Mehr fremdenfeindliche und antisemitische Übergriffe: Doris Schröder-Köpf äußert sich besorgt über BKA Statistik

Laut einer aktuellen Statistik des Bundeskriminalamtes zu politisch motivierter Kriminalität ist die Zahl fremdenfeindlicher Übergriffe im letzten Jahr um 20 Prozent gestiegen. Auch antisemitisch motivierte Straftaten haben mit 19.6 Prozent Anstieg signifikant zugenommen. Weitaus mehr Übergriffe gab es zudem im Bereich politisch motivierter Straftaten, die in einem Zusammenhang mit politischen Konflikten im Ausland stehen.

Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, nennt die Zahlen erschreckend und alarmierend: „Die veröffentlichten Zahlen des Bundeskriminalamtes zeigen ganz klar, dass wir es aktuell mit einem sehr aufgeheizten politischen Klima zu tun haben. Die Verrohung von Diskursen hat offenbar auch Auswirkung auf die Anzahl fremdenfeindlicher und antisemitischer Übergriffe. Wir sind als Einwanderungsland in der Pflicht, diese Taten auf das Schärfste zu verurteilen und weiter in die Aufklärungsarbeit und Demokratieförderung zu investieren – denn: Jeder Vorfall antisemitischer oder fremdenfeindlicher Ausgrenzung, Diskriminierung oder Bedrohung ist einer zu viel!“

Umso wichtiger sei weiterhin die Arbeit von Institutionen wie beispielsweise der Amadeu-Antonio-Stiftung sowie des Landespräventionsrates Niedersachsen, die vielfältige Angebote vorhalten, um gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit mit Nachdruck zu begegnen. Informationen finden Sie hier:

Landespräventionsrat-Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus

Aktiv werden gegen Rechtsextremismus!  –  Amadeu-Antonio-Stiftung – 

Projekte gegen Antisemitismus – Amadeu-Antonio-Stiftung

 

 

Vieles geschafft, einiges zu tun: Jahresgutachten des SVR zieht Bilanz

Das gerade erschienene Jahresgutachten des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) zeigt: Integration gelingt in großen Teilen sehr gut, wenngleich es Bereiche gibt, in denen es mehr Unterstützung und andere Regelungen braucht.

Das Zwischenfazit der Stiftung für das Jahr 2019 betont, dass die organisatorische Leistung und das große Engagement, mit welcher die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt und in das Bildungssystem durch Behörden und Institutionen – flankiert von Wohlfahrtsverbänden –  gestaltet wurde, höchste Anerkennung verdiene.

Sorge wiederum bereitet der Stiftung beispielsweise, dass die frühkindliche Betreuung bei Kindern mit Migrationshintergrund leicht rückläufig sei, was Nachteile beim Spracherwerb begünstigen kann. Derzeit würden nur noch ein Fünftel der Kinder mit Migrationshintergrund in einer Kita betreut – 2015 waren es noch zwei Prozent mehr. Auch die Zunahme fremdenfeindlicher Kriminalität wird als negative Entwicklung skizziert.

Das vollständige Jahresgutachten finden Sie hier:

Gutachten

 

Festjahr eingeläutet: 300 Jahre St. Clemens

Mit einem Gottesdienst haben die Katholikinnen und Katholiken in und um Hannover am Sonntag, 21.01.2018, das Festjahr zum 300-jährigen Bestehen ihrer ältesten und wichtigsten Kirche eröffnet. Weiterlesen

„Das Große Orchester der Weihnachtshilfe“: Ein Ehepaar spendete eigene Eheringe für erkrankte Kinder

„Das Große Orchester der Weihnachtshilfe“ ist in Polen eine der größten Wohltätigkeitsaktionen, bei der Tausende von Freiwilligen Geld für die Gesundheitsversorgung kranker Kinder und Jugendlicher sammeln. Auch in Hannover wurden Anfang des Jahres erstmals Veranstaltungen auf die Beine gestellt und Spenden gesammelt. Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, übernahm die Schirmherrschaft über die Benefizaktion im Freizeitheim Döhren am 7. Januar 2018.
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18,6 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland

Wie das Statistische Bundesamt am 01. August mitteilte, ist die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland im vergangenen Jahr auf etwa 18,6 Millionen Menschen gestiegen. Das ist ein Zuwachs um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neuer Höchststand. In Niedersachsen beläuft sich die Gesamtzahl der Menschen mit Migrationshintergrund laut des Statistischen Bundesamtes in 2016 auf etwa 1,5 Millionen, das sind 19,6 Prozent.    Weiterlesen

Zuwanderinnen und Zuwanderer füllen die Sozialkassen

Millionen von Ausländerinnen und Ausländern stabilisieren mit ihren Beitragszahlungen die Sozialkassen. Sie sind nach einem Bericht des Handelsblatts vom 26.07.2017 damit zu einer zentralen Stütze des deutschen Sozialsystems geworden. Die meisten der neuen Betragszahlerinnen und Beitragszahler kommen aus dem EU-Ausland. Sie sind es vor allem, die für die vollen Rentenkassen verantwortlich sind. Das Handelsblatt beruft sich auf Zahlen der Deutschen Rentenversicherung. Weiterlesen

„Mein größter Erfolg des Jahres“: Luc Degla erinnert sich in der Braunschweiger Zeitung an die Lesung „Der Reichtum der Fremden“

Am 29. September 2016 fand auf Einladung der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe und Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok im Neuen Rathaus eine Lesung mit dem Titel der „Reichtum der Fremden“ statt. Weiterlesen

Landesbeauftragte Schröder-Köpf und Ministerpräsident Weil verleihen den Niedersächsischen Integrationspreis 2016

Am 16.11.2016 wurde zum siebten Mal der Niedersächsische Integrationspreis verliehen. In diesem Jahr stand er unter dem Motto: „Zugehörigkeit durch Verständigung – Sprache ist der Schlüssel“. Im feierlichen Rahmen vor über 250 Gästen fand die Vergabe des Niedersächsischen Integrationspreises 2016 im Alten Rathaus in Hannover statt.

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Glückwunsch-Video zum Caritas-Jubiläum von der Landesbeauftragten

Am 10.09.2016 wurde das 100-jährige Bestehen der Caritas im Bistum Osnabrück gefeiert. Doris Schröder-Köpf hat sich mit einem Glückwunsch-Video bei der Caritas für deren vielfältige Arbeit und deren Engagement für die Flüchtlingshilfe bedankt. Weiterlesen

IQ Netzwerk Niedersachsen – Sondernewsletter 2016

Hiermit möchten wir Sie auf den Sondernewsletter 2016 anlässlich von 5 Jahren IQ Netzwerk Niedersachsen hinweisen. Weiterlesen

Statistisches Bundesamt: „Bevölkerung mit Migrations­hinter­grund auf Rekord­niveau“

In einer Pressemitteilung meldete das Statistische Bundesamt neue Bevölkerungszahlen in Bezug auf Menschen mit einem so genannten Migrationshintergrund. Demnach lebten im Jahr 2015 rund 17,1 Millionen Menschen in Deutschland mit einen Migrationshintergrund und damit mehr Menschen als je zuvor (Zuwachs von 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung erreichte 21,0 %. Der außergewöhnlich hohe Anstieg ist vor allem auf ausländische Zuwanderer zurückzuführen. 2015 lebten 11,5 Millionen Zuwanderer in Deutschland, das waren 5,5 % mehr als im Vorjahr.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes weiter.

„So geht Deutschland“: Ein Buch ohne Tabus für junge Flüchtlinge

Wir möchten Sie auf das Buch „Ankommen – So geht Deutschland“ aufmerksam machen. Weiterlesen