Die Bundesregierung informiert: Gemeinsam gegen Desinformation im Kontext des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine

Landesbeauftragte besucht Mehrgenerationenhaus Burgdorf e.V.

Auf Einladung der Koordinatorin des Hauses, Ursula Wieker, besuchte die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe am 20.06.2022 das Mehrgenerationenhaus Burgdorf e.V.

Mehrgenerationenhäuser haben die Aufgabe, gesellschaftlichen Wandel anzuregen und zu begleiten. Hier finden Begegnungen statt sowie Bildungs- und Beratungsangebote.

Im Mehrgenerationenhaus Burgdorf e.V. ist die Migrationsberatung weit aufgestellt. Neben türkischen Beratungsangeboten gibt es beispielsweise auch Mitarbeitende, die Farsi, Kurdisch, Arabisch sowie Russisch und Ukrainisch anbieten können. Auch ehemalige Geflüchtete aus Ländern wie Afghanistan wirken im Haus mit.

Frau Schröder-Köpf besuchte während des Rundgangs eine Sprachlernklasse mit ukrainischen Frauen, die von ihrer aktuellen Situation berichteten.

Zum Ende des Besuches gab es noch eine Überraschung für die Landesbeauftragte und ihr Team. Carola Jackowski-Homann bedankte sich mit einem Blumenstrauß für die vorab geleistete Unterstützung in Bezug auf das Asylverfahren eines von ihr betreuten Ivorers.

Weitere Informationen zum Haus finden Sie hier:

https://www.bmgh.de/

Gespräch der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe mit den kommunalen Integrationsbeauftragten sowie den Koordinierungsstellen für Migration und Teilhabe

Gespräche zwischen der Landesbeauftragten, Doris Schröder-Köpf, und den kommunalen Integrationsbeauftragten sowie den Koordinierungsstellen für Migration und Teilhabe finden in regelmäßigen Abständen zu aktuellen Themen statt.

Bei dem heutigen Austausch wurde intensiv über die Auswirkungen des Angriffskrieges auf die Ukraine diskutiert. Derzeit finden fast 81.000 Ukrainerinnen und Ukrainer Zuflucht in Niedersachsen. Aus dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport berichtete die zuständige Abteilungsleiterin, Frau Dr. Graf, über Hilfeleistungen des Landes Niedersachsen. Aus den Kommunen folgten Berichte über die tagesaktuellen sowie über die strukturellen Herausforderungen.

„Durch das schnelle Handeln in den Kommunen konnte sehr vielen Menschen geholfen werden. Es ist beachtlich was hier geleistet wurde und auch weiterhin geleistet wird,“ so Schröder-Köpf.

Landesbeauftragte besucht Peter-Ustinov-Schule

Am 16.05.2022 besuchte die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, erneut die Peter-Ustinov-Schule in Hannover. Zusammen mit einigen Schülerinnen und Schülern nahm die Landesbeauftragte an einer Unterrichtsstunde teil und unterhielt sich im Anschluss mit dem Schulleiter, Herrn Wiegmann, sowie der Konrektorin Frau Frehe und vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrern sowie mit Interkulturellen Bildungslotsen wie Herrn Noori. Hier wurden Eindrücke der aktuellen Situation sowie Verbesserungsvorschläge und Anregungen ausgetauscht.

Das Leitbild der Peter-Ustinov-Schule „Gemeinsamkeit in Vielfalt“ zeigt sich dabei sowohl in Bezug auf die heterogenen Lehrerinnen und Lehrer als auch in Bezug auf die Schülerschaft. Auch hinsichtlich des Krieges in der Ukraine sind bereits 12 geflüchtete Schülerinnen und Schüler an der Schule aufgenommen worden.

Doris Schröder-Köpf zeigte sich auch bei diesem Besuch wieder sehr beeindruckt von der vernetzten Zusammenarbeit an der Schule sowie der geleisteten individuellen Betreuung vieler Schülerinnen und Schüler, wenngleich diese natürlich auch viele Herausforderungen mit sich bringt. Gerne nahm die Landesbeauftragte daher auch Anregungen auf, um diese an die Landesregierung, sowie im Speziellen das Kultusministerium, weiterzugeben.


Weitere Informationen zu Peter-Ustinov-Schule finden Sie hier:

https://peter-ustinov-schule-hannover.de/grusswort-des-schulleiters/

Landesbeauftragte besucht Integrationslotsinnen und -lotsen im KESS-Mehrgenerationenhaus Nienhagen

Am 09. Mai 2022 besuchte die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, auf Einladung der stellvertretenden Bürgermeisterin der Gemeinde Nienhagen, Gonca Kaftan, sowie der Geschäftsführerin des KESS Familienzentrums, Simone Welzien, das Mehrgenerationenhaus KESS in Nienhagen. Dieses fungiert als Familien-, Senior:innen-, Integrations- und Bildungsbüro und bietet viel Platz für Menschen verschiedenster Hintergründe und Altersstufen. Das Motto des Treffpunktes lautet: von Mensch zu Mensch.

Bei einem Rundgang konnte die Landesbeauftragte sich selber ein Bild davon machen, wie die aktuelle Situation auch in Bezug auf Geflüchtete aus der Ukraine ist. In einer Gesprächsrunde sprach Frau Schröder-Köpf zudem mit Integrationslotsinnen und -lotsen über Herausforderungen in der aktuellen Arbeit und nahm Anregungen und Fragen auf.

Die Landesbeauftragte zeigte sich nach dem Rundgang und der Gesprächsrunde beeindruckt von dem ehren- sowie hauptamtlichen Engagement vor Ort, das sich durch verzahnte Strukturen sowie eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit auszeichnet. Im Anschluss besuchte Doris Schröder-Köpf zudem die ortsansässige Tafel, welche Bedürftigen Lebensmittel ausgibt. Die Ehrenamtlichen berichteten der Landesbeauftragten von dem stark gestiegenen Andrang seit dem Krieg in der Ukraine und der Fluchtbewegung nach Deutschland. Zusammen wurden Lösungen erwogen, Lebensmittelknappheit vorzubeugen.

Weitere Informationen zum KESS Familienzentrum finden Sie auch hier:

https://www.familienzentrum-kess.de/home.html

Landesbeauftragte besucht blau-gelben Treffpunkt in Burgdorf

Am Montag, den 25.04.2022, besuchte die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, in Burgdorf den blau-gelben Treffpunkt der Pauluskirchengemeinde, der von der Diakonie Hannover-Land zusammen mit der Paulusgemeinde betrieben wird. Hintergrund der Einrichtung des Treffpunktes war die große Hilfsbereitschaft in Bezug auf den Angriffskrieg in der Ukraine und das Leid der Geflüchteten. Vor Ort sollen diese Halt und Unterstützung erfahren, das sei allen Beteiligten wichtig, so Imke Fronia vom Migrationsfachdienst der Diakonie Hannover-Land.

Vor Ort ist der Migrationsfachdienst der Diakonie sowie die Kirchenkreissozialarbeiterin sowohl für die Kirchengemeinde als auch auch für die Vertriebenen ansprechbar. Kleider- und Sachspenden werden ebenfalls vor Ort gesammelt.

Doris Schröder-Köpf sprach allen Beteiligten ihren großen Dank dafür aus, dass diese sich engagieren und vielen Geflüchteten somit wertvolle Unterstützung anbieten. Einige geflüchtete Frauen berichteten, dass es wichtig sei, sich zweitweise auch von den Geschehnissen in der Heimat ablenken zu können, was im blau-gelben Treffpunkt möglich sei.

Gemeinsam sprachen die Beteiligten beispielsweise auch darüber, wie den Themen Wohnungsknappheit sowie Unterstützung in Kitas und Schulen für geflüchtete Kinder am besten begegnet werden könne. Zudem waren sich alle darin einig, dass es weiterhin gilt, langfristig Migrationsberatungsstrukturen zu etablieren, um Zuwanderungs- und Fluchtbewegungen auch in Zukunft angemessen begleiten zu können. Weitere Informationen zum blau-gelben Treffpunkt finden Sie hier:

https://www.kirchenkreis-burgdorf.de/nachricht/blau-gelber-treffpunkt-f%C3%BCr-gefl%C3%BCchtete.html

Fördermöglichkeiten des Bundes aus dem AMIF

Wir möchten Sie auf die Information des Bundes über Fördermöglichkeiten aus dem AMIF (Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds) zur Projektförderung zu Gunsten von Kriegsvertriebenen aus der Ukraine hinweisen. Die jeweils aktuelle Fassung des Förderatlas ist über die Webseite www.bamf.de/amif21 einsehbar.

„Cejna Sarè Salè“: Landesbeauftragte gratuliert Jesidinnen und Jesiden zum Neujahrsfest

Heute ist der sogenannte „Rote Mittwoch“ an dem Jesidinnen und Jesiden ihr Neujahrsfest feiern – Çarşema Sor. Die bunt bemalten Eier, die es zu diesem Anlass gibt, erinnern viele auch an Ostern. Anlässlich des Neujahresfestes wird im Jesidentum an die Erschaffung der Welt aus einem Ei erinnert. Der Erzengel Tausi Melek soll der Überlieferung nach das Ei zerbrochen und der Welt dabei geholfen haben, aus diesem zu schlüpfen und aufzublühen.

Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, sendet herzliche Grüße an alle Jesidinnen und Jesiden:

„Zum jesidischen Neujahrsfest wünsche ich Ihnen eine besinnliche Zeit im Kreise ihrer Liebsten. Wie heißt es bei Ihnen in Bezug auf das Neujahrsfest so schön: „Es gibt keine schönere Braut als den April.“ – eine Aussage die uns allen Hoffnung auf den Frühling und – gerade auch in diesen Zeiten – auf eine positive Entwicklung macht. In Anbetracht der Herausforderungen vor denen wir stehen, wünsche ich Ihnen Kraft und Zuversicht für das neue Jahr. In Gedanken sind wir dabei natürlich auch bei allen Jesidinnen und Jesiden, die weltweit auf der Flucht sind und verfolgt werden.“

https://www.migrationsbeauftragte-niedersachsen.de/?p=11595

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe wünscht allen Christen und Juden friedliche Festtage.

„Pessach und Ostern sind wichtige Feiertage für die jüdische und christliche Gemeinde. Es sind Tage der Freiheit und der Hoffnung, die auch in schwierigen Tagen Zuversicht vermitteln sollen. Wir befinden uns in einer Zeit, die von Leid und Ungewissheit geprägt ist. In Europa werden wir Zeuge von kriegerischen Auseinandersetzungen, weltweit führt die Corona-Pandemie dazu, dass Gesellschaften auseinanderdividieren. Die Feiertage können hier eine Stütze sein und den Zusammenhalt und den Gemeinsinn stärken. Ich wünsche allen Menschen ein paar ruhige Feiertage, ein fröhliches Pessach und schöne Ostertage.“

Die Jüdinnen und Juden feiern mit dem Pessach-Fest, dass Gott sein Volk aus der Sklaverei führte. Die Christen feiern die Auferstehung Jesu, der selbst in der Tradition des Pessach-Festes aufwuchs und an „Gründonnerstag“ beim „letzten Abendmahl“ das Pessach-Fest mit seinen Jüngern feierte. Die christlichen und jüdischen Feiertage sind eng verbunden und finden stets am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond statt.

Landesbeauftragte zu erfassten Straftaten gegen Geflüchtete: „Jede Straftat ist eine zu viel“

Für das Jahr 2021 verzeichnete die niedersächsische Polizei einen Anstieg von Straftaten der politisch motivierten Kriminalität gegen Asylbewerberinnen und Asylbewerber. Waren es im Jahr 2019 noch 130 und im Folgejahr 98 erfasste Straftaten, so zählte die Polizei im Jahr 2021 164 Straftaten gegen Geflüchtete. Die Delikte reichen dabei von alltäglicher Hetze bis hin zu Körperverletzung. Gerade auch Hetze und Volksverhetzung auf den „sozialen“ Medien stellten einen weiterverbreiteten Straftatbestand dar.

Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe betont daher:

„Jede dieser Straftaten gegen Geflüchtete ist eine zu viel. Als Gesellschaft müssen wir klar für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger einstehen. Zudem muss klar sein, dass jede dieser Straftaten nachverfolgt und mit aller Härte des Gesetzes bestraft wird.“

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/article234899831/Zahl-der-Straftaten-gegen-Fluechtlinge-in-Niedersachsen-steigt.html

Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, lud wiederholt zum Vernetzungsgespräch ein.

Gestern fand bereits das zweite Gespräch zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine auf Einladung der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe statt. Die Landesbeauftragte lud über 50 unterschiedlichste Akteure aus der Landesverwaltung, von Vereinen und Verbänden sowie ehrenamtliche Privatpersonen zu einem Vernetzungsgespräch ein.

„Die Gespräche sollen eine unbürokratische Form des Austausches sein. Die Fragen der Ehrenamtlichen und Geflüchteten sollen hier schnell und unkonventionell beantwortet werden. Als Landesbeauftragte möchte ich dazu beitragen, dass sich zukünftig alle Ebenen direkt miteinander austauschen können. In der derzeitigen Zeit muss schnell und flexibel gehandelt werden, da muss man auch mal untypische Wege einschlagen.“, so Doris Schröder-Köpf. 

Bei dem heutigen Treffen wurde u.a. über die medizinische Versorgung und die anstehende Arbeitsmarkt- und Schulintegration gesprochen. Darüber hinaus wurden Fallbeispiele vorgestellt und beraten. Ein weiteres Treffen mit den Schwerpunkten Kindertagesstätten und Schulen soll zeitnah stattfinden.  

Ukrainischen Geflüchteten Mitnahme von Haustieren erleichtern – Niedersächsische Tierärztekammer unterstützt Tierärzt:innen

Eine Flucht ist immer tragisch und emotional schmerzhaft. Menschen müssen ihr Zuhause und oft auch geliebte Menschen zurücklassen. Auch Haustiere haben einen hohen emotionalen Wert – weswegen niedersächsische Tierärztinnen und Tierärzte nun Unterstützung seitens der niedersächsischen Tierärztekammer erhalten in Bezug auf die Einreiseanträge von Haustieren.

Aus der Ukraine Geflüchtete können demzufolge ihre Tier ohne einen Einreiseantrag mitführen – die Tiere müssen jedoch nachträglich bei der Veterinärbehörde gemeldet werden, um deren Gesundheit zu überprüfen. Hintergrund für diese pragmatische Lösung ist auch die Bitte der EU an ihre Mitgliedsländer, vorübergehend Erleichterung für die Mitführung von Tieren zu schaffen. In der TiHo Hannover werden Haustiere von Geflüchteten aus der Ukraine zudem kostenlos behandelt.

Weiterführende Informationen finden Sie unter anderem hier:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/TiHo-behandelt-Haustiere-von-gefluechteten-Ukrainern-kostenlos,aktuellhannover10474.html