„Wichtiger Schritt“: Doris Schröder-Köpf begrüßt die erste Aufnahme von 50 Kindern und Jugendlichen von Lesbos

50 Flüchtlingskinder, die auf der griechischen Insel Lesbos ausharren, sollen in Niedersachsen voraussichtlich schon bald eine neue Heimat finden. Nachdem der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius bereits seit vergangenem November dafür eintritt, diese besonders verletzlichen Geflüchteten schrittweise in Europa aufzunehmen, zeichnet sich nun ein erster Fortschritt ab. Bundesminister Horst Seehofer unterstützt die Initiative und will diese dem Kabinett heute vorschlagen. Zusammen mit Luxemburg will Deutschland die kurzfristige Aufnahme nun mithilfe eines Charterfluges organisieren. Die Kinder sollen anschließend zunächst 14 Tage in leer stehenden Einrichtungen in Quarantäne bleiben und dann auf die Kommunen aufgeteilt werden.

Die Landesbeauftragte für Migration und  Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, begrüßt diesen Schritt ausdrücklich: „Es ist ein wichtiges Signal, das wir mit dieser ersten Aufnahme von 50 Flüchtlingskindern von Lesbos aussenden – wenngleich dies nur ein Anfang sein kann. Gerade in Zeiten von Corona sind die hygienisch untragbaren Zustände in den Flüchtlingscamps eine hohe Gefahr für alle vor Ort, was den Handlungsdruck enorm erhöht. Aber auch abgesehen von Corona bleibt der Schutz von Geflüchteten eine absolut vorrangige humanitäre Aufgabe.“

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Aufnahme geflüchtete Kinder