Presse- und Medienbeiträge über die Tätigkeit der Landesbeauftragten

Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe appelliert zum Tag des Flüchtlings 2022: „Geflüchtete brauchen weiterhin unsere volle Unterstützung“

Der diesjährige Tag des Flüchtlings steht unter dem Motto „Menschenwürde schützen.“ Im Rahmen der aktuellen Interkulturellen Woche wird bundesweit auf Themen wie Flucht, Asyl und Migration in besonderer Weise aufmerksam gemacht.

„Wir müssen Geflüchtete weiterhin bestmöglich unterstützen. Nach oftmals beschwerlichen Fluchtrouten voller Angst und Ungewissheit, ist es an uns, diesen Menschen vor Ort zu helfen. Das große ehrenamtliche Engagement in Niedersachsen sowie viele politisch ergriffene Maßnahmen zeigen, dass wir eine starke Solidargemeinschaft sind. Wir alle sollten Geflüchteten weiterhin offen und herzlich entgegentreten und diese dabei unterstützen, sich ein Leben in Sicherheit aufzubauen. Denn, die Menschenwürde ist unantastbar und das beweisen wir als Gesellschaft auch dadurch, dass wir Geflüchteten den Schutz und die Unterstützung gewähren, die diese benötigen – unabhängig davon aus welchem Land diese zu uns fliehen müssen“, appelliert die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf.

Weitere Informationen zur Interkulturellen Woche finden Sie hier:

https://www.interkulturellewoche.de/index.php/tdf2022

__________________________________________

Landesbeauftragte begrüßt Gesetzentwurf der Bundesregierung zum ersten Migrationspaket

Der von der Ampelkoalition auf den Weg gebrachte Gesetzentwurf zum ersten Migrationspaket, der heute vom Kabinett beschlossen werden soll, widmet sich unter anderem den Themen Duldungen sowie Erwerbsmigration. Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, begrüßt die vorgesehenen Anpassungen ausdrücklich:

„Das neue Migrationspaket ist ein Meilenstein und wird endlich dem Anspruch eines modernen Einwanderungslandes gerecht. Rechtlich lediglich geduldete Mitbürgerinnen und Mitbürger, die seit Jahren bei uns leben und sich vorbildlich einbringen, sollten endlich auch echte Perspektiven bekommen. Zudem müssen wir Erwerbsmigration weiterhin attraktiv gestalten – denn wir benötigen händeringend Fachkräfte.“

Weitere Informationen zum ersten Migrationspaket der Bundesregierung finden Sie hier:

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/zuwanderung-profitieren-werden-unzaehlige-unternehmen-ampelkoalition-bringt-erstes-migrationspaket-auf-den-weg/28481748.html

Zuwanderung lässt Bevölkerung Deutschlands um 0,1 Prozent leicht wachsen

Meldung der dpa:

Die Bevölkerung in Deutschland hat 2021 aufgrund von Migration leicht zugenommen. Die Nettozuwanderung liegt wieder fast auf demselben Stand wie vor Corona.

Die Zuwanderung hat die Bevölkerung in Deutschland im vergangenen Jahr wieder leicht wachsen lassen. Zum Jahresende 2021 lebten gut 83,2 Millionen Menschen in Deutschland und damit 0,1 Prozent oder 82.000 mehr als zum Vorjahresende, wie das Statistische Bundesamt am Montag auf Grundlage der Bevölkerungsfortschreibung mitteilte.

Die Entwicklung sei vor allem auf einen Anstieg der Nettozuwanderung zurückzuführen, die im vergangenen Jahr nach vorläufigen Ergebnissen auf 317.000 Personen wuchs, nach 220.000 im Vorjahr. Damit habe die Nettozuwanderung wieder nahezu das Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie erreicht (2019: 327.000).

Mehr Sterbefälle als im Vorjahr

Zum Jahresende 2021 lebten 72,3 Millionen Menschen mit deutscher und 10,9 Millionen mit ausländischer Staatsbürgerschaft in Deutschland. Das waren 308.000 Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft mehr als im Vorjahr und zugleich 226.000 weniger Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft. Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung erhöhte sich somit im Vergleich zum Vorjahr von 12,7 auf 13,1 Prozent.

Zugleich wurden in Deutschland 228.000 mehr Sterbefälle als Geburten gezählt. Die Überzahl der Sterbefälle stieg damit erneut – im Vorjahr waren noch 212.000 mehr Menschen gestorben, als geboren worden waren.

Landesbeauftragte zu erfassten Straftaten gegen Geflüchtete: „Jede Straftat ist eine zu viel“

Für das Jahr 2021 verzeichnete die niedersächsische Polizei einen Anstieg von Straftaten der politisch motivierten Kriminalität gegen Asylbewerberinnen und Asylbewerber. Waren es im Jahr 2019 noch 130 und im Folgejahr 98 erfasste Straftaten, so zählte die Polizei im Jahr 2021 164 Straftaten gegen Geflüchtete. Die Delikte reichen dabei von alltäglicher Hetze bis hin zu Körperverletzung. Gerade auch Hetze und Volksverhetzung auf den „sozialen“ Medien stellten einen weiterverbreiteten Straftatbestand dar.

Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe betont daher:

„Jede dieser Straftaten gegen Geflüchtete ist eine zu viel. Als Gesellschaft müssen wir klar für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger einstehen. Zudem muss klar sein, dass jede dieser Straftaten nachverfolgt und mit aller Härte des Gesetzes bestraft wird.“

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article234899831/Zahl-der-Straftaten-gegen-Fluechtlinge-in-Niedersachsen-steigt.html

Bunte-Interview: Landesbeauftragte spricht über ihre Arbeit in der Flüchtlingshilfe und darüber, was jeder Einzelne tun kann

Die wichtigsten Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine in Hannover

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) hat am 16.03.2022 die wichtigsten Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine in Hannover unter dem folgenden Link zusammengetragen. HAZ

Darunter: Wie kann ich telefonieren und ins Internet? Muss ich in Hannover Asyl beantragen? Wo gibt es eine Corona-Impfung und zu welchem Tierarzt bringe ich mein Haustier?

Landesbeauftragte erinnert anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus an Massaker von Sharpeville

Vor gut 60 Jahren wurde in Sharpeville, Südafrika, eine Demonstration gegen das damalige Apartheid-Regime gewaltsam aufgelöst. 69 Menschen wurden dabei von der Polizei vor Ort erschossen. Auf diesen tragischen Hintergrund gehen die jährlich stattfindenden Internationalen Wochen gegen Rassismus zurück, die am 14.03.2022 begonnen haben. In diesem Jahr steht das Motto „Haltung zeigen“ im Vordergrund. Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, spricht sich dafür aus, Rassismus tagtäglich die Stirn zu bieten. Denn auch noch heute ist Rassismus leider weit verbreitet und eben kein Relikt der Vergangenheit, so die Landesbeauftragte weiter. Ein respektvoller Umgang und ein Miteinander auf Augenhöhe seien hier gefragt.

Weitere Informationen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus finden Sie hier:

Landesbeauftragte betont Bedeutung von Mehrsprachigkeit am Internationalen Tag der Muttersprache

Heute ist Internationaler Tag der Muttersprache! Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, betont in diesem Zuge die Wichtigkeit der Muttersprache und deren vollständigen Erwerb – gerade für Kinder.

Mehrsprachigkeit und Vielfalt sind eine große Bereicherung, bei der auch herkunftssprachlicher Unterricht an Schulen sowie Mehrsprachigkeit in Kitas und Kindergärten von Bedeutung ist.

Weitere Informationen zum Internationalen Tag der Muttersprache finden Sie beispielsweise hier:

https://www.verband-binationaler.de/…/internationaler…

30 Jahre: Diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und den Ländern Kroatien und Slowenien

Die Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Republiken Kroatien und Slowenien begannen vor 30 Jahren. Das Verhältnis hat sich zu einer vertrauensvollen und freundschaftlichen Beziehung entwickelt. Die Länder sind Mitglieder in der Europäischen Union sowie der Nato und ein Teil ihrer Bevölkerung hat ein neues Zuhause in Deutschland gefunden.

In Niedersachsen leben ca. 10.000 Kroatinnen und Kroaten und 1.000 Sloweninnen und Slowenen. Die kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen sind eng und garantieren einen stetigen Austausch.

„Die entstandenen Freundschaften zu unseren kroatischen und slowenischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern hat Niedersachsen kulturell, sozial und wirtschaftlich gestärkt. Die politische Unabhängigkeit beider Länder hat zu einem Zugewinn von kreativen und strebsamen Menschen geführt, die nun mit unserer Gesellschaft verbunden sind.“

NDR-Interview zu den Äußerungen des Hauptgeschäftsführers von NiedersachsenMetall

Der NDR hat die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, um ein Statement zu den Äußerungen des Hauptgeschäftsführers von NiedersachsenMetall in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 14.12.2021, Volker Schmidt, gebeten.

„Die Äußerungen von Herrn Volker Schmidt habe ich mit großem Interesse gelesen. Vor einigen Monaten haben der Flüchtlingsrat Niedersachsen, die Lotto-Sport-Stiftung und ich als Landesbeauftragte die Impfkampagne „we explain for everyone“ ins Leben gerufen. Herrn Schmidt habe ich heute ein Gesprächsangebot gemacht, um Ihn über diese Kampagne zu informieren.“

Der Beitrag kann über die NDR-Mediathek abgerufen werden:

https://www.ardmediathek.de/video/hallo-niedersachsen/hallo-niedersachsen-oder-14-12-2021/ndr-niedersachsen/Y3JpZDovL25kci5kZS83MDg0OWY0My01NjJkLTRjMzYtOTZlMi1mZGMxNjQ1ODFjMjY/

Koalitionsvertrag – ein Hoffnungspapier in Sachen Migration

Den kompletten Koalitionsvertrag können Sie sich hier als PDF herunterladen.