Beiträge

Besuch der Peter-Ustinov-Schule in Hannover-Ricklingen

Am Mittwoch, den 22. März 2017, machte sich die Landesbeauftragte ein persönliches Bild von der engagierten Bildungs- und Integrationsarbeit, welche die Lehrkräfte an der Hannoverschen Peter-Ustinov-Schule leisten. Weiterlesen

Schulsozialarbeit an Berufsbildenden Schulen: 47 zusätzliche sozialpädagogische Fachkräfte sollen bei Flüchtlingsintegration unterstützen

Das Niedersächsische Kultusministerium stärkt damit erneut die „Schulsozialarbeit“ im Land. An den niedersächsischen berufsbildenden Schulen können bis zu 47 zusätzliche sozialpädagogische Fachkräfte eingestellt werden. Weiterlesen

Jugendworkshop Flüchtlingssituation: Bloß weg!… aber wohin? Wenn ein Mensch fliehen muss.

Hiermit möchten wir Sie auf einen eintägigen Jugendworkshop des Landesbüros Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung aufmerksam machen. Es handelt sich um einen Workshop zur Flüchtlingssituation für Schulklassen oder Kurse ab der 8. Klasse. Weiterlesen

Vorlesen in der Grundschule Fuhsestraße in Hannover-Leinhausen

Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, nahm am 18.11.2016 am bundesweiten Vorlesetag teil und las den Kindern der 1c aus dem Buch „Eliot und Isabella im Finsterwald“ von Ingo Siegner vor. Weiterlesen

Erstaufführung „Lost in Paradise“ vom GET2gether-Jugendtheater – 26./27. November

Der Internationale Interkulturelle Jugendaustausch (IKJA e. V.) lädt zur Premiere der Produktion Lost in Paradise vom GET2gether-Jugendtheater ein. Diese findet aufgrund der doppelten Rollenbesetzung gleich an zwei Terminen statt:  am Samstag, den 26.11., und am Sonntag, den 27.11., jeweils um 19.00 Uhr im Turn-Klubb Hannover, Maschstr. 16, 30169 Hannover. Weiterlesen

Schülergruppe aus Westerstede zu Gast: Diskussion über Flüchtlingspolitik

Deutsch-polnische Schülergruppe der Europaschule Gymnasium Westerstede zu Gast in der Niedersächsischen Staatskanzlei: Die Landesbeauftragte Doris Schröder-Köpf stand den Schülerinnen und Schülern zu aktuellen Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik Rede und Antwort. Weiterlesen

„Musik ist einfach, ein tiefes Gefühl, besser als Worte“ – geflüchtete Jugendliche texten und singen ihre eigenen Songs

Hiermit möchten wir Sie auf die gemeinsame Pressemeldung des Niedersächsischen Kultusministeriums und der Bertelsmann Stiftung vom 28.09.2016 aufmerksam machen. Weiterlesen

Ministerpräsident Weil übergibt DEICHMANN-Förderpreis an Nina.Dieckmann-Stiftung

Der diesjährige DEICHMANN-Förderpreis für Integration für das Bundesland Niedersachsen ging an die Nina.Dieckmann-Stiftung aus Hannover. Weiterlesen

Film: Ankommen in Deutschland – Wie Flüchtlinge in Sportvereinen integriert werden

Einer der 7 besten Schülerfilme der Welt kommt aus Hannover: “Ankommen in Deutschland – Wie Flüchtlinge in Sportvereinen integriert werden” gewinnt Global Citizens Award in Rio de Janeiro. Weiterlesen

Passgenaue Sprachförderung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Niedersachsen investiert zusätzliche 180 Mio. Euro in die Sprachförderung

Durch die zwischen Bund und Ländern vereinbarte Integrationspauschale investiert Niedersachsen in 2017 und 2018 zusätzlich jeweils 90 Millionen Euro für Integrationsprogramme im Bereich der Sprachförderung. Finanziert werden damit insbesondere Maßnahmen für Flüchtlingskinder in Kindertagesstätten sowie Sprachkurse für erwachsene Flüchtlinge.

Das Land Niedersachsen stellt den örtlichen Trägern der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe in den Jahren 2017 und 2018 jeweils rund 60 Millionen Euro für zusätzliches Personal und Qualifikationsmaßnahmen zur Verfügung. Mit den insgesamt 120 Millionen Euro wird die Integration von Kindern mit Fluchtgeschichte unterstützt. „Dieses Programm ist eine unbürokratische, pragmatische Unterstützung für die Fachkräfte in unseren Kindertageseinrichtungen und ein Beitrag zur Fachkräftegewinnung“, sagt Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. „Je früher die Integration von Kindern mit Migrationsgeschichte ansetzt, desto erfolgreicher verläuft sie. Deshalb ist das 120-Millionen-Programm ein Meilenstein für Niedersachsen.“

Die Träger können mit den Geldern zusätzliches Personal für Kindertageseinrichtungen einstellen, um insbesondere Kindergartengruppen für die Aufgabe der Sprachbildung und Sprachförderung besser auszustatten. Durch die zusätzlichen Fach- und Betreuungskräfte sollen die Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten entlastet werden und sich damit intensiver um die Förderung und Integration der neu zugewanderten Kinder kümmern können. Auch nicht einschlägig qualifizierte Quereinsteigerinnen und  Quereinsteiger können als Zusatzkräfte eingestellt und dann nachqualifiziert werden. Kräften in Kindertagesstätten, die die Qualifikationsanforderungen als Fachkräfte nach dem niedersächsischen Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder noch nicht erfüllen, aber die Zugangsvoraussetzungen für den Quereinstieg mitbringen, soll mit der Maßnahme eine berufliche Perspektive in der frühkindlichen Bildung eröffnet werden.

Für erwachsene Flüchtlinge investiert das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in den kommenden beiden Jahren jeweils weitere 30 Millionen Euro. Zusammen mit den bereits im Haushaltsplanentwurf bereitgestellten Mitteln stellt Niedersachsen damit jährlich rund 53 Millionen Euro für Geflüchtete in den Bereichen Erwachsenenbildung, Hochschulen und Kultur zur Verfügung. „Mit den zusätzlichen Mitteln finanzieren wir einen quantitativen und qualitativen Ausbau der Sprachkurse. Unabhängig von Herkunftsland und Aufenthaltstatus stellen wir sicher, dass auch die Geflüchteten einen Zugang zu einem Sprachkurs bekommen, die beim Bund außen vor bleiben. Zudem bieten wir mit unseren Basissprachkursen ein flexibles Konzept, das mit den Kommunen eng abgestimmt wird“, sagte Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

Insgesamt werden inklusive der zusätzlichen Mittel jährlich rund 30.000 Basissprachkursplätze geschaffen. Die Unterrichtsstundenzahl in den Basissprachkursen wird von 200 auf 300 Stunden angehoben. Zudem wird es eine frühzeitige und umfassende Kompetenzfeststellung der sprachlichen, schulischen, ausbildungsbezogenen und beruflichen Fähigkeiten von Geflüchteten sowie eine Kombination von Sprachvermittlung mit ersten beruflichen Qualifizierungs- und Orientierungsangeboten geben.

Bereits in 2016 wird die Trägerpauschale auf zukünftig 3,90 Euro pro Teilnehmer/in und Unterrichtsstunde erhöht. Ministerin Heinen-Kljajić: „Damit sorgen wir für bessere Beschäftigungsverhältnisse für die Dozentinnen und Dozenten und setzen zugleich einen Anreiz, zusätzliche Kräfte für diese wichtige Arbeit zu gewinnen.“

Darüber hinaus wird das Ministerium für Wissenschaft und Kultur gemeinsam mit dem Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsen ab 2017 ein Angebot bereitstellen, das Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) qualifiziert, die die pädagogischen und fachdidaktischen Anforderungen erfüllen. Die Qualifizierung orientiert sich an den Qualitätsansprüchen an Lehrkräfte, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge durch sein Zulassungsverfahren gesetzt hat, damit die Lehrkräfte in unterschiedlichen Kurstypen eingesetzt werden können.

Mit den bereits im Haushaltsplanentwurf eingestellten Mitteln investiert das Land in zusätzliche Angebote im Bereich von Grundbildung und Alphabetisierung. Zudem hat das Land Intensivsprachkurse für höher qualifizierte Geflüchtete aufgelegt, mit denen jährlich rund 1.000 Menschen auf ein Hochschulstudium vorbereitet werden.


Doris Schröder-Köpf: Gesicht zeigen gehört zur kulturellen Identität des Landes

Den Antrag einer Muslimin, im Unterricht am Abendgymnasium Sophie Scholl einen Gesichtsschleier tragen zu dürfen, hat das Verwaltungsgerichts Osnabrück am 22.08.2016 abgelehnt. Hierzu erklärt die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf:

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Wie funktioniert Schule in Niedersachsen?

Neues mehrsprachiges Informationsmaterial zu Elternrechten, Schule im Alltag und Übergang zum Sekundarbereich erschienen. Weiterlesen