Landesbeauftragte empfängt türkische Generalkonsulin zum Austausch

Am 06. September empfing die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, die Generalkonsulin der Republik der Türkei in Hannover, Gül Özge Kaya, zu einem Austausch in der Niedersächsischen Staatskanzlei. Weiterlesen

Wöchentlich Anschläge auf Flüchtlingsheime in Deutschland

Das Bundesinnenministerium hat in seiner Antwort auf die „Kleine Anfrage“ der Links-Fraktion vorläufige Zahlen zu Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte vorgelegt. Im ersten Halbjahr konnten die Behörden 34 Vorfälle verzeichnen, was bedeutet, dass es jede Woche einen Anschlag gibt. Weiterlesen

Kontaktinfo zur Anlaufstelle des Auswärtigen Amtes für Evakuierungen aus Afghanistan

Das Auswärtige Amt hat eine Anlaufstelle für die Evakuierung eingerichtet. Dort werden alle Informationen für die Unterstützung von deutschen Staatsangehörigen, ehemaligen Ortskräften der Bundesregierung und weiteren Personengruppen bearbeitet. Die Anlaufstelle ist erreichbar per E-Mail: 040.krise19@diplo.de oder telefonisch (Krisenhotline) unter 0049 (0)30-1817-1000 oder 00 49 (0)30-5000-1000. Um zum Emailformular zu gelangen, drücken Sie bitte den Weiterlesen-Button (auch auf Farsi/Dari). Weiterlesen

Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe fordert niedersächsisches Aufnahmeprogramm für besonders gefährdete Afghaninnen

Nach dem Abzug der Nato-Streitkräfte aus Afghanistan hat sich die Lage schnell zugespitzt. Die Bilder aus Kabul, auf denen Menschen verzweifelt versuchen in Fluchtflugzeuge zu gelangen, bewegen weltweit. Die Schreckensherrschaft der Taliban bereitet vielen Menschen vor Ort große Sorgen – gerade auch vielen Frauen und Mädchen. Weiterlesen

Vielsprachiges Informationsangebot zum Impfen: Kampagne der Landesregierung gestartet

Am heutigen Montag, 2. August 2021, startet die Landesregierung eine großangelegte Kampagne für die Corona-Impfung. Unter dem Motto „Geimpft sind wir stärker! Darum: Impfen, Schützen, Testen“ zielt sie darauf ab, gerade mit Blick auf die Delta-Virus-Variante noch mehr Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen von den Vorteilen einer Schutzimpfung zu überzeugen. Ab heute stehen auf der Webseite www.impfen-schuetzen-testen.de die wichtigsten Informationen rund um Schutzimpfungen und Testungen bereit. Weiterlesen

Integration und Spracherwerb durch „Griffbereit“: Doris Schröder-Köpf zu Gast bei einer Kita-Gruppe in Westerstede

Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, war am 12. Juli virtuell zu Gast bei der Kreisvolkshochschule Ammerland gGmbH. Dort nahm sie im Rahmen der Begegnungsreihe „Wir leben zusammen“, die Frau Schröder-Köpf gemeinsam mit dem Praxisnetzwerk für soziale Stadtentwicklung Niedersachsen (LAG) ins Leben gerufen hat, an einer Griffbereit-Gruppe des Bundesprogramms „Kita Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ teil.

„In den Griffbereit-Gruppen treffen sich Eltern mit ein- bis dreijährigen Kindern wöchentlich, um gemeinsam zu singen, zu basteln, zu toben und neue Lieder, Fingerspiele und Bilderbücher kennenzulernen. Sieben mehrsprachige Elternbegleiterinnen leiten im Ammerland die Gruppen zusammen mit pädagogischen Fachkräften des Bundesprogramms „Kita-Einstieg“. Die Eltern können so neue Kontakte knüpfen und bekommen Anregungen für die Stärkung der Eltern-Kind-Bindung. Wir vermitteln in der Gruppe, dass das mehrsprachige Aufwachsen eine Ressource darstellt und begleiten die Familien beim Übergang in die institutionelle Kindertagesbetreuung“, so Jasmin Harbers von der Kreisvolkshochschule.

Nach dem gemeinsamen Liedersingen und Fingerspielen freute sich Schröder-Köpf über die Gelegenheit, mit den zugewanderten Müttern und Elternbegleiterinnen über ihre Erfahrungen mit „Griffbereit“ und das Leben in Deutschland ins Gespräch zu kommen. Dazu die Landesbeauftragte: „Mehrsprachige Bildungsprogramme wie Griffbereit dienen nicht nur der Sprachförderung und Wertschätzung von Mehrsprachigkeit. Sie ebnen den Müttern auch einen ganz wichtigen niedrigschwelligen Weg zu den hiesigen Bildungseinrichtungen.“ Wie toll das gelingen kann, darüber konnte sie sich bei der KVHS in Westerstede überzeugen, so Schröder-Köpf: „Vor allem war ich  angetan von dem Selbstbewusstsein und Ehrgeiz der Mütter, über den Weg ihrer Kinder selbst ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Das war für mich sehr beeindruckend und ich wünsche allen Frauen, die ich kennenlernen durfte, weiterhin viel Erfolg für Ihre Zukunft.“

Als Landeskoordinatorin der Programme Griffbereit und Rucksack KiTa (LaKo) hat Britta Kreuzer das Treffen begleitet und berichtet aus den landesweiten Erfahrungen: „Wir sehen immer wieder, dass Familien ihre eigenen Lebensverhältnisse und die Bildungsteilhabe verbessern, weil sie die Strukturen und Möglichkeiten nutzen, die die Programme schaffen.“ Das hätte sich auch in den letzten Monaten der Kontaktbeschränkungen bewährt, obwohl Treffen in Präsenz nicht stattfinden konnten: „Die gruppenanleitenden Elternbegleiterinnen haben eine wichtige Schlüsselfunktion in der Ansprache und Betreuung von Kindern und Familien während der Pandemie-Zeit übernommen. Diese Strukturen sind niedrigschwellig, direkt und müssen gesichert und gestärkt werden.“

Griffbereit und Rucksack sind vom Verbund der Kommunalen Integrationszentren Nordrhein-Westfalen entwickelte Bildungsprogramme. Sie werden bundesweit koordiniert und verbreitet durch das ZFTI (Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung).

In Niedersachsen betreut die vom Sozialministerium eingerichtete Landeskoordinierungsstelle (LaKo) bei der LAG Soziale Stadtentwicklung die Programme.

Das Bundesprogramm „Kita-Einstieg – Brücken bauen in frühe Bildung“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

 

„Startklar in die Zukunft“ – Kabinett beschließt Kinder- und Jugendprogramm in Höhe von 222 Millionen Euro

Kinder und Jugendliche in Niedersachsen werden bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie mit dem neuen Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“ unterstützt. Weiterlesen

Weltflüchtlingstag 2021: Niedersächsische Landesbeauftragte fordert mehr Weitsicht von der Europäischen Union

Gut sechs Jahre ist es nun her, dass Deutschland eine der stärksten Fluchtbewegungen seiner Geschichte erlebt hat –  1,09 Millionen Menschen kamen im Zuge dessen nach Deutschland, ca. 133.000 Geflüchtete nach Niedersachsen. Doch auch heute ist weiter viel Bewegung zu verzeichnen und eine Vielzahl von Menschen harrt in den Flüchtlingslagern Europas aus – in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Anlässlich des Weltflüchtlingstages 2021 appelliert die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, an die Europäische Union:

„Das UN-Flüchtlingshilfswerk macht bereits darauf aufmerksam, dass derzeit steigende Fluchtzahlen zu verzeichnen sind – es kommen beispielsweise wieder vermehrt Bootsmigrantinnen und -migranten nach Italien. Auch deshalb sollte die Europäische Union nicht die Augen davor verschließen, dass Flucht und Migration ein andauerndes Phänomen bleiben werden, das multilateraler Regelungen bedarf sowie einer europaweit menschenwürdigen Behandlung Geflüchteter. Was wir daher jetzt brauchen ist eine handlungsfähige Europäische Union, die im Sinne der Geflüchteten ein Einwanderungssystem und klare Regelungen definiert, die nicht nur zulasten einzelner Mitgliedsstaaten gehen. Nur solidarisch können wir dieser großen Verantwortung für uns und viele Geflüchtete in Zukunft begegnen.“

Hintergrund:

Mehr als 80 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Daran erinnert unter anderem der Weltflüchtlingstag, der seit 2001 von vielen Nationen am 20. Juni begangen wird und der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde. Er soll auf das Leid, den Mut und die Entbehrung aufmerksam machen, den eine Flucht erfordert und an eine verantwortungsvolle Politik appellieren. Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/aktuelles/weltfluechtlingstag

Bekanntgabe Preisträger Niedersächsischer Integrationspreis 2021

Integration in Zeiten von Corona – Weil und Schröder-Köpf geben Preisträgerinnen und Preisträger des Niedersächsischen Integrationspreises 2021 bekannt Weiterlesen

Impfschutz und Gesundheit für alle! Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe und Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung starten Social-Media-Kampagne mit Videos in 16 Sprachen

Menschen mit einer Flucht- und Zuwanderungsgeschichte sind aufgrund ihrer Lebenslage und Arbeitsbedingungen einem höheren Risiko ausgesetzt, sich mit dem Corona-Virus anzustecken. Obwohl das Infektionsrisiko in Sammelunterkünften besonders hoch ist, stellen wir fest, dass die Impfquote dort vergleichsweise gering und das Informationsbedürfnis groß ist. Weiterlesen

Podcast: Die Geschichte einer Flucht – von Raqqa nach Celle –

Folge 2 des Museum-Friedland-Podcasts, der in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf erscheint, widmet sich der Fluchtgeschichte einer Syrerin und ihrer Familie aus Raqqa. Weiterlesen

AWO Mitarbeitende ermutigen mehrsprachig zum Impfen

In verschiedenen Sprachen erklären sie die eigene Motivation –

eine möglichst hohe Impfquote gilt als Weg zur Herdenimmunität gegen das Coronavirus.

Die AWO Region Hannover möchte zum Impfen ermuntern und dabei auch Menschen mit Migrationshintergrund erreichen. Deshalb erklären hier aktuelle und ehemalige Mitarbeitende der AWO in verschiedenen Sprachen, warum sie sich impfen lassen.

Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, will eine Aufklärungskampagne starten und ruft hier ebenso wie Adis Ahmetovic, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Hannover, zum Impfen auf: