Podcast Museum Friedland: Jedes Kind hat ein Recht auf den heutigen Tag – geflüchtete Kinder in Deutschland

Jedes Kind hat ein Recht auf den heutigen Tag – geflüchtete Kinder in Deutschland –

Folge 4 des Museum Friedland Podcasts, die in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf erscheint, zeigt, dass Hilfe für geflüchtete Kinder oft in den Hintergrund gerät.

Fast die Hälfte aller geflüchteten Menschen, die seit 2015 in Deutschland eine Aufnahme gefunden haben, sind Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen haben Traumatisches erlebt. Gleichzeitig fehlt es ihnen teils aus Unwissenheit und teils aus Scham an der passenden Unterstützung. In der aktuellen Folge des Museum Friedland Podcastes erzählen Alya, Hussein, Arafat, Mohammed und Alan, die als Kinder nach Deutschland kamen, von ihren Erfahrungen während der Flucht sowie nach ihrer Ankunft.

„Die Erfahrung von Flucht und Vertreibung ist gerade für Kinder besonders traumatisch. Leider belegen Studien, u.a. von UNICEF, dass die Bedürfnisse der Jüngsten immer noch zu wenig berücksichtigt werden,“ so Doris Schröder-Köpf. „Deswegen ist es besonders wichtig, dass sie ein besonderes Augenmerk und besondere, auf sie zugeschnittene Hilfsangebote erhalten.“

Der Podcast kann sowohl auf der Webseite des Museums, als auch überall dort, wo es Podcasts gibt, heruntergeladen werden.

Über das Museum Friedland

Das als außerschulischer Lernstandort anerkannte Museum Friedland wurde 2016 eröffnet. Es erforscht, sichert, präsentiert und vermittelt die Geschichte und Gegenwart des Grenzdurchgangslagers Friedland. Wechselausstellungen lenken in historischer und gegenwartsorientierter Perspektive zudem den Blick auf die vielschichtigen Prozesse von Abschied, Ankunft und Neubeginn im Allgemeinen sowie von Migrationspolitik, gesellschaftlicher Teilhabe, Grenzen, Identitäten und Zugehörigkeiten, Kriegsfolgen, Menschenrechten und Asyl im Speziellen.

Das Museum Friedland ist mittwochs bis sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Gemäß der aktuellen niedersächsischen Corona-Verordnung ist der Besuch nach der 2G plus-Regel möglich. Für alle Fragen rund um den Besuch im Museum Friedland ist der Besucherservice telefonisch unter 05504/8056-200 oder per E-Mail unter besuch@museum-friedland.de zu erreichen.

Folge 4 des Museum Friedland Podcasts, die in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf erscheint, zeigt, dass Hilfe für geflüchtete Kinder oft in den Hintergrund gerät.

Fast die Hälfte aller geflüchteten Menschen, die seit 2015 in Deutschland eine Aufnahme gefunden haben, sind Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen haben Traumatisches erlebt. Gleichzeitig fehlt es ihnen teils aus Unwissenheit und teils aus Scham an der passenden Unterstützung. In der aktuellen Folge des Museum Friedland Podcastes erzählen Alya, Hussein, Arafat, Mohammed und Alan, die als Kinder nach Deutschland kamen, von ihren Erfahrungen während der Flucht sowie nach ihrer Ankunft.

„Die Erfahrung von Flucht und Vertreibung ist gerade für Kinder besonders traumatisch. Leider belegen Studien, u.a. von UNICEF, dass die Bedürfnisse der Jüngsten immer noch zu wenig berücksichtigt werden,“ so Doris Schröder-Köpf. „Deswegen ist es besonders wichtig, dass sie ein besonderes Augenmerk und besondere, auf sie zugeschnittene Hilfsangebote erhalten.“

Der Podcast kann sowohl auf der Webseite des Museums, als auch überall dort, wo es Podcasts gibt, heruntergeladen werden.

Über das Museum Friedland

Das als außerschulischer Lernstandort anerkannte Museum Friedland wurde 2016 eröffnet. Es erforscht, sichert, präsentiert und vermittelt die Geschichte und Gegenwart des Grenzdurchgangslagers Friedland. Wechselausstellungen lenken in historischer und gegenwartsorientierter Perspektive zudem den Blick auf die vielschichtigen Prozesse von Abschied, Ankunft und Neubeginn im Allgemeinen sowie von Migrationspolitik, gesellschaftlicher Teilhabe, Grenzen, Identitäten und Zugehörigkeiten, Kriegsfolgen, Menschenrechten und Asyl im Speziellen.

Das Museum Friedland ist mittwochs bis sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Gemäß der aktuellen niedersächsischen Corona-Verordnung ist der Besuch nach der 2G plus-Regel möglich. Für alle Fragen rund um den Besuch im Museum Friedland ist der Besucherservice telefonisch unter 05504/8056-200 oder per E-Mail unter besuch@museum-friedland.de zu erreichen.

Verabschiedung von Herrn Hörnschemeyer

Herr Hörnschemeyer leitete 30 Jahre lang das Grenzdurchgangslager Friedland und wird im kommenden Jahr in den Ruhestand eintreten.

„Ich möchte mich herzlichst bei Herrn Hörnschemeyer für die langjährige und sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Durch Ihn ist das Grenzdurchgangslager Friedland eine Institution geworden, die Menschen einen würdevollen und respektvollen Start in der Bundesrepublik Deutschland ermöglicht. Seine Arbeit ist von unschätzbaren Wert gewesen, für die Bundesrepublik, das Land Niedersachsen, mich als Landesbeauftragte, aber vor allem für die Menschen.“

Ein Portrait über Herrn Hörnschemeyer sowie ein Rückblick auf die Arbeit der letzten 30 Jahre des Grenzdurchgangslagers Friedland können Sie hier finden: https://www.youtube.com/watch?v=-rofnpMOtZY

Niedersachsen startet Zukunftsprogramm für Kinder und Jugendliche für 25 Millionen Euro.

Kinder und Jugendliche haben besonders unter den Begleiterscheinungen der Pandemie gelitten. Durch die Kontaktbeschränkungen und den Distanzunterricht war der gewohnte Alltag größtenteils nur eingeschränkt möglich. Hierauf hat die Niedersächsische Landesregierung nun reagiert.

Am gestrigen Mittwoch hat das Land Niedersachsen den Startschluss für das Sofortprogramm „Startklar in die Zukunft“ gegeben. Ab sofort stellt die Landesregierung insgesamt 25 Millionen Euro zur Verfügung, um Aktivitäten der Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen und so den Kindern und Jugendlichen den Wiedereinstieg in ein unbeschwertes Leben zu erleichtern.

Seit dem 20. Oktober 2021 können in diesem Zusammenhang sowohl Kommunen als auch freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe Fördermittel in unterschiedlichen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit beantragen.

„Ich freue mich sehr, dass die Landesregierung hier aktiv wird und den Familien, Kindern und Jugendlichen hilft. Insbesondere Familien, die es vor der Pandemie schon schwer hatten, wird so die Möglichkeit der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht“, so die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf. 

Mit den Mitteln sollen Freizeit-, Sport-, und Aktivitätsmöglichkeiten sowie Feste und Jugendplätze unterstützt werden. Darüber hinaus sollen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit digitalisiert, internationale Jugendbegegnungen gefördert und zu Kunst, Kultur und Kreativität angeregt werden.

Das Programm umfasst sechs Bausteine, für die Kommunen und freie Träger Fördermittel erhalten können: Kinder- und Jugendfeste; Schaffung von Jugendplätzen; Sprachcamps; Schwimmkurse, Spaß im Wasser, Sport- und Bewegungscamps; Kunst, Kultur und Kreativität sowie Digitalisierung der Kinder- und Jugendarbeit

Informationen zu Fördervoraussetzungen und zur Antragstellung mit den finden sich auf der Seite des Niedersächsischen Landesjugendamts www.soziales.niedersachsen.de/startklar-in-die-Zukunft/

Interreligiöser Kalender 2022 erschienen

Seit 2016 geben wir in Kooperation mit dem Haus der Religionen – Zentrum für interreligiöse und interkulturelle Bildung e.V. in Hannover – einen Interreligiösen Kalender heraus. Es freut die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, sehr, Ihnen diesen auch für das Jahr 2022 zusenden zu können.

Der Kalender verschafft Ihnen einen Überblick über die wichtigsten religiösen Feiertage der neun Religionen, die Teil dieses Interreligiösen Kalender sind. Dabei wird die religiöse Vielfalt in Niedersachsen, die unsere Gesellschaft prägt und bereichert, auf ganz wunderbare Weise veranschaulicht. Zu jeweils einem ausgewählten Feiertag finden Sie auf der Rückseite des Kalenders ausführlichere Informationen.

Wenn Sie mögen, können Sie die Kalenderdaten mit unten stehender ics-Datei (interreligiöser kalender 2022) direkt in Ihren Kalender einspeisen.

Zweite berührende Lesung: „Die Geschichte einer Flucht – von Raqqa nach Celle“ am 5. November in Celle in der Halle 19 des Schloßtheaters

In einer vollen HALLE 19 fand am 05. November die zweite Lesung aus Rauda Al-Tahas „Geschichte einer Flucht von Raqqa nach Celle“ statt. Die erste Lesung hatte auf Einladung der Niedersächsischen Landesbeauftragen für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, am 29. September im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung stattgefunden.

Eingangs dankte Schlosstheater-Geschäftsführerin Katharina Lohmann der Landesbeauftragen Schröder-Köpf sowie der Stadträtin für Soziales und Kultur der Stadt Celle, Susanne McDowell, ohne deren Hilfe weder das Buch als Zeitdokument noch die Veranstaltung zu Stande gekommen wären.

Schlosstheater-Schauspielerin Johanna Marx las ausgewählte Passagen, die ein intensives Bild der syrischen Heimat Raqqa, der kulturellen Liebe, der bedrohlichen Kriegssituation, der bedrückenden Flucht und des allmählichen Ankommens in der neuen Heimat Niedersachsen entstehen ließen. Für musikalische Untermalung sorgten Mitglieder des Ensembles IBTAHIDSCH unter der Leitung von Dr. Claudia Ott. Die orientalische Musik rahmte die Veranstaltung würdig ein. Im langanhaltenden Applaus holte Johanna Marx die Autorin Rauda Al-Taha und ihre drei Töchter auf die Bühne.

In Ihren Grußworten hatten Susanne McDowell und Doris Schröder-Köpf, die Bedeutung der Flüchtlings- und Integrationspolitik betont und die wichtige Rolle der ehrenamtlichen Integrationshelfer*innen herausgestellt. Doris Schröder-Köpf mahnte eindringlich, das Thema Flucht und Migration nicht aus den Augen zu verlieren und mit Anstand und Werten von Demokratie und Freiheit europaweit zu agieren und zu integrieren.

Der Eintritt war frei, es wurden Spenden für die auch im Buch erwähnten Malteser gesammelt, namentlich für das Vorleseprojekt, das sich speziell an geflüchtete Kinder und Familien richtet. Über 900 €uro kamen zusammen. Das Geld wird den Maltesern in der kommenden Woche übergeben.

Das Schlosstheater Celle ist Teil der Bewegung DIE VIELEN und hat mit SOUL ALMANYA eine musikalische Stückentwicklung gemeinsam mit Geflüchteten auf die Bühne gebracht. Die Themen Flucht und Vertreibung, Integration und Miteinander, Toleranz und Offenheit, Buntheit und Vielfalt gehören für das Schlosstheater zum Arbeitsalltag und in verschiedenen Formen auf die Bühnen.

Zweite Veranstaltung „Fluchtpunkt Niedersachsen: Ankommen gestern – heute – morgen“

„Fluchtpunkt Niedersachsen: Ankommen gestern – heute – morgen“, unter diesem Titel fand am 7. November 2021 im Königlichen Pferdestall Hannover ein zweites Gespräch mit Zeitzeug*innen statt, zu dem die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, und die Landesbeauftragte für Heimatvertriebene, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, Editha Westmann, gemeinsam mit dem Museum Friedland eingeladen hatten.

Im Mittelpunkt des Gespräches standen Aussiedler*innen, Spätaussiedler*innen und jüdische Zuwandernde. Die geladenen Zeitzeug*innen Witali Bastian (Molbergen), Valerie Cholodow (Hannover), Sabina Kaluza (Braunschweig), Margarita Suslovic (Hannover) und Larissa Yarosh (Hannover) berichteten nicht nur von ihrer Ankunft hier in Niedersachsen. Es wurden auch Probleme bei der Integration thematisiert und diskutiert, was es braucht, um sich wirklich angekommen zu fühlen.

Seit 1950 sind mehr als 4,5 Millionen Aussiedler*innen und Spätaussiedler*innen aus Mittel- und Osteuropa nach Deutschland gekommen. Rund 353.000 davon leben heute in Niedersachsen. Das entspricht etwa 4,5 Prozent der Bevölkerung. Dazu kommen rund 200.000 jüdische Zugewanderte aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion, die in Deutschland seit 1991 eine neue Heimat gefunden haben.

Bereits am 3. Oktober 2021 hatte im Göttinger Kino Méliès ein erstes generationenübergreifendes Zeitzeug*innengespräch stattgefunden. Dabei ging es um persönliche Fluchterfahrungen von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart sowie um die Aufnahme hier in Deutschland. Hier zeigten sich bei aller Unterschiedlichkeit der Schicksale verbindende Elemente und viel Verständnis für die jeweils anderen.

Über das Museum Friedland

Das als außerschulischer Lernstandort anerkannte Museum Friedland wurde 2016 eröffnet. Es erforscht, sichert, präsentiert und vermittelt die Geschichte und Gegenwart des Grenzdurchgangslagers Friedland. Wechselausstellungen lenken in historischer und gegenwartsorientierter Perspektive zudem den Blick auf die vielschichtigen Prozesse von Abschied, Ankunft und Neubeginn im Allgemeinen sowie von Migrationspolitik, gesellschaftlicher Teilhabe, Grenzen, Identitäten und Zugehörigkeiten, Kriegsfolgen, Menschenrechten und Asyl im Speziellen.

Livestream zur Veranstaltung:

Fotos der Veranstaltung:

Themenabend: „60 Jahre Gastarbeit“

Einladung zur Ausstellung und Lesung am 22.11.21, 19.30 Uhr, im Kunstkreis Hameln.

Young Schura Niedersachsen e.V. mit Bundespreis ausgezeichnet

Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, gratuliert Young Schura Niedersachsen e.V. herzlich zum gewonnenen Bundespreis des Wettbewerbs „Aktiv für Toleranz und Demokratie“. Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ zeichnet jährlich vorbildliche zivilgesellschaftliche Projekte mit Leuchtturmcharakter aus.

Der Landesjugendverband Young Schura Niedersachsen e.V. möchte muslimische Jugendarbeit sichtbar machen und professionell diese Vielfalt in Jugendverbände und in politischen Gremien tragen. Junge Menschen unterschiedlicher Biographien sollen sich vernetzen und damit auch auf ihre muslimische Vielfalt aufmerksam machen.

Frau Schröder-Köpf wünscht den Vertreterinnen und Vertretern von Young Schura Niedersachsen e.V. für dieses tolle Projekt viel Erfolg und positive Energie.

Schröder-Köpf lädt zur Lesung: „Die Geschichte einer Flucht – von Raqqa nach Celle“ ins Gästehaus der Landesregierung

Die von der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe veröffentlichte
Fluchtgeschichte der Syrerin Rauda Al-Taha wurde in Anwesenheit der Autorin in einer ergreifenden Lesung vorgestellt

Die Veröffentlichung der Fluchtgeschichte von Rauda Al-Taha war eine Herzensangelegenheit von Frau Schröder-Köpf um das Augenmerk auf den einzelnen zu uns geflüchteten Menschen und sein ganz individuelles Schicksal zu lenken. Es ist kein Buch über die Geflüchteten, sondern es sind die eigenen, sehr persönlichen Einblicke einer Frau, die mit ihrem Mann und ihren drei kleinen Kindern aus Raqqa in Syrien flieht. Rauda Al-Taha hat ihre Flucht eindrücklich dokumentiert – Erinnerungen an das Leben in der Heimat vor und während des Krieges, die gefährliche Flucht, das Gefühl von Verlust und Heimweh – aber auch den Neustart in Celle.

Die Erinnerungen von Rauda Al-Taha wurden in der Lesung, zu der die Landesbeauftrage am 29. September ins Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung eingeladen hatte, von der Schauspielerin Irene Kugler in sehr empathischer Weise vorgetragen und musikalisch durch den auch aus Syrien geflüchteten Oud-Spieler, Ahed Nofal, untermalt.

„Mich hat die sehr sinnliche und sehr berührende Erzählung der langen Flucht von Frau Al-Taha und ihrer Familie von Anfang an in den Bann gezogen. Diese emotionale Reise, auf die uns diese starke, selbstbewusste Autorin mitnimmt, ist eine sehr persönliche. Zugleich spiegelt sie das Schicksal Millionen von Menschen wieder, die ihre Heimat vor Krieg, Zerstörung oder Terror verlassen mussten. Was dieser Verlust und die damit verbundenen Sorgen für das einzelne „Menschsein“ wirklich bedeutet, erzählt uns Frau Al-Taha. Frau Kugler ist es in ihrer Lesung auf wunderbare Weise gelungen, all dies mit ihrer Stimme zu transportieren und der poetischen Sprache der Autorin besonderen Ausdruck zu verleihen.“

Frau Al-Taha und Frau Schröder-Köpf lernten sich 2019 bei einer Veranstaltung der Landesbeauftragten im Begegnungszentrum „Frauen(t)räume – Räume für Frauen“ im Celler Stadtteil Vorwerk kennen, wo Frau Schröder-Köpf erstmalig aus dem Manuskript von Frau Al-Taha lesen durfte und zutiefst bewegt war von der Geschichte und der poetischen Sprache. Verwirklicht wurde die Publikation in Kooperation mit der Stadträtin für Soziales und Kultur der Stadt Celle, Susanne McDowell, die die Lesung im Anschluss an Frau Schröder-Köpf auch mit einem Grußwort bereicherte. „Wir danken Frau Al-Taha, dass sie uns heute in dieser Lesung erneut an ihrer ergreifenden Geschichte teilhaben lässt. Ferner danken wir nochmals allen an der Erstellung dieser Publikation beteiligten Personen, denn genau das ist es, was wir als Gesellschaft derzeit mehr denn je brauchen: Mitgefühl und Interesse für das Schicksal und das Leben anderer Menschen,“ so Schröder-Köpf und McDowell.

Exemplare der 110 Seiten starken Fluchtgeschichte – die neben der deutschen Übersetzung auch den arabischen Originaltext sowie private Fotos und Zeichnungen enthält – können beim Verbindungsbüro der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe unter migrationsbeauftragte@stk.niedersachsen.de oder bei der Stadt Celle unter stadt@celle.de angefordert werden.

Landesbeauftragte begrüßt niedersächsisches Leyla-Projekt für traumatisierte Geflüchtete

Die Niedersächsische Landesbeauftragte freut sich über das Engagement des Leyla-Hilfsprojektes für junge Geflüchtete im Libanon und in Jordanien:

„Krieg und Terror erschüttern nicht nur kurzfristig die Seelen von Menschen. Oft entstehen Traumata durch das, was Menschen auf der Flucht und in ihrer Heimat erlebt haben. Gerade die kleinsten Geflüchteten benötigen eine intensive Ansprache und Betreuung, damit sie diese Erlebnisse verarbeiten können. 

Ich begrüße daher das Leyla-Hilfsprojekt, das von Engagierten aus Hannover und Hildesheim ins Leben gerufen wurde. In Flüchtlingscamps im Libanon und Jordanien unterstützen zunächst 16 ausgebildete Traumabegleiter*innen Familien und Kinder vor Ort. Initiativen wie diese zeigen, dass es in Niedersachsen viel Anteilnahme an den Schicksalen geflüchteter Menschen gibt, sowie eine große Bereitschaft, diese vor Ort und in Deutschland zu unterstützen.

Allen beteiligten Akteur*innen und Betroffenen wünsche ich für die Zusammenarbeit nur das Beste und sage: Vielen Dank für Ihr Engagement im Sinne der Kleinsten und Schutzbedürftigsten“, so die Landesbeauftragte Doris Schröder-Köpf.thumbnail of LEY_Presseerklaerung_2021_07_14.(3) (002)

 

 

 

 

 

Vielsprachiges Informationsangebot zum Impfen: Kampagne der Landesregierung gestartet

Am heutigen Montag, 2. August 2021, startet die Landesregierung eine großangelegte Kampagne für die Corona-Impfung. Unter dem Motto „Geimpft sind wir stärker! Darum: Impfen, Schützen, Testen“ zielt sie darauf ab, gerade mit Blick auf die Delta-Virus-Variante noch mehr Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen von den Vorteilen einer Schutzimpfung zu überzeugen. Ab heute stehen auf der Webseite www.impfen-schuetzen-testen.de die wichtigsten Informationen rund um Schutzimpfungen und Testungen bereit. Weiterlesen

Tätigkeitsbericht 2019/2020 der Niedersächsischen Härtefallkommission veröffentlicht

Seit dem Jahr 2006 prüft die Härtefallkommission des Landes Niedersachsen in Einzelfällen das Vorliegen dringender persönlicher oder humanitärer Gründe, die ausnahmsweise den weiteren Aufenthalt in Deutschland für ansonsten ausreisepflichtige Ausländerinnen und Ausländer ermöglichen. Weiterlesen