Ministerpräsident Stephan Weil, Doris Schröder-Köpf und Franz Rainer Enste senden Glückwünsche zum jüdischen Neujahrsfest

  „Auch wenn das jüdische Gemeindeleben wie bei allen anderen Religionsgemeinschaften derzeit nur sehr beschränkt möglich ist, wünsche ich gleichwohl ein gesegnetes Neujahrsfest,“ so Ministerpräsident Stephan Weil. In seinem Glückwunschschreiben an die Kultusgemeinden hat er die hohe Bedeutung eines wachsenden vielfältigen jüdischen Lebens in Niedersachsen betont. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der traditionelle Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten für die jüdischen Verbände in diesem Jahr leider ausfallen. Der Ministerpräsident bedauert das sehr.  Weiterlesen

Integrationsbeauftragte aus neun Ländern fordern Evakuierung aller Geflüchteten von Lesbos

„Viel zu lang wurde das Recht auf Asyl und die Würde der Menschen mit Füßen getreten. Jetzt muss sich die Bundesregierung auch als Ratspräsidentin der Europäischen Union für eine humanitäre Lösung für alle auf Lesbos festsitzenden Geflüchteten einsetzten und selbst handeln“, fordert Mirjam Kruppa, Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge. Weiterlesen

Bundesregierung will 1553 Asylsuchende und Schutzbedürftige von griechischen Inseln aufnehmen

Am 15.09.2020 hat die Bundesregierung ihre Entscheidung bekannt gegeben, 1553 Asylsuchende und Schutzbedürftige von griechischen Inseln aufzunehmen. Weiterlesen

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe zum Feuer im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos

„Die Nachricht von dem verheerenden Feuer im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos hat mich sehr bestürzt.  Die rund 12.500 Menschen, die dort seit Jahren unter katastrophalen humanitären Bedingungen ausharren, trifft nach den Lockdown-Maßnahmen wegen Covid19 nun auch noch ein solches Inferno. Weiterlesen

Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger des Niedersächsischen Integrationspreises 2020: Ministerpräsident Weil und die Landesbeauftragte Schröder-Köpf würdigen Integrationsleistung

Ministerpräsident Stephan Weil und die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf haben die Preisträgerinnen und Preisträger des Niedersächsischen Integrationspreises 2020 bekannt gegeben.

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Niedersachsen übernimmt weiter Verantwortung: besonders hilfsbedürftige Kinder mit ihren Familien in Hannover gelandet

Mit einem Flugzeug aus Athen sind am Donnerstag, 3.9.2020, behandlungsbedürftige Kinder und Jugendliche mit ihren Kernfamilien auf dem Flughafen Hannover gelandet. Die insgesamt 118 Personen hatten zuvor in griechischen Flüchtlingslagern ausharren müssen und werden nun auf mehrere Bundesländer verteilt, wo die Kinder medizinisch versorgt werden. Weiterlesen

Medizinische Fachangestellte mit Migrationshintergrund: Doris Schröder-Köpf begrüßt Engagement des Vereins pro!MFA

Auszubildende sind rar – besonders im Bereich der medizinischen Fachangestellten. Der Verein pro!MFA bildet nun gezielt Auszubildende mit Flucht- und Migrationshintergrund aus und lässt ihnen unterstützende Förderung zukommen. Weiterlesen

DIW Studie: Integration in den Arbeitsmarkt kommt grundsätzlich voran

Grundsätzlich läuft die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) gut. Weiterlesen

Forschung zeigt: Geflüchtete am stärksten von Entlassungen betroffen

Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sind im Zuge der Corona-Pandemie Geflüchtete in besonderem Maße von Entlassungen betroffen. Dies liege laut dem Migrationsforscher Herbert Brücker auch daran, dass Geflüchtete häufig in Branchen und Berufen tätig seien, die nicht im Home Office durchgeführt werden könnten. Weiterlesen

Änderung der Westbalkanregelung geplant: Migrationsexpert*innen sprechen sich für die aktuelle Regelung aus

Die sogenannte Westbalkanregelung ist seit Januar 2016 in Kraft und war seitdem ein erfolgreiches Instrument, um Menschen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien berufliche Perspektiven in Deutschland zu eröffnen. Weiterlesen

„Wunden, die geblieben sind“: Schröder-Köpf zum Internationalen Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma

Jedes Jahr am 2. August erinnern Sinti und Roma an Ihre Angehörigen und Vorfahren, die Opfer des Holocaust und der nationalsozialistischen Verfolgung und Ermordung wurden. Aus Anlass dieses bevorstehenden Gedenktages erinnert die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, an dieses Leid und die rassistischen Diskriminierungen von Sinti und Roma, die bis heute anhalten:

„Der lange verleugnete Völkermord an Sinti und Roma in Europa hat tiefe Wunden hinterlassen. Er wirkt bei Angehörigen bis heute nach. Gerade aufgrund der unheilvollen Geschichte Deutschlands tragen wir eine große Verantwortung, gegen jede Form von Rassismus, Antiziganismus und Antisemitismus einzutreten. Deshalb ist es alarmierend, wenn laut der Leipziger Autoritarismus-Studie 2019 mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung Stereotypen gegenüber Sinti und Roma anhängen – zusätzlich angeheizt von rechten Hetzern, die völkisches Gedankengut politisch salonfähig zu machen versuchen. Dem müssen wir uns als Demokratinnen und Demokraten immer wieder sichtbar entgegenstellen. Und wir sollten noch mehr Solidarität mit jenen Bürgerinnen und Bürgern zeigen, die als „Fremde“ ausgegrenzt und zur unerwünschten Minderheit erklärt werden.“

Hintergrund

Die Anzahl der deutschen Sinti und Roma wird von der Bundesregierung offiziell auf ca. 70 000 geschätzt, wobei Sinti-Organisationen teilweise von deutlich höheren Zahlen ausgehen, nicht zuletzt aufgrund der Zuwanderung aus südosteuropäischen Staaten. Aus Angst vor Diskriminierung und Ausgrenzung leben viele Sinti und Roma in Deutschland – wie auch in anderen Ländern Europas – in der Anonymität. Den grassierenden Antiziganismus hat zuletzt die Leipziger Autoritarismus-Studie mittels Umfrage dokumentiert. Demnach bejahten 2018 etwa 56 Prozent der Befragten die Aussage „Ich hätte Probleme damit, wenn sich Sinti und Roma in meiner Gegend aufhalten“. Fast die Hälfte (49,2%) waren der Meinung, dass Sinti und Roma „aus den Innenstädten verbannt“ werden sollten.

 

Bekämpfung von Hasskriminalität: Neue Zentralstelle wird bei der Staatsanwaltschaft Göttingen eingerichtet

Am 1. Juli 2020 nimmt bei der Staatsanwaltschaft Göttingen eine neue „Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet“ ihre Arbeit auf. Die Zentralstelle wird künftig Ermittlungs- und Strafverfahren bearbeiten, in denen es um bedeutsame Hasskriminalität im Internet geht. Weiterlesen