Beiträge

Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung zur sprachlichen Förderung von Auszubildenden mit Migrationshintergrund am 04.03.2019

Aktuelle Meldung des Kultusministeriums zur Rahmenvereinbarung finden Sie hier!

Kultusminister Grant Hendrik Tonne wird am kommenden Montag, dem 4. März 2019, gemeinsam mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, der Regionaldirektion Niedersachsen/Bremen der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Niedersächsischen Landkreistag eine Rahmenvereinbarung zur sprachlichen Förderung von Auszubildenden mit Migrationshintergrund unterzeichnen. Weiterlesen

Podiumsdiskussion „Fashion & Dance – Migration und Teilhabe in der Kreativwirtschaft“

Am 07.02.2019 hat die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, als Schirmherrin von Fashion & Dance zur Podiumsdiskussion mit Netzwerkabend in die Niedersächsische Landesvertretung in Berlin eingeladen.

Als Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe freut es sie ganz besonders, dass es Fashion & Dance seit 2016 gelingt, auch die vielen Zugewanderten und zu uns geflüchteten Menschen, die in der Kreativwirtschaft tätig sind, zu erreichen und ganz aktiv miteinzubeziehen. Sie zeigen sich mit offenem Blick auf die Gemeinschaft der Kulturschaffenden. Aus ihren Heimatländern bringen sie bereichernde kulturelle und fachbezogene Expertisen mit, die aus Sicht deutscher Akteure ein hohes Gut sind. Durch ihren kulturellen und ganz persönlichen Beitrag sind sie wichtige Brückenbauer.

Genau diese integrative Kraft von Fashion & Dance war die Motivation für die Podiumsdiskussion mit anschließendem Netzwerkabend in Berlin. Hier wurde der Blick hinter die Kulissen von Fashion & Dance geworfen und den Scheinwerfer auf diejenigen gerichtet, die sich auf ganz unterschiedliche Weise bei Fashion & Dance eingebracht und mitgewirkt haben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion sprachen sehr offen und ungeschönt über ihre Beweggründe, Ziele, Hoffnungen, Erwartungen und Lebensumstände. Sie ließen die Gäste teilhaben an dem, was Fashion & Dance mit ihnen gemacht hat.

Frau Schröder-Köpf unterstrich in ihrer Begrüßung, dass die niedersächsische Landespolitik sich um eine gelingende Integration stark mache, die es Menschen ermöglicht, ihre Potenziale zu entwickeln, ihre Erfahrungen und Kreativität einzubringen sowie Wertschätzung und Anerkennung zu erfahren. Dazu tragen Kunst und Kultur mit ihrer identitätsstiftenden, dialogfördernden und vermittelnden Wirkung bei. FASHION & DANCE sei dafür ein hervorragendes Beispiel.

 

 

PRESSEMITTEILUNG / EINLADUNG zur Podiumsdiskussion und Netzwerkabend

Fashion & Dance – Migration und Teilhabe in der Kreativwirtschaft.

Podiumsdiskussion/Netzwerkabend der Schirmherrin Schröder-Köpf am 07.02.2019 in der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin. Weiterlesen

Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe schließt sich der Forderung von Forschern nach einem Meldesystem für antisemitische Vorfälle an Schulen an

In einer am Montag (28.1.2019) vorgestellten Analyse von Wissenschaftlern der Technischen Universität (TU) Berlin und der Justus-Liebig-Universität in Gießen fordern die Forscher flächendeckende Meldesysteme und entsprechende Strukturen zur Erfassung antisemitischer Vorfälle unter Schülern und Lehrern. „Diese Meldesysteme sind richtig und wichtig“, so Schröder-Köpf. Weiterlesen

Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, begrüßt die Gründung eines neuen Moscheeverbandes in Niedersachsen

Zur Gründung eines neuen unabhängigen Moscheeverbandes am Samstag (26.1.2019) durch zehn Moscheevereine und drei muslimische Jugend- und Frauengruppen aus Niedersachsen erklärte Schröder-Köpf: „Es ist gut, wenn sich die Vielfalt der Gläubigen in den Moscheegemeinden auch in den Organisationen der Muslime widerspiegelt. Weiterlesen

Newsletter Bündnis „Niedersachsen packt an“

Hiermit machen wir Sie auf den anliegenden Newsletter 01/2019 vom Bündnis „Niedersachsen packt an“ aufmerksam. Weiterlesen

Landesbeauftragte Doris Schröder-Köpf begrüßt die Einigung von Bund und Ländern über den Verzicht auf die Kostenerstattung durch Flüchtlingsbürgen

„Die jetzt erzielte Einigung über den Verzicht auf die Erstattung der Kosten, die die Bundeagentur für Arbeit für vor einigen Jahren aufgenommene syrische Verwandte von deren Bürgen gefordert hatte, begrüße ich sehr“, erklärte die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf. Weiterlesen

Dialog der Landesbeauftragten mit Vertreterinnen und Vertretern nds. Migrantenselbstorganisationen

Am 17.12.2018 war Kultusminister Grant Hendrik Tonne zu Gast beim turnusmäßigen Treffen der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, mit Vertreterinnen und Vertretern der niedersächsischen Migrantenselbstorganisationen und weiteren in der Integrationsarbeit tätigen Personen. Der Austausch beinhaltete u.a. Weiterlesen

Landesbeauftragte eröffnet die 3. Fachtagung „Migranetz“

„Wir brauchen mehr Menschen mit Migrationshintergrund für den Lehrberuf. Hier ist noch mehr Anstrengung und Zielstrebigkeit erforderlich. An Niedersachsens Schulen sollte sich der Querschnitt unserer Einwanderungsgesellschaft nicht nur in der Schülerschaft, sondern auch in den Lehrerzimmern abbilden“, so Schröder-Köpf in ihrem Grußwort. Weiterlesen

Auswärtiges Amt: Syrien ist nicht sicher

Das Auswärtige Amt warnt einem Bericht zufolge vor Abschiebungen nach Syrien, wie sie zuletzt einige Politiker ins Gespräch gebracht haben. „In keinem Teil Syriens besteht ein umfassender, langfristiger und verlässlicher Schutz für verfolgte Personen“, Weiterlesen

Gegen Mobbing an Schulen: Offizieller Startschuss für das Bundesprogramm „Respekt Coaches/Anti-Mobbing-Profis“

Bundesfamilienministerin Giffey und Landessozialministerin Reimann treffen in Hannover mehr als 100 Respekt Coaches. Weiterlesen

Projekt „Worte helfen Frauen“ unterstützt geflüchtete Frauen mit Übersetzungsleistungen – jetzt auch per Telefon

Eine echte Erfolgsstory

Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann hat am 8.11.2018 auf dem zweiten Fachtag des Projekts „Worte helfen Frauen“ den Erfolg der Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen in Niedersachsen herausgestellt. „Viele der ankommenden Frauen kennen die hier geltenden Gesetze nicht so genau. Vor allem haben viele von ihnen keine Vorstellung davon, welche Rechte und Pflichten sie in unserem Land haben. Das Projekt „Worte helfen Frauen“ bietet Betroffenen schnelle, unbürokratische Hilfe.“

Unter dem Motto „Mehr als Sprache“ diskutierten rund 100 Mitarbeitende aus Beratungsstellen, sozialen Einrichtungen und Kommunen darüber, wie sie die Qualität des Übersetzens im Beratungskontext sichern und weiter verbessern können. Durch den Einsatz vieler Ehrenamtlicher stellt die Qualitätssicherung eine Herausforderung dar. Hinzu kommt, dass weltweit immer noch sehr viele Frauen und Mädchen vor Krieg, Verfolgung und Gewalt fliehen. Einige verlassen ihr Herkunftsland, weil sie geschlechtsspezifische Gewalt, wie zum Beispiel Zwangsheirat oder Genitalverstümmelung, fürchten oder erlebt haben. Seit 2015 sind viele Geflüchtete auch nach Niedersachsen gekommen. Der Anteil der zugewanderten Frauen liegt bei ungefähr einem Drittel.

Das Land Niedersachsen entlastet die Beratungseinrichtungen bei den Kosten für die Übersetzungen. Im Jahr 2018 wurden dafür 300.000 Euro bereitgestellt.

Das Projekt „Worte helfen Frauen“ hat sich seit seinem Start vor drei Jahren gut in Niedersachsen etabliert und ist in jeder Beratungsstelle vertreten, die zu frauenspezifischen Fragen informiert. Die Übersetzungsleistungen stehen all denen zur Verfügung, die aufgrund von sexuellen Übergriffen, Gewalterfahrungen, kulturell bedingten Verstümmelungen oder anderen traumatischen Erlebnissen eine Beratungsstelle aufsuchen wollen beziehungsweise ein Gespräch in einer Schwangerenberatungsstelle benötigen. Betroffene, die sich seit dem 1.1.2015 in Deutschland befinden, können die zahlreichen vernetzten Angebote in Frauenhäusern, Schwangerschafts- und Gewaltberatungsstellen, Beratungs- und Interventionsstellen (BISS) sowie bei Gleichstellungsbeauftragten in Anspruch nehmen.

Ein Pilotprojekt mit einem österreichischen Anbieter (SAVD) ergänzt das bestehende Angebot um einen Pool von mehr als 500 Übersetzerinnen und Übersetzern, die speziell zu den Schwerpunkten Gesundheit, Verwaltung, Recht und Soziales geschult sind. Durch diesen Service können sie via Telefon zugeschaltet werden und bei mindestens 14 Sprachen eine Telefonübersetzung innerhalb von zwei Minuten erhalten. Übersetzungen in weitere 50 Sprachen sind innerhalb von 15 Minuten bei vorheriger Terminabsprache möglich. „Viele Beratungen müssen sehr schnell und auf niedrigschwellige Art erfolgen. Ich denke hier besonders an Gespräche zu Schwangerschaftskonflikten sowie bei Gefährdung oder nach erlittener häuslicher Gewalt. Deshalb bin ich froh, dass es zusätzlich die Möglichkeit der Übersetzung per Telefon gibt“, so Dr. Carola Reimann. Einige Beratungseinrichtungen in Niedersachsen haben das Angebot inzwischen schon nutzen können. Geplant sind darüber hinaus weitere Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen für Beratungskräfte und Übersetzerinnen.

Dr. Carola Reimann verwies zudem auf die hohe Bedeutung kultur- und geschlechtsspezifischer Faktoren, die ein besonders sensibles Vorgehen beim Beraten erforderlich machen: „Die richtige Ansprache und behutsame Wortwahl unter Berücksichtigung der kulturellen Herkunft zu finden, ist sehr wichtig. Deshalb sind sie auf die Hilfe von muttersprachlichen Übersetzerinnen und Sprachmittlerinnen angewiesen.“

Hintergrund:

Das Projekt „Worte helfen Frauen“ ist ein wichtiger Bestandteil des niedersächsischen Gewaltschutzkonzepts, das Ende 2015 vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport entwickelt wurde. Es unterstützt Beratungsstellen durch die Möglichkeit zur Abrechnung von Übersetzungsdienstleistungen bei Gesprächen mit geflüchteten Frauen. Träger ist der Verein „Gleichberechtigung und Vernetzung e.V.“. Mehr zum Projekt gibt es unter www.worte-helfen-frauen.de.

Pressemitteilung des Niedersächsischen  Ministerium für Soziales,Gesundheit und Gleichstellung:

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