Veranstaltung der Konzerttour „Gurbet – 60 Jahre zu Hause in Niedersachsen“ in Salzgitter

Am Samstag, den 2. Juli fand in der Kulturscheune in Salzgitter-Lebenstedt die bereits siebte Veranstaltung der Gurbet-Tour „60 Jahre zu Hause in Niedersachsen“ statt, die die Föderation Türkischer Elternvereine in Niedersachsen e.V. anlässlich des 60. Jubiläums des Anwerbeankommens der Bundesrepublik Deutschland mit der Türkei mit acht Städten in Niedersachsen durchführt. Mit im Gepäck hat FöTEV-Nds die Migranten-Pop Band Shanaya. Schirmfrau der Veranstaltungsreihe ist die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, die hierfür am Samstag nach Salzgitter gekommen war und ein Grußwort an die Gäste richtete. „Heute leben mehr als 3 Mio. Menschen mit familiären Wurzeln aus der Türkei in Deutschland, wovon rund 1,8 Mio. in Deutschland geboren sind. Insbesondere die erste Generation hat Niedersachsen mit aufgebaut, es zu dem gemacht, was es heute ist, unser Land bereichert, wirtschaftlich aber vor allem auch menschlich. Mittlerweile ist Niedersachsen seit vier Generationen für türkischstämmige Menschen ein Zuhause. Als Wissenschaftler*innen, Arbeiter*innen, Unternehmer*innen, Politiker*innen, Sportler*innen und Kulturschaffende bereichern sie das moderne Deutschland und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, “ so Schröder-Köpf.

Vorherige Stationen der Veranstaltungsreihe waren Peine, Hann. Münden., Verden, Hildesheim, Hameln und Stadthagen. Die Abschlussveranstaltung findet am 9. Juli vor dem Haus der Kulturen in Braunschweig statt.

Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe und Innenminister Pistorius besuchen den Ukrainischen Verein in Niedersachsen e.V.

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, besuchte am 22. Juni gemeinsam mit Minister Pistorius den Ukrainischen Verein in Niedersachsen e.V. in der Podbielskistraße 269. Vor Ort machten sie sich ein Bild von dem vielfältigen Unterstützungsangebot, dass die Ehrenamtlichen des Vereins in den Räumlichkeiten tagtäglich für ukrainische Geflüchtete anbieten und in kürzester Zeit buchstäblich aus dem Boden gestampft haben: u.a. Deutsch-Sprachkurse, Erstberatung für den beruflichen Einstieg (Frau&Beruf), Sportkurse, Spielzimmer für Kinder und Betreuung während der Sprachkurse, psychologische Beratung, eine große Küche nicht nur zur Verpflegung sondern auch als Ort der Begegnung sowie ein Jugendclub. Vieles mehr befindet sich in der Planung. Im Anschluss informierten die 1. Vorsitzende, Oksana Janzen sowie die Vorstandsmitglieder Natalia Butych, Nikolai Janzen und die Geschäftsstellenleiterin Dr. Olga Artemova über ihre vielzähligen Kooperationen und Vernetzungen sowie die Planungen für die Zukunft. Ein ganz besonderer Schwerpunkt der Arbeit sei zurzeit die Gesundheitsversorgung machte Frau Janzen deutlich: im Bereich der Kindermedizin brauche es dringend eine Art Pool-Sprechstunde beim Gesundheitsamt, da zu wenige Kinderärztinnen und -ärzte zur Verfügung stünden. Ganz besondere Unterstützung brauche der Verein auch bei der Versorgung von Menschen mit Behinderungen unter denen auch viele Kinder seien.

Landesbeauftragte besucht Mehrgenerationenhaus Burgdorf e.V.

Auf Einladung der Koordinatorin des Hauses, Ursula Wieker, besuchte die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe am 20.06.2022 das Mehrgenerationenhaus Burgdorf e.V.

Mehrgenerationenhäuser haben die Aufgabe, gesellschaftlichen Wandel anzuregen und zu begleiten. Hier finden Begegnungen statt sowie Bildungs- und Beratungsangebote.

Im Mehrgenerationenhaus Burgdorf e.V. ist die Migrationsberatung weit aufgestellt. Neben türkischen Beratungsangeboten gibt es beispielsweise auch Mitarbeitende, die Farsi, Kurdisch, Arabisch sowie Russisch und Ukrainisch anbieten können. Auch ehemalige Geflüchtete aus Ländern wie Afghanistan wirken im Haus mit.

Frau Schröder-Köpf besuchte während des Rundgangs eine Sprachlernklasse mit ukrainischen Frauen, die von ihrer aktuellen Situation berichteten.

Zum Ende des Besuches gab es noch eine Überraschung für die Landesbeauftragte und ihr Team. Carola Jackowski-Homann bedankte sich mit einem Blumenstrauß für die vorab geleistete Unterstützung in Bezug auf das Asylverfahren eines von ihr betreuten Ivorers.

Weitere Informationen zum Haus finden Sie hier:

https://www.bmgh.de/

Landesbeauftragte spricht Grußwort bei NeMia Netzwerktreffen

„Status Quo – Wie steht es um die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen in Niedersachsen?“ – so lautete das Thema des NeMia-Netzwerktreffens am 01. Juni 2022. Das NeMia Netzwerk macht es sich unter der Leitung von Naciye Celebi-Bektas zur Aufgabe, die Integration von Frauen mit Migrationsbiografie in den Arbeitsmarkt zu fördern und auch transparent zu machen.

Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, sprach zu Beginn ein Grußwort, das die Themen des von DGB und Arbeit und Leben e.V. unterstützten Projektes aufgriff. So ging es um die Herausforderungen migrantischer Frauen auf dem Arbeitsmarkt sowie Beschäftigungsanteile und Effekte der Pandemie.

Anschließend folgte eine Fish-Bowl Diskussion, an der verschiedene Repräsentantinnen und Repräsentanten der Parteien SPD, CDU, Grüne und FDP teilnahmen und sich den Fragen der Anwesenden stellten. Hierbei ging es um Fragen, wie die erschwerte Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse sowie weitere Hemmnisse für Migrantinnen auf dem Jobmarkt und Diskriminierung.

Nach einer sehr kontroversen Runde verständigten sich alle Beteiligten darauf, dieses Treffen noch einmal zu vertiefen, um der Komplexität der aufgeworfenen Fragen gerecht werden zu können und pragmatische Lösungsansätze zu suchen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://niedersachsen.dgb.de/termine/++co++33d5f5f4-d822-11ec-985f-001a4a160123

Internationaler Kindertag: Landesbeauftragte appelliert, geflüchtete Kinder weiterhin verstärkt in den Blick zu nehmen

Die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, macht am heutigen Internationalen Kindertag auf die vielen Kinder aufmerksam, die sich weltweit auf der Flucht befinden. Das UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) geht von circa 34 Millionen Kindern weltweit aus. Allein durch den Krieg in der Ukraine sind momentan schätzungsweise mehr als zwei Millionen Kinder auf der Flucht.

Die Landesbeauftragte nimmt daher die Situation der aus der Ukraine nach Niedersachsen geflohenen Kinder besonders in den Blick und betont: „Krieg, Flucht und Todesangst sind für diese Kinder traumatische Erlebnisse. Um ihnen ein Stück Normalität und Kindheit zurückzugeben ist es gut, dass sie hier in Niedersachsen so schnell wie möglich die Schulen bzw. Kindergärten besuchen können. Unbürokratische Lösungen, wie sie jetzt praktiziert werden, sind von größter Wichtigkeit – egal aus welchem Land ein Kind zu uns geflüchtet ist. Besonders wichtig ist für die meist traumatisierten Kinder auch der Zugang zu psychologischer Unterstützung. Daher sollten wir langfristig daran arbeiten, dass der Zugang zu ausreichend psychologischer Betreuung gewährleistet werden kann – auch, um Erzieherinnen und Erzieher zu entlasten.“

Hintergrund:

Der Internationale Kindertag wird am 1. Juni gefeiert. An diesem Tag stehen die Rechte und die Situation der Kinder im Mittelpunkt. Der Internationale Kindertag wurde im Jahr 1950 von den sozialistischen Ländern eingeführt. Im Jahr 1954 führte die UN als Gegenstück dazu den Weltkindertag ein. In Deutschland werden auf Grund der Teilung sowohl der 1. Juni, der Internationale Kindertag, als auch der 20. September, der Weltkindertag begangen.  

Anfeindungen gegen Vorsitzende des Integrationsrates Göttingen: Landesbeauftragte zeigt sich solidarisch

Am 17.05.2022 traf die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, die Vorsitzende des Integrationsrates Göttingen, Irina Schnar. Die Deutsch-Russin sieht sich seit kritischen Äußerungen zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine mit Hasskommentaren konfrontiert und wird bedroht.

Zuvor hatte Schnar zu Vorsicht gegenüber Videos und Nachrichten aus Russland aufgerufen. Zudem hatte diese dazu aufgefordert, sich von Pro-Putin Demonstrationen und Autokorsos fernzuhalten, sowie das „Z“-Zeichen, das als Symbol für den russischen Angriffskrieg steht, nicht zu verwenden oder den Ukraine Krieg allgemein zu verherrlichen. Einige Bundesländer, darunter auch Niedersachsen, hatten bereits angekündigt, das öffentliche Tragen des Symbols ahnden zu wollen.

Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, zeigte sich betroffen und empört in Bezug auf die massiven Anfeindungen gegen Frau Schnar und sicherte ihr, wie auch der Niedersächsische Innenminister, Boris Pistorius, vollste Solidarität und Unterstützung zu.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.tagesschau.de/inland/z-symbol-russland-verbot-101.html

Landesbeauftragte besucht Peter-Ustinov-Schule

Am 16.05.2022 besuchte die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, erneut die Peter-Ustinov-Schule in Hannover. Zusammen mit einigen Schülerinnen und Schülern nahm die Landesbeauftragte an einer Unterrichtsstunde teil und unterhielt sich im Anschluss mit dem Schulleiter, Herrn Wiegmann, sowie der Konrektorin Frau Frehe und vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrern sowie mit Interkulturellen Bildungslotsen wie Herrn Noori. Hier wurden Eindrücke der aktuellen Situation sowie Verbesserungsvorschläge und Anregungen ausgetauscht.

Das Leitbild der Peter-Ustinov-Schule „Gemeinsamkeit in Vielfalt“ zeigt sich dabei sowohl in Bezug auf die heterogenen Lehrerinnen und Lehrer als auch in Bezug auf die Schülerschaft. Auch hinsichtlich des Krieges in der Ukraine sind bereits 12 geflüchtete Schülerinnen und Schüler an der Schule aufgenommen worden.

Doris Schröder-Köpf zeigte sich auch bei diesem Besuch wieder sehr beeindruckt von der vernetzten Zusammenarbeit an der Schule sowie der geleisteten individuellen Betreuung vieler Schülerinnen und Schüler, wenngleich diese natürlich auch viele Herausforderungen mit sich bringt. Gerne nahm die Landesbeauftragte daher auch Anregungen auf, um diese an die Landesregierung, sowie im Speziellen das Kultusministerium, weiterzugeben.


Weitere Informationen zu Peter-Ustinov-Schule finden Sie hier:

https://peter-ustinov-schule-hannover.de/grusswort-des-schulleiters/

Gurbet-60 Jahre „ZUHAUSE“ in Niedersachsen

Mit nachstehender Pressemitteilung der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe und der Föderation türkischer Elternvereine in Niedersachsen e.V. (Fötev-Nds) möchten wir Sie auf den Start der Veranstaltungsreihe „Gurbet-60 Jahre „ZUHAUSE“ in Niedersachsen“ aufmerksam machen.

Landesbeauftragte besucht Integrationslotsinnen und -lotsen im KESS-Mehrgenerationenhaus Nienhagen

Am 09. Mai 2022 besuchte die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, auf Einladung der stellvertretenden Bürgermeisterin der Gemeinde Nienhagen, Gonca Kaftan, sowie der Geschäftsführerin des KESS Familienzentrums, Simone Welzien, das Mehrgenerationenhaus KESS in Nienhagen. Dieses fungiert als Familien-, Senior:innen-, Integrations- und Bildungsbüro und bietet viel Platz für Menschen verschiedenster Hintergründe und Altersstufen. Das Motto des Treffpunktes lautet: von Mensch zu Mensch.

Bei einem Rundgang konnte die Landesbeauftragte sich selber ein Bild davon machen, wie die aktuelle Situation auch in Bezug auf Geflüchtete aus der Ukraine ist. In einer Gesprächsrunde sprach Frau Schröder-Köpf zudem mit Integrationslotsinnen und -lotsen über Herausforderungen in der aktuellen Arbeit und nahm Anregungen und Fragen auf.

Die Landesbeauftragte zeigte sich nach dem Rundgang und der Gesprächsrunde beeindruckt von dem ehren- sowie hauptamtlichen Engagement vor Ort, das sich durch verzahnte Strukturen sowie eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit auszeichnet. Im Anschluss besuchte Doris Schröder-Köpf zudem die ortsansässige Tafel, welche Bedürftigen Lebensmittel ausgibt. Die Ehrenamtlichen berichteten der Landesbeauftragten von dem stark gestiegenen Andrang seit dem Krieg in der Ukraine und der Fluchtbewegung nach Deutschland. Zusammen wurden Lösungen erwogen, Lebensmittelknappheit vorzubeugen.

Weitere Informationen zum KESS Familienzentrum finden Sie auch hier:

https://www.familienzentrum-kess.de/home.html

Ministerpräsident Stephan Weil und Integrationsbeauftragte Schröder-Köpf wünschen allen Musliminnen und Muslimen ein gesegnetes und friedvolles Ramadanfest „Eid- al Fitr“

Ministerpräsident Stephan Weil und Doris Schröder-Köpf, die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, senden allen Musliminnen und Muslimen in Niedersachsen ihre herzlichen Grüße und wünschen ein gesegnetes Ramadanfest – „Eid Mubarak – Bayraminiz kutlu olsun!“.

Mit dem Fest des Fastenbrechens vom 02.05.2022 – 04.05.2022 findet der Fastenmonat Ramadan seinen feierlichen Abschluss.

Das Fest des Fastenbrechens stellt den Abschluss des Fastens im Monat Ramadan dar, das in diesem Jahr am 3. April begann und am 02.05. – 04.05.2022 mit dem Ramadanfest endet.

Der Fastenmonat ist immer auch eine Zeit der Fürsorge für Schwächere und Mitgefühl mit Menschen in Not und Bedrängnis. Somit hat er einen sehr solidarischen und sozialen Charakter. „In der aktuell schwierigen Zeit mit einem Krieg in der Nachbarschaft, Herausforderungen in der Energieversorgung, hohen finanziellen Belastungen der Menschen und einer nach wie vor nicht überwundenen Corona-Pandemie haben Solidarität und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft eine so große Bedeutung wie selten zuvor“, so Ministerpräsident Weil.


In diesem Jahr fielen die bedeutsamsten Feiertage aller drei monotheistischen Religionen in denselben Zeitraum. Das Fasten der Muslime, der Pessach der Juden und das Ostern der Christen. „Von allen drei Festen geht die gleiche Botschaft aus: Solidarität und Mitgefühl. Lassen Sie uns aufeinander achtgeben und füreinander da sein“, so Weil weiter.

Auch die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, richtet ihre Wünsche an alle Musliminnen und Muslimen in Niedersachsen: Es freut mich, dass das diesjährige Zuckerfest wieder mit mehr Begegnungen gefeiert werden kann – auch wenn wir nach wie vor alle vorsichtig sind. Daher wünsche ich Ihnen, liebe muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger, eine schöne und besinnliche Zeit mit Freundinnen und Freunden sowie der Familie. Nach einer Zeit der inneren Einkehr während des Fastenmonats folgen nun feierliche Tage, die Sie bestärken können und Ihnen Kraft für die nächsten Herausforderungen geben“, ergänzt Doris Schröder-Köpf.


Hintergrund:

Das Fest des Fastenbrechens im Monat Ramadan dauert drei Tage und beginnt mit dem rituellen Festgebet. Es werden anschließend Süßigkeiten verteilt und Segenswünsche ausgesprochen. Nach islamischer Überlieferung wurde im Fastenmonat Ramadan der Koran, das heilige Buch der Muslime, verkündet. Das Fasten im Fastenmonat Ramadan ist eine der fünf Säulen/Pflichten des Islam und endet mit einem dreitägigen Fest, dem „Eid il-Fitr beziehungsweise Zuckerfest“. Das tägliche Fasten zuvor verpflichtete die Gläubigen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Nahrungsverzicht. Sie sollen sich ganz der inneren Einkehr hingeben, dadurch Gott, sich selbst und den Mitmenschen näherkommen. In Niedersachsen leben circa 250.000 bis 300.000 Menschen muslimischen Glaubens verschiedener Herkunft, Ausrichtung und Tradition.

Landesbeauftragte besucht Fastenbrechen in Braunschweig

Am Dienstag, den 26.04.2022, besuchte die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe ein von der Stadt Braunschweig ausgerichtetes Fastenbrechen. Auf Einladung des Oberbürgermeisters Dr. Thorsten Kornblum sowie des Rates der Muslime in Braunschweig sprach die Landesbeauftragte vor geladenen Gästen wie der türkischen Generalkonsulin, Gül Özge Kaya, sowie Saban Yabas vom Rat der Muslime, Abdullah Ergin, Imam des Verbandes Ditib sowie dem evangelischen Propst Lars Dedekind.

Alle Rednerinnen und Redner betonten die Herausforderungen der Zeit und die Wichtigkeit des interkulturellen und interreligiösen Dialoges. Zudem freuten sich die Anwesenden darüber, dass nach zwei Jahren der coronabedingt ausgesetzten öffentlichen Feierlichkeiten in diesem Jahr wieder mehr Begegnungen im Ramadan Fastenmonat möglich sind.

Doris Schröder-Köpf unterstrich in ihrer Rede die Bedeutung von Demut in den Religionen und deren Relevanz für Dankbarkeit und Anteilnahme in Bezug auf die Nöte anderer. Saban Yabas vom Rat der Muslime betonte auch die Vielfältigkeit des muslimischen Lebens in Braunschweig. In Braunschweig leben demnach Musliminnen und Muslime aus 23 verschiedenen Nationen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

https://www.helmstedter-nachrichten.de/braunschweig/article235190059/Politikerin-Schroeder-Koepf-warnt-beim-Fastenbrechen-in-Braunschweig.html



Frau Schröder-Köpf, OB Dr. Kornblum, Frau Generalkonsulin Kaya (Republik Türkei), Herr Propst Dedekind, Herr Yabas (Rat der Muslime), Herr Voigt (Jüdische Gemeinde), Herr Generalkonsul Wicaksono (Republik Indonesien).

Landesbeauftragte besucht blau-gelben Treffpunkt in Burgdorf

Am Montag, den 25.04.2022, besuchte die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, in Burgdorf den blau-gelben Treffpunkt der Pauluskirchengemeinde, der von der Diakonie Hannover-Land zusammen mit der Paulusgemeinde betrieben wird. Hintergrund der Einrichtung des Treffpunktes war die große Hilfsbereitschaft in Bezug auf den Angriffskrieg in der Ukraine und das Leid der Geflüchteten. Vor Ort sollen diese Halt und Unterstützung erfahren, das sei allen Beteiligten wichtig, so Imke Fronia vom Migrationsfachdienst der Diakonie Hannover-Land.

Vor Ort ist der Migrationsfachdienst der Diakonie sowie die Kirchenkreissozialarbeiterin sowohl für die Kirchengemeinde als auch auch für die Vertriebenen ansprechbar. Kleider- und Sachspenden werden ebenfalls vor Ort gesammelt.

Doris Schröder-Köpf sprach allen Beteiligten ihren großen Dank dafür aus, dass diese sich engagieren und vielen Geflüchteten somit wertvolle Unterstützung anbieten. Einige geflüchtete Frauen berichteten, dass es wichtig sei, sich zweitweise auch von den Geschehnissen in der Heimat ablenken zu können, was im blau-gelben Treffpunkt möglich sei.

Gemeinsam sprachen die Beteiligten beispielsweise auch darüber, wie den Themen Wohnungsknappheit sowie Unterstützung in Kitas und Schulen für geflüchtete Kinder am besten begegnet werden könne. Zudem waren sich alle darin einig, dass es weiterhin gilt, langfristig Migrationsberatungsstrukturen zu etablieren, um Zuwanderungs- und Fluchtbewegungen auch in Zukunft angemessen begleiten zu können. Weitere Informationen zum blau-gelben Treffpunkt finden Sie hier:

https://www.kirchenkreis-burgdorf.de/nachricht/blau-gelber-treffpunkt-f%C3%BCr-gefl%C3%BCchtete.html