Frühlingsfest in Dannenberg: Begegnungen durch Mitmachen

Am vergangenen Freitag, 25. Mai 2019, fand im Zukunftszentrum Dannenberg das Frühlings- und Mitmachfest statt. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Zentrums um die Leiterin Chanel Habermann hatten sich die größte Mühe gegeben, ihre Arbeits- und Begegnungsstätte von der besten Seite zu präsentieren. Weiterlesen

Große Unterstützung für Antrag aus Niedersachsen für Mehrgenerationenhäuser

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann fordert, dass die Förderung der Mehrgenerationenhäuser über 2020 hinaus gesichert werden muss. Weiterlesen

Angriff auf Haus eines jüdischen Ehepaares in Hemmingen – Doris Schröder-Köpf äußert sich bestürzt über unsägliche Tat

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde am vergangenen Wochenende ein Brandanschlag auf das Haus eines jüdischen Ehepaares in Hemmingen verübt. Die Fußmatte des Hauses wurde in Brand gesetzt, es fanden sich zudem ein roter Schriftzug mit dem Wort „Jude“ im Eingangsbereich sowie Schmierereien an der Gartenpforte.

Die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, reagiert entsetzt und bestürzt auf diese unfassbare Tat: „Dieser Angriff zeigt eine Menschenverachtung und Respektlosigkeit, die mich schockieren. Es sind feige Taten, die uns einmal mehr klar machen, dass wir auch hier in Niedersachsen einer neuen Dimension von Antisemitismus entschieden die Stirn bieten müssen – denn: Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Menschenwürde sind die elementaren Säulen unseres Zusammenlebens.“

 

NesT gestartet: Neues Aufnahmeprogramm für schutzbedürftige Geflüchtete sucht Mentorinnen und Mentoren

Die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sich mit insgesamt 10.200 humanitären Aufnahmen am EU-Resettlementprogramm für 2018/2019. Darin enthalten sind Aufnahmen im Rahmen eines neuen Pilotprogramms der Bundesregierung für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge. Weiterlesen

Begegnungsreihe macht Halt im Zukunftszentrum Dannenberg

Am Freitag, 24.5.2019, 15.00 Uhr, macht die Begegnungsreihe „Wir leben zusammen“ bei ihrer dritte Station Halt im Zukunftszentrum Dannenberg. An diesem Nachmittag dürfen sich alle Gäste auf ein Frühlingsfest mit vielen Mitmach-Aktionen freuen – vom gemeinsamen Nähen, Werken und Singen bis hin zu verschiedenen Spiel- und Spaßangeboten für Kinder. All dies wird  allen Dannenberger Bewohnerinnen und Bewohnern Gelegenheit bieten, einander kennenzulernen und über das hiesige Zusammenleben ins Gespräch zu kommen. Für Kaffee und leckeren Kuchen wird gesorgt sein.

Auch die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, freut sich auf einen hoffentlich sonnigen Nachmittag mit Dannenberger Bürgerinnen und Bürgern.

Die Begegnungsreihe „Wir leben zusammen“ hat die Landesbeauftragte  gemeinsam mit dem Praxisnetzwerk für Soziale Stadtentwicklung ins Leben gerufen. Weitere Informationen sowie Berichte über bisherige Stationen finden Sie hier.

 

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Mehr fremdenfeindliche und antisemitische Übergriffe: Doris Schröder-Köpf äußert sich besorgt über BKA Statistik

Laut einer aktuellen Statistik des Bundeskriminalamtes zu politisch motivierter Kriminalität ist die Zahl fremdenfeindlicher Übergriffe im letzten Jahr um 20 Prozent gestiegen. Auch antisemitisch motivierte Straftaten haben mit 19.6 Prozent Anstieg signifikant zugenommen. Weitaus mehr Übergriffe gab es zudem im Bereich politisch motivierter Straftaten, die in einem Zusammenhang mit politischen Konflikten im Ausland stehen.

Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, nennt die Zahlen erschreckend und alarmierend: „Die veröffentlichten Zahlen des Bundeskriminalamtes zeigen ganz klar, dass wir es aktuell mit einem sehr aufgeheizten politischen Klima zu tun haben. Die Verrohung von Diskursen hat offenbar auch Auswirkung auf die Anzahl fremdenfeindlicher und antisemitischer Übergriffe. Wir sind als Einwanderungsland in der Pflicht, diese Taten auf das Schärfste zu verurteilen und weiter in die Aufklärungsarbeit und Demokratieförderung zu investieren – denn: Jeder Vorfall antisemitischer oder fremdenfeindlicher Ausgrenzung, Diskriminierung oder Bedrohung ist einer zu viel!“

Umso wichtiger sei weiterhin die Arbeit von Institutionen wie beispielsweise der Amadeu-Antonio-Stiftung sowie des Landespräventionsrates Niedersachsen, die vielfältige Angebote vorhalten, um gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit mit Nachdruck zu begegnen. Informationen finden Sie hier:

Landespräventionsrat-Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus

Aktiv werden gegen Rechtsextremismus!  –  Amadeu-Antonio-Stiftung – 

Projekte gegen Antisemitismus – Amadeu-Antonio-Stiftung

 

 

Vieles geschafft, einiges zu tun: Jahresgutachten des SVR zieht Bilanz

Das gerade erschienene Jahresgutachten des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) zeigt: Integration gelingt in großen Teilen sehr gut, wenngleich es Bereiche gibt, in denen es mehr Unterstützung und andere Regelungen braucht.

Das Zwischenfazit der Stiftung für das Jahr 2019 betont, dass die organisatorische Leistung und das große Engagement, mit welcher die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt und in das Bildungssystem durch Behörden und Institutionen – flankiert von Wohlfahrtsverbänden –  gestaltet wurde, höchste Anerkennung verdiene.

Sorge wiederum bereitet der Stiftung beispielsweise, dass die frühkindliche Betreuung bei Kindern mit Migrationshintergrund leicht rückläufig sei, was Nachteile beim Spracherwerb begünstigen kann. Derzeit würden nur noch ein Fünftel der Kinder mit Migrationshintergrund in einer Kita betreut – 2015 waren es noch zwei Prozent mehr. Auch die Zunahme fremdenfeindlicher Kriminalität wird als negative Entwicklung skizziert.

Das vollständige Jahresgutachten finden Sie hier:

Gutachten

 

Schirmherrin Schröder-Köpf besucht Premiere der szenischen Lesung „Seestern in Südtirol“

Doris Schröder-Köpf besucht als Schirmherrin der neuen szenischen Lesung „Seestern in Südtirol“ die Premiere am 3. Mai im Theater in der List. Im Anschluss an die Lesung folgte ein Gespräch mit der Landesbeauftragten, einem Geflüchteten und einer Vertreterin des Niedersächsischen Flüchtlingsrats. Weiterlesen

Amfn e.V. baut Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote aus

Die Arbeitsgemeinschaft von Migrantinnen, Migranten und Flüchtlingen in Niedersachsen (amfn e.V.) baut in 2019 seine Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote für zugewanderte Menschen im Rahmen der „amfn-Akademie für Bildung und Teilhabe“ deutlich aus. So finden  Informationsveranstaltungen zum Kita- und Schulsystem ebenso statt wie Workshops im Bereich Projektförderung und -management.
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Integrationsdialog Wohnen und Leben – Jeder Mensch braucht ein Zuhause

Wohnen ist ein zentraler Aspekt jeder Integration und Inklusion – zu diesem Fazit kam der gestrige Integrationsdialog des Bündnis „Niedersachsen packt an“ im Stadthaus Laatzen. Neben einem wissenschaftlichen Vortrag zu inklusiver Stadtentwicklung gab es Inputs und Diskussionen zu den Aspekten Wohnungsmarktsituation in Laatzen und Niedersachsen sowie zum Wert eines eigenen Zuhauses für jeden Menschen.

Erkenntnisse der Diskussion waren unter anderem, dass es nicht nur Neubauten brauche, welche derzeit in Planung sind, sondern vielmehr auch kreative Um- und Neunutzung von bestehendem Wohnraum. Zudem könnten Stiftungen dazu beitragen, Wohnen zu besseren Konditionen zu ermöglichen.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 

Schröder-Köpf zu Gast im Café Dialog in Northeim

„Gut in Vielfalt leben!?“ Unter dieser Überschrift stand eine Diskussionsveranstaltung, zu der die Landtagsabgeordnete der SPD, Frauke Heiligenstadt, ins Cafe Dialog in Northeim am 6. Mai 2019 eingeladen hatte. Bevor anstehende Herausforderungen der Integration erörtert wurden, freute sich die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, das Café Dialog und seine engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem Rundgang näher kennenzulernen. Das Café ist die zentrale Anlaufstelle für Migrantinnen und Migranten in Northeim und Umgebung. Hier bündelt der Fachbereich Migration der Verein Werkstatt-Schule unterschiedliche Angebote wie Beratung, Qualifizierung, Veranstaltungen und Vernetzung.

In ihrem Eingangsreferat eröffnete die Landesbeauftragte die Diskussionsveranstaltung und dankte sogleich allen im Café Beschäftigten für ihre wichtige Arbeit im Zeichen der gelingenden Integration zugewanderter Menschen: „Seit 2009 zeigen Sie auf eindrucksvolle Weise, wie professionelle Strukturen aussehen, um ein möglichst friedliches und gleichberechtigtes Miteinander zu gewährleisten.“ Während sich viele Menschen wie in Northeim durch ihr Engagement für ein gutes Zusammenleben einsetzen, gebe es mit Blick auf eine aktuelle Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung auf fremdenfeindliche Einstellungen in der Gesellschaft auch Grund zur Besorgnis, so Schröder-Köpf. Damit Integration gelingen kann, bedürfe es laut der Landesbeauftragten neben dem Zugang zu Sprache, Bildung und Arbeit nicht zuletzt auch „Strukturen, damit es zwischen Alteingesessenen und neu Zugewanderten über das ‚Hallo-Sagen‘ hinaus zu nachhaltigen Begegnungen kommen kann – und zwar dort, wo die Menschen gemeinsam ihren Alltag leben: in der Nachbarschaft, im Stadtviertel oder auch in der Dorfgemeinschaft.“

Neben den Gastgeberin Frauke Heiligenstadt nahmen an der Podiumsdiskussion Northeims Bürgermeister Simon Hartmann sowie die Fachbereichsleiterin der Werk-statt-Schule e.V., Yvonne Mascioni, teil.

 

 

 

 

Doris Schröder-Köpf sendet beste Wünsche zum Beginn des Ramadan

Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, zum heutigen Beginn des Fastenmonats Ramadan:

„Zum Beginn des Fastenmonats Ramadan sende ich allen muslimisch-gläubigen Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen meine besten Wünsche für eine friedvolle und segensreiche Zeit des Fastens und der religiösen Einkehr im Kreise Ihrer Familien, Freunde, Nachbarn und Gemeinden. Es ist immer schön zu sehen, wie muslimische Gemeinden und Familien die Feierlichkeiten auch für Begegnungen und den Dialog mit anderen Religionen und Kulturen in unserem Land nutzen. Auch stehen Solidarität und Hilfe für die Schwächeren unserer Gesellschaft mehr noch als sonst im Mittelpunkt.“

 

Hintergrund:

Am heutigen Montag, 6. Mai, beginnt in diesem Jahr der Fastenmonat Ramadan. Viele Muslime werden dann bis zum 3. Juni von Sonnaufgang bis Sonnenuntergang fasten. Das Fest des Fastenbrechens (arabisch: Id al-Fitr, türkisch: Ramazan Bayramı) schließt sich vom 4. bis 6. Juni 2017 an. Für die muslimische Glaubensgemeinschaft auf der ganzen Welt ist dieser Fastenmonat eine besondere Zeit. Das Fasten im Fastenmonat Ramadan ist eine der im Koran verankerten religiösen Pflichten der Muslime. Das Fasten wird als Enthaltung von bestimmten Tätigkeiten definiert wie beispielsweise dem Verzehr von irdischen Substanzen und Speisen sowie Getränken und Rauchen. Zum Fasten ist jeder Muslim verpflichtet, der in vollem Besitz seiner Geisteskräfte, volljährig und körperlich dazu imstande ist. Schwangere Frauen und Kranke sowie Kinder sind zum Fasten nicht verpflichtet.