Beiträge

Kultusministerin Heiligenstadt überreicht 100 Schülerinnen und Schülern das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz

Mit der Verleihung der Teilnahmebestätigung für das Deutsche Sprachdiplom I der Kultusministerkonferenz (DSD I) am 08.06.2017 haben mehr als 100 neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler einen Nachweis über grundlegende Deutschkenntnisse in der Tasche. Weiterlesen

„Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

Marks und Heiligenstadt geben Startschuss für 2. Förderwelle des Bundesprogramms in Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Weiterlesen

Integrationskurse sollen allen Asylbewerberinnen und -bewerbern offen stehen

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt: „Keine wertvolle Zeit verstreichen lassen – Integrationskurse sollen allen Asylbewerberinnen und -bewerbern offen stehen.“

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Landesbeauftragte trifft sich mit Vertretern/innen von Migrantenselbstorganisationen

Am 07.03.2017 lud Doris Schröder-Köpf Vertreter/innen von Migrantenselbstorganisationen und weitere in der Integrationsarbeit aktive Personen zu einem Gespräch ein. Weiterlesen

Fachtagung der Landesbeauftragten: „Sprachbarrieren überwinden – junge Geflüchtete auf dem Weg in den Arbeitsmarkt“

„Sprachbarrieren überwinden – Teilhabe ermöglichen. Welche Chancen haben junge Geflüchtete auf dem Weg in die Berufswelt?“ Zu diesem Thema hatten am (heutigen) Montag die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, eingeladen. Ziel der Tagung war es, sich mit Expertinnen und Experten aus der Landesregierung, der Wissenschaft sowie der Praxis auszutauschen und über aktuelle Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren. Weiterlesen

Landesbeauftragte Schröder-Köpf und Ministerpräsident Weil verleihen den Niedersächsischen Integrationspreis 2016

Am 16.11.2016 wurde zum siebten Mal der Niedersächsische Integrationspreis verliehen. In diesem Jahr stand er unter dem Motto: „Zugehörigkeit durch Verständigung – Sprache ist der Schlüssel“. Im feierlichen Rahmen vor über 250 Gästen fand die Vergabe des Niedersächsischen Integrationspreises 2016 im Alten Rathaus in Hannover statt.

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Kostenlose Einführungskurse für ehrenamtliche Lernbegleitende

Bis Ende März 2017 führt das Goethe-Institut kostenlose Fortbildungen für ehrenamtliche Lernbegleitende durch, die Geflüchteten einen Zugang zur deutschen Sprache vermitteln. Weiterlesen

„Verständigung durch Sprache“: Schröder-Köpf und Weil ehren Preisträgerinnen und Preisträger

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, verleiht am 16.11.2016 gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil den Nie­der­sächsischen Integrationspreis 2016. Weiterlesen

Programm „Worte helfen Frauen“

Keine Sprachhürden für geflüchtete Frauen und Mädchen in niedersächsischen Gewaltberatungs- und Schwangerschaftsberatungsstellen. Weiterlesen

Ministerpräsident Weil übergibt DEICHMANN-Förderpreis an Nina.Dieckmann-Stiftung

Der diesjährige DEICHMANN-Förderpreis für Integration für das Bundesland Niedersachsen ging an die Nina.Dieckmann-Stiftung aus Hannover. Weiterlesen

„ReiN“ – Neues Online-Portal für den Spracherwerb

Wissenschaftsministerium und ELAN e.V. gestalten zentrales Angebot. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium hat gemeinsam mit dem ELAN e.V. ein neues Onlineinformationsportal auf den Weg gebracht. Weiterlesen

Passgenaue Sprachförderung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Niedersachsen investiert zusätzliche 180 Mio. Euro in die Sprachförderung

Durch die zwischen Bund und Ländern vereinbarte Integrationspauschale investiert Niedersachsen in 2017 und 2018 zusätzlich jeweils 90 Millionen Euro für Integrationsprogramme im Bereich der Sprachförderung. Finanziert werden damit insbesondere Maßnahmen für Flüchtlingskinder in Kindertagesstätten sowie Sprachkurse für erwachsene Flüchtlinge.

Das Land Niedersachsen stellt den örtlichen Trägern der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe in den Jahren 2017 und 2018 jeweils rund 60 Millionen Euro für zusätzliches Personal und Qualifikationsmaßnahmen zur Verfügung. Mit den insgesamt 120 Millionen Euro wird die Integration von Kindern mit Fluchtgeschichte unterstützt. „Dieses Programm ist eine unbürokratische, pragmatische Unterstützung für die Fachkräfte in unseren Kindertageseinrichtungen und ein Beitrag zur Fachkräftegewinnung“, sagt Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. „Je früher die Integration von Kindern mit Migrationsgeschichte ansetzt, desto erfolgreicher verläuft sie. Deshalb ist das 120-Millionen-Programm ein Meilenstein für Niedersachsen.“

Die Träger können mit den Geldern zusätzliches Personal für Kindertageseinrichtungen einstellen, um insbesondere Kindergartengruppen für die Aufgabe der Sprachbildung und Sprachförderung besser auszustatten. Durch die zusätzlichen Fach- und Betreuungskräfte sollen die Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten entlastet werden und sich damit intensiver um die Förderung und Integration der neu zugewanderten Kinder kümmern können. Auch nicht einschlägig qualifizierte Quereinsteigerinnen und  Quereinsteiger können als Zusatzkräfte eingestellt und dann nachqualifiziert werden. Kräften in Kindertagesstätten, die die Qualifikationsanforderungen als Fachkräfte nach dem niedersächsischen Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder noch nicht erfüllen, aber die Zugangsvoraussetzungen für den Quereinstieg mitbringen, soll mit der Maßnahme eine berufliche Perspektive in der frühkindlichen Bildung eröffnet werden.

Für erwachsene Flüchtlinge investiert das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in den kommenden beiden Jahren jeweils weitere 30 Millionen Euro. Zusammen mit den bereits im Haushaltsplanentwurf bereitgestellten Mitteln stellt Niedersachsen damit jährlich rund 53 Millionen Euro für Geflüchtete in den Bereichen Erwachsenenbildung, Hochschulen und Kultur zur Verfügung. „Mit den zusätzlichen Mitteln finanzieren wir einen quantitativen und qualitativen Ausbau der Sprachkurse. Unabhängig von Herkunftsland und Aufenthaltstatus stellen wir sicher, dass auch die Geflüchteten einen Zugang zu einem Sprachkurs bekommen, die beim Bund außen vor bleiben. Zudem bieten wir mit unseren Basissprachkursen ein flexibles Konzept, das mit den Kommunen eng abgestimmt wird“, sagte Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

Insgesamt werden inklusive der zusätzlichen Mittel jährlich rund 30.000 Basissprachkursplätze geschaffen. Die Unterrichtsstundenzahl in den Basissprachkursen wird von 200 auf 300 Stunden angehoben. Zudem wird es eine frühzeitige und umfassende Kompetenzfeststellung der sprachlichen, schulischen, ausbildungsbezogenen und beruflichen Fähigkeiten von Geflüchteten sowie eine Kombination von Sprachvermittlung mit ersten beruflichen Qualifizierungs- und Orientierungsangeboten geben.

Bereits in 2016 wird die Trägerpauschale auf zukünftig 3,90 Euro pro Teilnehmer/in und Unterrichtsstunde erhöht. Ministerin Heinen-Kljajić: „Damit sorgen wir für bessere Beschäftigungsverhältnisse für die Dozentinnen und Dozenten und setzen zugleich einen Anreiz, zusätzliche Kräfte für diese wichtige Arbeit zu gewinnen.“

Darüber hinaus wird das Ministerium für Wissenschaft und Kultur gemeinsam mit dem Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsen ab 2017 ein Angebot bereitstellen, das Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) qualifiziert, die die pädagogischen und fachdidaktischen Anforderungen erfüllen. Die Qualifizierung orientiert sich an den Qualitätsansprüchen an Lehrkräfte, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge durch sein Zulassungsverfahren gesetzt hat, damit die Lehrkräfte in unterschiedlichen Kurstypen eingesetzt werden können.

Mit den bereits im Haushaltsplanentwurf eingestellten Mitteln investiert das Land in zusätzliche Angebote im Bereich von Grundbildung und Alphabetisierung. Zudem hat das Land Intensivsprachkurse für höher qualifizierte Geflüchtete aufgelegt, mit denen jährlich rund 1.000 Menschen auf ein Hochschulstudium vorbereitet werden.