Investitionspakt für soziale Integration im Quartier steht bereit – 22,5 Mio. Euro jährlich für neues Förderprogramm

Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt: „Der soziale Zusammenhalt fällt nicht vom Himmel.“

Bis 2020 stehen in Niedersachsen ab sofort jährlich rund 22,5 Millionen Euro für den Investitionspakt ‚Soziale Integration im Quartier‘ bereit. Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt: „Der soziale Zusammenhalt in unseren Quartieren fällt nicht vom Himmel. Zugleich ist die gesellschaftliche Integration aller Menschen in den Städten und Gemeinden ein maßgebliches Ziel für ein gutes und lebenswertes Miteinander vor Ort. Deshalb ist es mir wichtig, Einrichtungen wie Stadtteilzentren, Kindergärten oder beispielsweise Quartiertreffs so zu unterstützen, dass sie mit dem Geld aus dem Investitionspakt als Orte des sozialen Zusammenhalts erhalten oder sogar ausgebaut werden.“

Darüber hinaus kann der Einsatz von Integrationsmanagerinnen bzw. -managern als investitionsbegleitende Maßnahme gefördert werden. Denn sie unterstützen die Entwicklung als begleitende Brückenbauer zwischen den geförderten Einrichtungen und den Akteuren sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern im Stadtteil.

Der Investitionspakt kommt grundsätzlich in den Programmgebieten der Städtebauförderung zum Einsatz. Anmeldungen zu diesem Förderprogramm können ab sofort von den Kommunen bei dem jeweils zuständigen Amt für regionale Landesentwicklung bis zum 01.07.2017 eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Förderung, den förderfähigen Maßnahmen und das Verfahren sind der Richtlinie zu entnehmen, die ebenso wie das Anmeldeformular im Internet auf der Seite des Ministeriums für Soziales,  Gesundheit und Gleichstellung heruntergeladen werden können.

Servicehinweis:

http://www.ms.niedersachsen.de/startseite/themen/bauen_wohnen/staedtebaufoerderung/investitionspakt_soziale_integration_im_quartier/investitionspakt-soziale-integration-im-quartier-150848.html

Diese Pressemitteilung vom 16. Mai 2017 finden Sie auch auf der Webseite des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.