Die Gesellschaft der Vielen gemeinsam gestalten!

Podiumsdiskussion der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung im Haus der Kulturen in Braunschweig

In einer modernen Einwanderungsgesellschaft ist es allen gesellschaftlichen Gruppen möglich, ihre Sichtweisen in den politischen Diskurs einzubringen und dafür zu sorgen, dass ihre Interessen Berücksichtigung finden. Allerdings finden nicht alle gesellschaftlichen Gruppen gleiches Gehör.

Migrantinnen und Migranten, immerhin rund ein Fünftel der Bevölkerung, sind vielmehr auch im Jahr 2019 in politischen Debatten und nicht zuletzt auch in deutschen Parlamenten und Rathäusern politisch unterrepräsentiert.

Folglich drängen sich die Fragen auf, auf welche Hindernisse und Probleme Bürgerinnen und Bürger mit einer Zuwanderungsgeschichte bei der Wahrnehmung ihrer Interessen stoßen?

Welche gesellschaftlichen, politischen und bürokratischen Hürden müssen für eine gleichberechtigte Teilhabe überwunden werden? Und inwiefern setzt mehr politische Teilhabe aller Menschen ein Umdenken in unserer von Vielfalt geprägten Gesellschaft voraus?

Damit dreht sich die Debatte auch um Fragen von Anerkennung und Offenheit gegenüber scheinbar neuen (politischen) Ausdrucksformen und deren Wirkungsmacht.

Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen dieser von der Journalistin Canan Topçu moderierten Podiumsdiskussion kontrovers diskutiert werden. Zu ihr laden die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, MdL, gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung ins Haus der Kulturen in Braunschweig herzlich ein.

Mittwoch, 6. November 2019, 18.00–20.00 Uhr

Veranstalter: Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Haus der Kulturen Braunschweig e.V.

Anmeldung: nicht erforderlich

Ort: Haus der Kulturen Braunschweig, großer Saal

Der Eintritt ist frei.