„Nicht entmutigen lassen“: Doris Schröder-Köpf dankt anlässlich des Weltflüchtlingstages allen in der Flüchtlingsarbeit Engagierten

Heute begehen wir den Weltflüchtlingstag, der von den Vereinten Nationen vor 18 Jahren ins Leben gerufen wurde. An diesem Tag sollten wir uns vergegenwärtigen, dass weltweit aktuell 71 Millionen Menschen auf der Flucht sind vor Krieg, Terror und Verfolgung. Das sind alarmierende Zahlen, waren 2016 noch rund sechs Millionen Menschen weniger betroffen. In Niedersachsen leben derzeit ca. 137.000 Personen mit einem Fluchtkontext.

Flucht ist für die meisten Menschen der letzte Ausweg. Die eigene Heimat zurückzulassen, ist kein Schritt, den Menschen leichtfertig gehen. Als Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe möchte ich allen Menschen in Niedersachsen danken, die sich für schutzbedürftige Menschen einbringen und unsere Gesellschaft bereichern. In meiner Arbeit begegne ich täglich Menschen, darunter mittlerweile auch viele Geflüchtete selbst, die ihr Leben trotz schwerer Schicksalsschläge in bewundernswerter Weise neu gestalten sowie jenen, die andere dabei mit Rat und Tat unterstützen. Lassen Sie sich nicht entmutigen und stellen Sie sich Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung weiterhin mutig entgegen.

Denn das Thema Flucht geht uns alle an – lassen sie uns auch in Zukunft für eine mitfühlende und solidarische Gesellschaft einstehen.

#Weltflüchtlingstag #WorldRefugeeDay

 

thumbnail of 084-Schröder-Köpf zu Weltflüchtlingstag

„Tolles Projekt mit beeindruckenden persönlichen Erfolgen“ Doris Schröder-Köpf trifft Brückenbauer*innen e.V.

Die Landesbeauftragte Doris Schröder-Köpf und der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius zeigten sich beeindruckt von den Ausbildungserfolgen der Brückenbauer*innen e.V., die am 18.06.2019 zu einem Besuch in den Niedersächsischen Landtag gekommen waren. Einige der erst seit vier Jahren in Niedersachsen lebenden Teilnehmenden haben bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen, viele sind noch dabei.

Die Brückenbauer*innen sind ein Team von Geflüchteten, die in den vergangenen vier Jahren bereits unterschiedlichste Integrationserfahrungen in Hannover und der Region sammeln konnten. Mit ihren Sprachkenntnissen und eigenen Erfahrungswerten im „Land des Papiers“ stehen die Brückenbauer*innen nun anderen Geflüchteten zur Seite, die sich in Niedersachsen einfinden möchten. Das von Dietmar Rose und Bernhard Schlierf ins Leben gerufene Projekt Pro-FIT unterstützt dabei gezielt die Integration Geflüchteter in Praktika & Ausbildung.

„Ein tolles Projekt mit beeindruckenden persönlichen Leistungen und Erfolgen!“, konstatierte die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe.

Weil und Schröder-Köpf wünschen ein gesegnetes Ramadanfest 2019

Fastenbrechen 2019 – Eid al-Fitr

Weil und Schröder-Köpf wünschen ein gesegnetes Ramadanfest 2019 und laden rund 150 Gäste zum Empfang ins Gästehaus ein. Weiterlesen

6. Integrationskonferenz: „Werkstatt Frauen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte“

Bei der sechsten Integrationskonferenz des Bündnis „Niedersachsen packt an“ unter dem Titel „Werkstatt Frauen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte“, die am 03.06.2019 im HCC Hannover stattfand, lag der Fokus auf der Teilhabe von Frauen mit Migrationshintergrund. Die niedersächsische Sozialministerin, Frau Dr. Carola Reimann, eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort, in dem sie u.a. auf anstehende Herausforderungen bei der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen hinwies. Anschließend wurde in vier Workshops an Konzepten und Ideen gearbeitet, die Frauen bei der Teilhabe und Integration gezielt unterstützen können. Die Fachforen befassten sich mit den Themen Gesundheit, Spracherwerb, Erwerbstätigkeit und Empowerment von und für Frauen. In einer abschließenden Runde trugen einzelne Workshop Teilnehmerinnen die Ergebnisse zusammen und leiteten Wünsche und  Forderungen für die Politik daraus ab.“

Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link:

Niedersachsen packt an

 

 

 

Integration durch Sport – Weil und Schröder-Köpf geben Preisträgerinnen und Preisträger des Niedersächsischen Integrationspreises 2019 bekannt

Ministerpräsident Stephan Weil hat am (heutigen) Dienstag gemeinsam mit der Landesbe­auftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, und dem Bündnis „Niedersach­sen packt an“ die Preisträgerinnen und Preisträger des Niedersächsischen Integrationsprei­ses 2019 bekannt gegeben. Der Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro (vier Mal 6.000 Euro) dotiert. Das Bündnis „Niedersachsen packt an“ zeichnet zudem einen Bewerber mit einem Sonderpreis aus und unterstützt dessen Engagement mit einem Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro. Der Integrationspreis wird bereits zum zehnten Mal vergeben. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Integration in Bewegung – Flüchtlinge mitten im Sport, mitten im Leben“.  

Auch in diesem Jahr war die Zahl der Bewerbungen wieder hoch. Aus über 160 Bewerbungen und Vorschlägen hat die Jury unter dem Vorsitz von Doris Schröder-Köpf die folgenden Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt:

  • DLRG Ortsgruppe Schwanewede e.V.
  • Stadtsportbund Emden und YOUgend Integrate
  • Träumer, Tänzer und Artisten e.V.
  • Universum e.V., Alte Webschule

Beim Sonderpreis des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ entschied sich die Jury für den KreisSportBund Grafschaft Bentheim e.V.

Mit dem Wettbewerb möchte das Land Niedersachsen nachhaltige Projekte und engagierte Menschen auszeichnen, die sich in besonderer Weise im Integrationsprozess mit sportlichen Initiativen hervorheben und zur Teilhabe am Gemeinwesen von Menschen mit verschiedenen sprachlichen, ethnischen, religiösen und kulturellen Wurzeln beitragen. Gute Ansätze und vorbildliche Aktivitäten sowie neue, innovative und nachhaltige Ideen zur Integration von Zugewanderten im und durch Sport sollen somit bekannt gemacht werden. Gleichzeitig sollen sie der Nachahmung dienen und zu neuer Projektentwicklung und neuen Ideen ermuntern.

Mit der Wahl des Mottos orientieren sich Weil und Schröder-Köpf auch in diesem Jahr an der Arbeit des Bündnisses „Niedersachsen packt an“. Neben dem Spracherwerb ist die Integration in Arbeit, Wohnen und Leben sowie ein bürgerschaftliches Engagement der entscheidende Schritt für nachhaltige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Der Sport bietet hierfür vielfältige Potentiale. Er fördert nicht nur die Gesundheit und vermittelt wichtige soziale Kompetenzen, wie Teamgeist, Fairness und Regelakzeptanz, sondern hilft den zuge­wanderten Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, in Niedersachsen heimisch zu werden. Insofern ist die Integration im und durch Sport ein entscheidender Schritt für eine nachhaltige Teilhabe.

 

Hintergrund und Terminhinweis

Festakt zur Vergabe des Niedersächsischen Integrationspreises 2019 

Am Montag, 26. August 2019, 18.30 Uhr, werden die Preisträgerinnen und Preisträger in einem Festakt im CongressCentrum Wienecke XI in Hannover ausgezeichnet. Die Veranstaltung wird von Christoph Dannowski moderiert.

Die Jury

Neben Doris Schröder-Köpf gehören in diesem Jahr zur Jury: Henning Busse, Pastor im Haus kirchlicher Dienste der evangelisch-lutherischen Landeskirche, Nariman Hammouti-Reinke, Vorsitzende des Vereins „Deutscher Soldat e.V.“, Sabina Kaluza, Künstlerin und Juniorpräsidentin des „KreativRegion e.V.“, Mirko Slomka, Fußballtrainer von Hannover 96, Pablo Thiam, Integrationsbeauftragter des VFL Wolfsburg und ehemaliger Profifußballer, Andreas Toba, Kunstturner, Sportler des Jahres 2016 in Niedersachsen und Mitglied der deutschen Turn-Nationalmannschaft.

 

Die Preisträgerinnen und Preisträger

DLRG Ortsgruppe Schwanewede e.V.:

Durch das Integrationsprojekt „Gemeinsam das Schwimmen erlernen“ der DLRG Ortsgruppe Schwanewede e.V. in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat der Gemeinde Schwanewede bekommen sowohl deutsche als auch Kinder von Geflüchteten die Gelegenheit, das Schwimmen zu erlernen. Ziel ist es dabei, dass die Kinder offen aufeinander zugehen und gemeinsam und voneinander lernen. Sie werden seit 2016 in Gruppen von zehn Kindern unterrichtet, aktuell läuft der elfte und zwölfte Kurs. Bisher schwimmen alle teilnehmenden Kinder aus Flüchtlingsfamilien nach Bestehen des Seepferdchens weiter im Verein.

Stadtsportbund Emden und YOUgend Integrate:

Aus einer Projektgruppe, bestehend aus dem Stadtsportbund, der Stadt Emden, den Emder Sportvereinen, Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenhilfe sowie mit Ehrenamtsinitiativen und dem Integrationsbeauftragten wurde im Jahr 2014 das Konzept „Schulpartnerschaften“ entwickelt. Ziel des Konzepts ist es, allen Menschen die Teilhabe am sportlichen Leben in Emden zu ermöglichen und Hemmungen durch niedrigschwellige Aktivitäten abzubauen. Die Bereitschaft vieler Kooperationspartner sowie das ehrenamtliche Engagement der Emder Bevölkerung sind dabei sehr hoch.

Träumer, Tänzer und Artisten e.V., Garbsen:

Der Verein ist im Jahr 2003 gegründet worden und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit für das Thema Zirkus und Varieté zu begeistern. Eine Besonderheit dabei ist die Internationalität. Auch ohne Kenntnisse der Sprache und ohne Zirkuserfahrung können alle aktiv am Training teilnehmen. Viele der Geflüchteten haben den Weg in den Verein gefunden, da Träumer, Tänzer und Artisten im Vorfeld in den Gemeinschaftsunterkünften ein Jonglierprojekt sowie einen Eltern-Kind-Zirkuskurs angeboten und mit der Beziehungsarbeit begonnen haben.

Universum e.V., Alte Webschule, Bramsche:

Im Bereich der Jugendarbeit in der Alten Webschule betreiben die pädagogischen Mitarbeiter einen offenen Jugendtreff mit diversen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie regelmäßigen Sportangeboten in gemischten Gruppen. Bei einer räumlichen Nähe von circa vier Kilometern zur Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Bramsche/Hesepe bietet sich eine Zusammenarbeit an. Die Besucherschaft setzt sich aus bis zu vierzehn unterschiedlichen Nationalitäten zusammen, wie zum Beispiel Kurden, Albanern, Sinti/Roma, Syrern, Portugiesen, Polen und russlanddeutschen Aussiedlern. Ein wichtiges Ziel ist es, die Vereinsanbindung der Jugendlichen, durch zum Beispiel „Schnuppertage“, bei den regionalen Sportvereinen herzustellen.

KreisSportBund Grafschaft Bentheim e.V.:

(Sonderpreis des Bündnisses „Niedersachsen packt an“)

Die Aktivitäten des KreisSportBundes Grafschaft Bentheim e.V. im Rahmen der Integration von insbesondere geflüchteten Menschen zeichnet sich speziell durch den direkten Kontakt zur Zielgruppe, den Sportvereinen, Einrichtungen der Flüchtlingshilfe und den Kommunen aus. Unter dem Motto „Egal woher – im Sport zu Haus“ wird Integration durch Partizipation und Engagement gelebt und das primäre Ziel, die Integration von Flüchtlingen in die Sportvereine, in besonderer Weise umgesetzt.

 

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Pressemitteilung (PDF)

Große Unterstützung für Antrag aus Niedersachsen für Mehrgenerationenhäuser

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann fordert, dass die Förderung der Mehrgenerationenhäuser über 2020 hinaus gesichert werden muss. Weiterlesen

Angriff auf Haus eines jüdischen Ehepaares in Hemmingen – Doris Schröder-Köpf äußert sich bestürzt über unsägliche Tat

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde am vergangenen Wochenende ein Brandanschlag auf das Haus eines jüdischen Ehepaares in Hemmingen verübt. Die Fußmatte des Hauses wurde in Brand gesetzt, es fanden sich zudem ein roter Schriftzug mit dem Wort „Jude“ im Eingangsbereich sowie Schmierereien an der Gartenpforte.

Die niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, reagiert entsetzt und bestürzt auf diese unfassbare Tat: „Dieser Angriff zeigt eine Menschenverachtung und Respektlosigkeit, die mich schockieren. Es sind feige Taten, die uns einmal mehr klar machen, dass wir auch hier in Niedersachsen einer neuen Dimension von Antisemitismus entschieden die Stirn bieten müssen – denn: Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Menschenwürde sind die elementaren Säulen unseres Zusammenlebens.“

 

NesT gestartet: Neues Aufnahmeprogramm für schutzbedürftige Geflüchtete sucht Mentorinnen und Mentoren

Die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sich mit insgesamt 10.200 humanitären Aufnahmen am EU-Resettlementprogramm für 2018/2019. Darin enthalten sind Aufnahmen im Rahmen eines neuen Pilotprogramms der Bundesregierung für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge. Weiterlesen

Doris Schröder-Köpf sendet beste Wünsche zum Beginn des Ramadan

Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, zum heutigen Beginn des Fastenmonats Ramadan:

„Zum Beginn des Fastenmonats Ramadan sende ich allen muslimisch-gläubigen Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen meine besten Wünsche für eine friedvolle und segensreiche Zeit des Fastens und der religiösen Einkehr im Kreise Ihrer Familien, Freunde, Nachbarn und Gemeinden. Es ist immer schön zu sehen, wie muslimische Gemeinden und Familien die Feierlichkeiten auch für Begegnungen und den Dialog mit anderen Religionen und Kulturen in unserem Land nutzen. Auch stehen Solidarität und Hilfe für die Schwächeren unserer Gesellschaft mehr noch als sonst im Mittelpunkt.“

 

Hintergrund:

Am heutigen Montag, 6. Mai, beginnt in diesem Jahr der Fastenmonat Ramadan. Viele Muslime werden dann bis zum 3. Juni von Sonnaufgang bis Sonnenuntergang fasten. Das Fest des Fastenbrechens (arabisch: Id al-Fitr, türkisch: Ramazan Bayramı) schließt sich vom 4. bis 6. Juni 2017 an. Für die muslimische Glaubensgemeinschaft auf der ganzen Welt ist dieser Fastenmonat eine besondere Zeit. Das Fasten im Fastenmonat Ramadan ist eine der im Koran verankerten religiösen Pflichten der Muslime. Das Fasten wird als Enthaltung von bestimmten Tätigkeiten definiert wie beispielsweise dem Verzehr von irdischen Substanzen und Speisen sowie Getränken und Rauchen. Zum Fasten ist jeder Muslim verpflichtet, der in vollem Besitz seiner Geisteskräfte, volljährig und körperlich dazu imstande ist. Schwangere Frauen und Kranke sowie Kinder sind zum Fasten nicht verpflichtet.

„Verlorene Mitte“-Studie – Rechte Einstellungen verfestigen sich: Schröder-Köpf äußert sich besorgt

Rechte Denkmuster und menschenfeindliche Einstellungen haben sich in der deutschen Gesellschaft in besorgniserregendem Maße verfestigt. Das hat eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung ergeben, die am Donnerstag, 25.4.2019, in Berlin vorgestellt wurde. Auf Grundlage einer repräsentativen Befragung neige etwa jede zweite Person zur Abwertung von Asylsuchenden. Auch die Abwertung von Sinti und Roma (26%), fremdenfeindliche Einstellungen (19%) und muslimfeindliche Ressentiments (19%) seien in der Gesellschaft weit verbreitet. Diese gruppenbezogenen Einstellungsmuster haben sich laut der Autoren in der Mitte der Gesellschaft verfestigt. Rund ein Drittel der Befragten stellt infrage, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben.

„Für uns als Einwanderungsgesellschaft sind das alarmierende Erkenntnisse“, zeigt sich Niedersachsens Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf besorgt. Die Studie verdeutliche einmal mehr die große Bedeutung, durch Kontakt und Begegnungen der Menschen in Niedersachsen Vorurteilen und xenophoben Einstellungen entgegenzuwirken. „Es ist an uns allen, uns umso entschlossener für unsere freiheitliche und vielfältige Gesellschaft stark zu machen und uns klar zu dieser zu bekennen“.

Ausführliche Informationen zur Studie finden Sie auf der Webseite der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Ministerpräsident Stephan Weil und die Landesbeauftragte gratulieren zum Pessachfest 2019

Zum diesjährigen Pessachfest, das im Judentum vom 19. April bis zum 27. April gefeiert wird, wünschen Ministerpräsident Stephan Weil und die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, alles Gute.

Mit dem Pessachfest soll der Leidensgeschichte des jüdischen Volkes gedacht werden. Es bezieht sich auf die Zeit des Exodus der Juden, den Auszug aus Ägypten, die Flucht vor Unterdrückung und ist geprägt vom Einsatz für die Freiheit. In diesem Jahr fallen der Beginn des Pessachfestes und der Karfreitag auf einen Tag. In der ganzen Welt erinnern sich Juden am ersten Sederabend an ihre Geschichte, an Verfolgung und Leid.

Es sei unerträglich, dass Menschen jüdischen Glaubens heutzutage auch in Niedersachsen immer wieder Anfeindungen ausgesetzt seien, so die Landesbeauftragte Schröder-Köpf.

„Wir versichern Ihnen, dass Sie nicht alleine sind. Wir stehen fest an Ihrer Seite“, sagte Ministerpräsident Weil. Antisemitismus gefährde den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und habe in diesem Land keinen Platz.

Weil und Schröder-Köpf wünschen allen Jüdinnen und Juden ein frohes Pessachfest – „Chag Sameach“ und ein fröhliches Fest der Freiheit – „Chag Cherut Sameach!“

 

Ansprechpartner/in:
Pressestelle der Niedersächsischen Landesregierung

Nds. Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-6946
Fax: 0511/120-6833

pressestelle@stk.niedersachsen.de

http://www.niedersachsen.de

Diese Information im Portal des Landes Niedersachsen: http://www.stk.niedersachsen.de/portal/live.php?article_id=176189&_psmand=6

„Neue Dimension des Hasses“: Schröder-Köpf verurteilt „Abschiebechallenge“

Auf die diskriminierende mediale Kampagne unter dem Hashtag #Abschiebechallenge reagiert die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, betroffen: Weiterlesen