60 Jahre Anwerbeabkommen mit Griechenland und Spanien – Schröder-Köpf: „Menschen leisteten großen Beitrag für unser Land“

Vor sechzig Jahren, im Frühjahr 1960, schloss die Bundesrepublik so genannte Anwerbeabkommen mit Griechenland und Spanien. Daran erinnert die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf:

„Viele angeworbenen Arbeitsmigratinnen und -migranten kehrten zwar später wieder in ihre Heimatländer zurück. Doch aus zahlreichen griechische und spanischen „Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter“ wurden Mitbürgerinnen und Mitbürger, die heute Teil unserer Einwanderungsgesellschaft sind. Ohne ihren Einsatz und ihre Unterstützung wäre die wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität unseres Landes nicht denkbar gewesen“, so Schröder-Köpf.

Hintergrund:

Laut Mediendienst Integration kamen zwischen der Unterzeichnung der Anwerbeabkommen und dem „Anwerbestopp“ im Jahr 1973 etwa 615.400 griechische und 600.000 spanische Staatsangehörige nach Deutschland. Viele kehrten wieder zurück, in den folgenden Jahren sank die Zahl der Migrant*innen beträchtlich. 2018 lebten 467.000 Menschen mit griechischem Migrationshintergrund in Deutschland, wobei hierzu sowohl Neuzuwanderer als auch Menschen zählen, die vor vielen Jahren eingewandert sind, sowie deren Kinder (in Niedersachsen waren es 2017 laut LSN 20.300 Menschen). Die spanische Community bildet mit 215.000 Menschen (Niedersachsen: 16.300) eine der kleineren Einwanderergruppen in Deutschland.

Weitere Informationen unter: https://mediendienst-integration.de/artikel/migration-aus-griechenland-und-spanien.html

Mehrsprachige Informationen zum Umgang mit Corona-Virus

In der Corona-Krise haben korrekte und verständliche Informationen zum Umgang mit dem Virus große Bedeutung.

Pressemitteilung des EMZ

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) stellt Faltblätter und E-Paper mit Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 online zur Verfügung. Aktuell können diese in 15 verschiedenen Sprachen im Internet gelesen werden. Das Angebot finden Sie hier: http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung hat die wichtigsten Verhaltensregeln in verschiedenen Sprachen zusammengestellt.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hält Verhaltens- und Hygienetipps in anderen Sprachen bereit: www.infektionsschutz.de/coronavirus/informationen-in-anderen-sprachen.html

Der Niedersächsische Flüchtlingsrat hat eine Linksammlung zu mehrsprachigen Informationsangeboten für geflüchtete Menschen bereitgestellt.

Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN) bietet mehrsprachige telefonische Beratungsgespräche an. Nähere Informationen finden Sie hier.

Auf der Webseite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration werden mehrsprachige Informationen der Bundesregierung zu Regelungen und Verhaltensweisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 angeboten. Diese Hinweise – u.a. zu arbeitsrechtlichen Auswirkungungen und wirtschaftlichen Sofortmaßnahmen – werden ständig aktualisiert. Die Webseite finden Sie hier.

Aktuelle Informationen zu Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus in Niedersachsen finden Sie auf auf der dafür eingerichteten Informationsseite der Niedersächsischen Landesregierung.

 

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