Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, lud wiederholt zum Vernetzungsgespräch ein.

Gestern fand bereits das zweite Gespräch zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine auf Einladung der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe statt. Die Landesbeauftragte lud über 50 unterschiedlichste Akteure aus der Landesverwaltung, von Vereinen und Verbänden sowie ehrenamtliche Privatpersonen zu einem Vernetzungsgespräch ein.

„Die Gespräche sollen eine unbürokratische Form des Austausches sein. Die Fragen der Ehrenamtlichen und Geflüchteten sollen hier schnell und unkonventionell beantwortet werden. Als Landesbeauftragte möchte ich dazu beitragen, dass sich zukünftig alle Ebenen direkt miteinander austauschen können. In der derzeitigen Zeit muss schnell und flexibel gehandelt werden, da muss man auch mal untypische Wege einschlagen.“, so Doris Schröder-Köpf. 

Bei dem heutigen Treffen wurde u.a. über die medizinische Versorgung und die anstehende Arbeitsmarkt- und Schulintegration gesprochen. Darüber hinaus wurden Fallbeispiele vorgestellt und beraten. Ein weiteres Treffen mit den Schwerpunkten Kindertagesstätten und Schulen soll zeitnah stattfinden.  

Landesbeauftragte betont Bedeutung von Mehrsprachigkeit am Internationalen Tag der Muttersprache

Heute ist Internationaler Tag der Muttersprache! Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, betont in diesem Zuge die Wichtigkeit der Muttersprache und deren vollständigen Erwerb – gerade für Kinder.

Mehrsprachigkeit und Vielfalt sind eine große Bereicherung, bei der auch herkunftssprachlicher Unterricht an Schulen sowie Mehrsprachigkeit in Kitas und Kindergärten von Bedeutung ist.

Weitere Informationen zum Internationalen Tag der Muttersprache finden Sie beispielsweise hier:

https://www.verband-binationaler.de/…/internationaler…

Podcast Museum Friedland: Jedes Kind hat ein Recht auf den heutigen Tag – geflüchtete Kinder in Deutschland

Jedes Kind hat ein Recht auf den heutigen Tag – geflüchtete Kinder in Deutschland –

Folge 4 des Museum Friedland Podcasts, die in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf erscheint, zeigt, dass Hilfe für geflüchtete Kinder oft in den Hintergrund gerät.

Fast die Hälfte aller geflüchteten Menschen, die seit 2015 in Deutschland eine Aufnahme gefunden haben, sind Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen haben Traumatisches erlebt. Gleichzeitig fehlt es ihnen teils aus Unwissenheit und teils aus Scham an der passenden Unterstützung. In der aktuellen Folge des Museum Friedland Podcastes erzählen Alya, Hussein, Arafat, Mohammed und Alan, die als Kinder nach Deutschland kamen, von ihren Erfahrungen während der Flucht sowie nach ihrer Ankunft.

„Die Erfahrung von Flucht und Vertreibung ist gerade für Kinder besonders traumatisch. Leider belegen Studien, u.a. von UNICEF, dass die Bedürfnisse der Jüngsten immer noch zu wenig berücksichtigt werden,“ so Doris Schröder-Köpf. „Deswegen ist es besonders wichtig, dass sie ein besonderes Augenmerk und besondere, auf sie zugeschnittene Hilfsangebote erhalten.“

Der Podcast kann sowohl auf der Webseite des Museums, als auch überall dort, wo es Podcasts gibt, heruntergeladen werden.

Über das Museum Friedland

Das als außerschulischer Lernstandort anerkannte Museum Friedland wurde 2016 eröffnet. Es erforscht, sichert, präsentiert und vermittelt die Geschichte und Gegenwart des Grenzdurchgangslagers Friedland. Wechselausstellungen lenken in historischer und gegenwartsorientierter Perspektive zudem den Blick auf die vielschichtigen Prozesse von Abschied, Ankunft und Neubeginn im Allgemeinen sowie von Migrationspolitik, gesellschaftlicher Teilhabe, Grenzen, Identitäten und Zugehörigkeiten, Kriegsfolgen, Menschenrechten und Asyl im Speziellen.

Das Museum Friedland ist mittwochs bis sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Gemäß der aktuellen niedersächsischen Corona-Verordnung ist der Besuch nach der 2G plus-Regel möglich. Für alle Fragen rund um den Besuch im Museum Friedland ist der Besucherservice telefonisch unter 05504/8056-200 oder per E-Mail unter besuch@museum-friedland.de zu erreichen.

Folge 4 des Museum Friedland Podcasts, die in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf erscheint, zeigt, dass Hilfe für geflüchtete Kinder oft in den Hintergrund gerät.

Fast die Hälfte aller geflüchteten Menschen, die seit 2015 in Deutschland eine Aufnahme gefunden haben, sind Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen haben Traumatisches erlebt. Gleichzeitig fehlt es ihnen teils aus Unwissenheit und teils aus Scham an der passenden Unterstützung. In der aktuellen Folge des Museum Friedland Podcastes erzählen Alya, Hussein, Arafat, Mohammed und Alan, die als Kinder nach Deutschland kamen, von ihren Erfahrungen während der Flucht sowie nach ihrer Ankunft.

„Die Erfahrung von Flucht und Vertreibung ist gerade für Kinder besonders traumatisch. Leider belegen Studien, u.a. von UNICEF, dass die Bedürfnisse der Jüngsten immer noch zu wenig berücksichtigt werden,“ so Doris Schröder-Köpf. „Deswegen ist es besonders wichtig, dass sie ein besonderes Augenmerk und besondere, auf sie zugeschnittene Hilfsangebote erhalten.“

Der Podcast kann sowohl auf der Webseite des Museums, als auch überall dort, wo es Podcasts gibt, heruntergeladen werden.

Über das Museum Friedland

Das als außerschulischer Lernstandort anerkannte Museum Friedland wurde 2016 eröffnet. Es erforscht, sichert, präsentiert und vermittelt die Geschichte und Gegenwart des Grenzdurchgangslagers Friedland. Wechselausstellungen lenken in historischer und gegenwartsorientierter Perspektive zudem den Blick auf die vielschichtigen Prozesse von Abschied, Ankunft und Neubeginn im Allgemeinen sowie von Migrationspolitik, gesellschaftlicher Teilhabe, Grenzen, Identitäten und Zugehörigkeiten, Kriegsfolgen, Menschenrechten und Asyl im Speziellen.

Das Museum Friedland ist mittwochs bis sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Gemäß der aktuellen niedersächsischen Corona-Verordnung ist der Besuch nach der 2G plus-Regel möglich. Für alle Fragen rund um den Besuch im Museum Friedland ist der Besucherservice telefonisch unter 05504/8056-200 oder per E-Mail unter besuch@museum-friedland.de zu erreichen.

Interreligiöser Kalender 2022 erschienen

Seit 2016 geben wir in Kooperation mit dem Haus der Religionen – Zentrum für interreligiöse und interkulturelle Bildung e.V. in Hannover – einen Interreligiösen Kalender heraus. Es freut die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, sehr, Ihnen diesen auch für das Jahr 2022 zusenden zu können.

Der Kalender verschafft Ihnen einen Überblick über die wichtigsten religiösen Feiertage der neun Religionen, die Teil dieses Interreligiösen Kalender sind. Dabei wird die religiöse Vielfalt in Niedersachsen, die unsere Gesellschaft prägt und bereichert, auf ganz wunderbare Weise veranschaulicht. Zu jeweils einem ausgewählten Feiertag finden Sie auf der Rückseite des Kalenders ausführlichere Informationen.

Wenn Sie mögen, können Sie die Kalenderdaten mit unten stehender ics-Datei (interreligiöser kalender 2022) direkt in Ihren Kalender einspeisen.

Vielsprachiges Informationsangebot zum Impfen: Kampagne der Landesregierung gestartet

Am heutigen Montag, 2. August 2021, startet die Landesregierung eine großangelegte Kampagne für die Corona-Impfung. Unter dem Motto „Geimpft sind wir stärker! Darum: Impfen, Schützen, Testen“ zielt sie darauf ab, gerade mit Blick auf die Delta-Virus-Variante noch mehr Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen von den Vorteilen einer Schutzimpfung zu überzeugen. Ab heute stehen auf der Webseite www.impfen-schuetzen-testen.de die wichtigsten Informationen rund um Schutzimpfungen und Testungen bereit. Weiterlesen

Tätigkeitsbericht 2019/2020 der Niedersächsischen Härtefallkommission veröffentlicht

Seit dem Jahr 2006 prüft die Härtefallkommission des Landes Niedersachsen in Einzelfällen das Vorliegen dringender persönlicher oder humanitärer Gründe, die ausnahmsweise den weiteren Aufenthalt in Deutschland für ansonsten ausreisepflichtige Ausländerinnen und Ausländer ermöglichen. Weiterlesen

Impfschutz und Gesundheit für alle! Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe und Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung starten Social-Media-Kampagne mit Videos in 16 Sprachen

Menschen mit einer Flucht- und Zuwanderungsgeschichte sind aufgrund ihrer Lebenslage und Arbeitsbedingungen einem höheren Risiko ausgesetzt, sich mit dem Corona-Virus anzustecken. Obwohl das Infektionsrisiko in Sammelunterkünften besonders hoch ist, stellen wir fest, dass die Impfquote dort vergleichsweise gering und das Informationsbedürfnis groß ist. Weiterlesen

Podcast: Die Geschichte einer Flucht – von Raqqa nach Celle –

Folge 2 des Museum-Friedland-Podcasts, der in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf erscheint, widmet sich der Fluchtgeschichte einer Syrerin und ihrer Familie aus Raqqa. Weiterlesen

Landesbeauftragte veröffentlicht in Kooperation mit der Stadt Celle die Fluchtgeschichte der Syrerin Rauda Al-Taha

„Geflüchtete Menschen erhalten in Zeiten der Corona-Pandemie nur wenig Aufmerksamkeit, obwohl gerade sie besonders unter den Folgen und Umständen leiden. Wird über sie berichtet, dann häufig nur in Form von Zahlen und Fakten – die Menschen hinter den Zahlen und ihre persönlichen Geschichten werden nicht gesehen. Es war mir von daher ein Herzensanliegen, mit dem Buch „Die Geschichte einer Flucht – von Raqqa nach Celle“ das Augenmerk auf den einzelnen zu uns geflüchteten Menschen und sein ganz individuelles Schicksal zu lenken. Weiterlesen