„Der richtige Schritt in Richtung Integration“: Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert Mikrokredite für Geflüchtete in Niedersachsen

Der Paritätische Wohlfahrtsverband setzt sich für den Zugang zu Existenzgründungsdarlehen für Flüchtlinge ein. „Wir fordern einfache und unbürokratische Strukturen, wie sie die landeseigene Investitionsbank des Landes Berlin IBB geschaffen hat. Das wäre ein wichtiges Signal seitens der Landespolitik zur Integration von Flüchtlingen“, sagt Birgit Eckhardt, Vorsitzende des Paritätischen
Niedersachsen.

Seit Oktober 2017 vergibt die IBB Mikrokredite aus dem KMU-Fonds auch für Geflüchtete mit befristetem Aufenthaltstitel und Niederlassungserlaubnis. Die Darlehenssumme beträgt max. 25.000 Euro und ist zweckgebunden für die Finanzierung von Gründungsvorhaben. Das Verfahren zeichnet sich durch einfache Antragstellung und schnelle Entscheidungswege aus.  Die
Regellaufzeit beträgt sechs Jahre, kürzere Laufzeiten sind möglich. Der Aufenthaltsstatus ist dabei entscheidend. Die Tilgung ist an die Aufenthaltsdauer gekoppelt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des Paritätischen vom 15.01.2018.


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