfolgt werden oder sich aktuell in Gefangenschaft befinden.“

Hintergrund: Am so genannten „roten Mittwoch“ feiern Yezidinnen und Yeziden weltweit ihr Neujahrsfest „Carsema Sor“ und erinnern an die Erschaffung der Welt aus einem Ei. Dabei werden ebenso wie im Christentum Eier bunt angemalt. Zudem soll es ein friedlicher und heiliger Tag sein, ohne Streit und Kämpfe.

Weil und Schröder-Köpf wünschen allen Musliminnen und Muslimen zum diesjährigen Fastenmonat Ramadan vor allem Gesundheit und Zuversicht

Zum Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan 2021.

Das Fasten im neunten Monat Ramadan beginnt in diesem Jahr am 13. April und endet am 12. Mai. Danach beginnt das dreitägige Fest „Eid al-Fitr“, auch Ramadan oder Zuckerfest genannt, das den feierlichen Abschluss des Fastens markiert. Weiterlesen

Landesbeauftragte zum Internationalen Tag der Roma: „Weiter gegen Vorurteile und Diskriminierung ankämpfen“

‚Sinti und Roma sind die mit Abstand unbeliebteste Minderheit in Europa‘, so stellte es der Historiker Wolfgang Benz fest – eine erschreckende Erkenntnis, die gerade heute, am Internationalen Tag der Roma, Handlungsbedarf aufzeigt: „Es ist und bleibt wichtig, dass wir uns als Gesellschaft Vorurteilen und Diskriminierung gegenüber Roma in den Weg stellen und diese nicht tolerieren. Weiterlesen