Zugang zu Integrationskursen für afghanische Asylbewerberinnen und Asylbewerber

Zusätzlich zu Asylbewerbenden aus den Herkunftsländern Syrien, Eritrea und Somalia können ab dem 17.01.2022 auch Asylbewerbende aus Afghanistan einen Antrag auf Zulassung zur Teilnahme an einem Integrationskurs gem. § 44 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1a AufenthG stellen.

Unabhängig davon haben ehemalige afghanische Ortskräfte oder besonders gefährdete Personen, die aufgrund einer Aufnahmezusage nach § 22 Satz 2 AufenthG eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, bereits jetzt Zugang zum Integrationskurs.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BAMF. https://www.bamf.de/DE/Themen/Integration/ZugewanderteTeilnehmende/AsylbewerberGeduldete/asylbewerbergeduldete.html?nn=282656

Laut Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) laufen aktuell bundesweit rund 10.000 Integrationskurse mit etwas 130.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern – davon 10.000 aus Afghanistan. Durch die Einstufung Afghanistans als Herkunftsland mit „guter Bleibeperspektive“ können Asylsuchende bereits während des laufenden Verfahrens an den Kursen teilnehmen.

Johanniter impfen ab 20. Januar 2022 Menschen ohne Papiere in Hannover

Ab kommender Woche wird es eine Anlaufstelle zur Impfung gegen Covid-19

für Menschen ohne Papiere, ohne Aufenthaltsgenehmigung, ohne

Krankenversicherung oder festen Wohnsitzt geben.

Durch die Johanniter wird unter folgender Adresse geimpft:

Diakonisches Werk,

Ebhardtstr. 2,

30159 Hannover,

Mo-Fr von 9-17h,

ohne Terminvereinbarung,

Mo-Fr von 9-17h.

Das Team wird entsprechend geschult sein, sodass es einen reibungslosen Ablauf auch

ohne persönliche Nachweise geben kann, so die Region.

Ab dem kommenden Donnerstag, 20. Januar 2022, können sich Menschen mit

einem Impfwusch dort vorstellen. Wenn kein Impfpass existiert wird vor

Ort ein ersätzendes, gleichwertiges Dokument ausgestellt auf dem auch

die folge Impfungen dokumentiert werden können und das zum 3-G-Nachweis

genutzt werden kann.

Niedersachsen startet Zukunftsprogramm für Kinder und Jugendliche für 25 Millionen Euro.

Kinder und Jugendliche haben besonders unter den Begleiterscheinungen der Pandemie gelitten. Durch die Kontaktbeschränkungen und den Distanzunterricht war der gewohnte Alltag größtenteils nur eingeschränkt möglich. Hierauf hat die Niedersächsische Landesregierung nun reagiert.

Am gestrigen Mittwoch hat das Land Niedersachsen den Startschluss für das Sofortprogramm „Startklar in die Zukunft“ gegeben. Ab sofort stellt die Landesregierung insgesamt 25 Millionen Euro zur Verfügung, um Aktivitäten der Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen und so den Kindern und Jugendlichen den Wiedereinstieg in ein unbeschwertes Leben zu erleichtern.

Seit dem 20. Oktober 2021 können in diesem Zusammenhang sowohl Kommunen als auch freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe Fördermittel in unterschiedlichen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit beantragen.

„Ich freue mich sehr, dass die Landesregierung hier aktiv wird und den Familien, Kindern und Jugendlichen hilft. Insbesondere Familien, die es vor der Pandemie schon schwer hatten, wird so die Möglichkeit der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht“, so die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf. 

Mit den Mitteln sollen Freizeit-, Sport-, und Aktivitätsmöglichkeiten sowie Feste und Jugendplätze unterstützt werden. Darüber hinaus sollen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit digitalisiert, internationale Jugendbegegnungen gefördert und zu Kunst, Kultur und Kreativität angeregt werden.

Das Programm umfasst sechs Bausteine, für die Kommunen und freie Träger Fördermittel erhalten können: Kinder- und Jugendfeste; Schaffung von Jugendplätzen; Sprachcamps; Schwimmkurse, Spaß im Wasser, Sport- und Bewegungscamps; Kunst, Kultur und Kreativität sowie Digitalisierung der Kinder- und Jugendarbeit

Informationen zu Fördervoraussetzungen und zur Antragstellung mit den finden sich auf der Seite des Niedersächsischen Landesjugendamts www.soziales.niedersachsen.de/startklar-in-die-Zukunft/

Konferenz der Integrationsbeauftragten in München (15.-16.11.2021)

Vom 15.-16.11.2021 trafen sich auf Einladung der bayrischen Integrationsbeauftragen, Frau Brendel-Fischer, die Integrationsbeauftragten aller Bundesländer bzw. die jeweils entsandten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf der Konferenz in der Allerheiligen-Hofkirche wurden Themen wie die Entwicklung des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes für Menschen mit Migrationshintergrund aufgegriffen, sowie Berichte aus den Bundesländern, das Thema interreligiöser Dialog und islamischer Unterricht. Zudem wurden gemeinsame Resolutionen besprochen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/integrationsarbeit-in-den-bereichen/gesellschaft-und-teilhabe/bundeskonferenz-der-integrationsbeauftragten-von-bund-laendern-und-kommunen-buko–1880560

Impfschutz und Gesundheit für alle! Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe und Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung starten Social-Media-Kampagne mit Videos in 16 Sprachen

Menschen mit einer Flucht- und Zuwanderungsgeschichte sind aufgrund ihrer Lebenslage und Arbeitsbedingungen einem höheren Risiko ausgesetzt, sich mit dem Corona-Virus anzustecken. Obwohl das Infektionsrisiko in Sammelunterkünften besonders hoch ist, stellen wir fest, dass die Impfquote dort vergleichsweise gering und das Informationsbedürfnis groß ist. Weiterlesen

Auftaktveranstaltung Politfix am 8. Mai: Projekt für Frauen mit Interesse an einem Einstieg in die Politik. Überparteilich, konfessionell ungebunden, in kultureller Vielfalt.

Politfix ist ein Modellprojekt, das von der Bundeszentrale für politische Bildung seit dem 15.11.2020 gefördert wird. Das Projekt wurde sehr erfolgreich in der ersten Phase in Hessen und NRW mit 80 Frauen umgesetzt. In der zweiten Phase seit dem 22.03.2021 läuft das Projekt auch in Niedersachsen und wird bis Ende des Jahres 2021 andauern. Weiterlesen

Brückenbauer*innen: Unterstützung für Geflüchtete auch während des Lockdowns

Das Team der Brückenbauer*innen hat den Lockdown genutzt, um seinen Online Auftritt umzusetzen: Weiterlesen

„Mein Kind in der Kindertagesbetreuung“: Informationen auch in den Sprachen Englisch, Arabisch und Farsi

Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Broschüre „Mein Kind in der Kindertagesbetreuung: Informationen für Eltern über Tageseinrichtungen und Tagespflege für Kinder in Niedersachsen“ nun auf vielfältigen Wunsch aus der Praxis in die Sprachen Englisch, Arabisch und Farsi übersetzt wurde. Weiterlesen

Gesundheit für alle – Neuer Wegweiser durch das deutsche Gesundheitswesen

Der Wegweiser „Gesundheit für alle – Ein Wegweiser durch das deutsche Gesundheitswesen“ des Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. vermittelt in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund grundlegende Informationen zur Gesundheit und zum Gesundheitswesen.

Weiterlesen

Doris Schröder-Köpf übernimmt Schirmherrschaft von szenischer Lesung „Seestern in Südtirol“

Das Projekt der szenischen Lesung startet offiziell mit der Premiere am 3. Mai 2019 um 20:00 Uhr im Theater in der List in Hannover, an der die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe als Schirmherrin teilnimmt. Weiterlesen

MedGuide – medizinischer Sprachführer im Bereich Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik erschienen

Der medizinische Sprachführer MedGuide zielt darauf, die Kommunikation mit arabisch- oder farsi/persisch-sprechenden Patienten zu erleichtern. Dabei unterstützt er bei der Diagnose psychischer Störungen, auch wenn kein Dolmetscher verfügbar ist. Weiterlesen

Menschen verbinden Menschen: Patinnen und Paten gesucht – Infoveranstaltung am 3. Mai

Das Projekt Menschen verbinden Menschen sucht freiwillige Patinnen und Paten in Hannover, die Geflüchteten in ihrem Alltag unterstützend zur Seite stehen. Weiterlesen