Angehende „Fachfrauen für interkulturelle soziale Arbeit“ zu Gast in der Staatskanzlei

In Göttingen richtet sich die Weiterbildung „Fachfrau für interkulturelle soziale Arbeit“ an geflüchtete Migrantinnen. Diese wird seit 2016 von der VHS Göttingen in Kooperation mit dem Institut für angewandte Kulturforschung (Ifak) angeboten.

Die Landesbeauftragte war sehr erfreut, am 17.09.2018 die sehr motivierten Teilnehmerinnen des aktuellen Kurses in der Staatskanzlei kennenzulernen und von Ihren Lebenswegen und beruflichen Plänen in Deutschland zu erfahren. Weiterlesen

Integration in Vereinswesen und Nachbarschaft: Niedersächsischer Integrationspreis 2018 vergeben

 

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, haben den Niedersächsischen Integrationspreis vergeben. Der Festakt, zu dem der mehrsprachige Unterwegs.Chor aus Hildesheim musikalisch stimmungsvoll beitrug, fand am 27. August 2018 im Alten Rathaus in Hannover statt.

In diesem Jahr stand der zum neunten Mal vergebene und mit insgesamt 24.000 Euro (vier Mal je 6.000 Euro) dotierte Preis unter dem Motto „Integration in Vereinswesen und Nachbarschaft“. Ziel des Wettbewerbs war es unter anderem, auch andere Vereine, Institutionen und Initiativen anzuregen, Flüchtlinge und andere Zugewanderte in Niedersachsen bei der Integration zu unterstützen.

Neben Doris Schröder-Köpf gehörten der Oberbürgermeister der Stadt Delmenhorst Axel Jahnz sowie Nariman Hammouti-Reinke, Sabina Kaluza und Mina Salehpour der unabhängigen Jury an. Von den mehr als 160 Bewerbungen hat die Jury folgende Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt:

  • Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Oderwald
  • Kleingärtnerverein Deutsche Scholle e.V. (Osnabrück)
  • Naturfreundejugend Braunschweig e.V.
  • Netzwerk „Nachbarschaft Asendorf“

Beim Sonderpreis des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ entschied sich die Jury für das Wohnprojekt „Buntes Leben im Englischen Viertel“ des Landkreises Hameln-Pyrmont.

Ausführliche Informationen und kleine Videopräsentationen zu den prämierten Vereinen und Initiativen erhalten Sie hier (Webseite der Niedersächsischen Staatskanzlei).

In ihrer Laudatio für den Kleingärtnerverein Deutsche Scholle, der im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes „Querbeet“ syrischen Familien Gartenparzellen zur Verfügung stellte, hob Doris Schröder-Köpf die große Bedeutung des Niedersächsischen Vereinswesens für die Integration zugewanderter Menschen hervor:

„Gerade in unserem Einwanderungsland Niedersachsen wissen wir um die integrative und gemeinschaftstiftende Wirkung unserer Vereine und vitaler Nachbarschaften in der Gemeinde oder im Stadtviertel.“

Der traditionell multikulturelle Kleingärtnerverein gehe in dieser Hinsicht mit gutem Beispiel voran, indem er die Möglichkeit schaffe, soziale Bindungen und gegenseitiges Vertrauen zwischen alten und neuen Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern aufzubauen. So sei der Verein auch mit Blick auf seine Offenheit für neue kulturelle Impulse ein ermunterndes Vorbild für andere:

Ministerpräsident Weil und Doris Schröder-Köpf gratulieren dem Vorsitzenden des Kleingartenvereins „Deutsche Scholle e.V.“, Emil Zuleia, zur Auszeichnung.

„Traditionen lassen sich manchmal eben nur durch Integration und Öffnung zur Vielfalt aufrechterhalten. Das ist eine ganz wichtige Botschaft: Die interkulturelle Öffnung der Vereine und die Offenheit für neue Impulse bieten für alle Beteiligten neue Chancen und zuweilen dringend benötigte personelle Ressourcen. Der Verein Deutsche Scholle steht dafür in beeindruckender und überzeugender Weise Modell.“

„Eine Erfolgsgeschichte“: Doris Schröder-Köpf über die Integration der russlanddeutschen Bevölkerung in Niedersachsen

Am Sonnabend, 11. August 2018, fand auf Einladung des Honorarkonsuls der Russischen Föderation in Hannover, Heino Wiese, eine Veranstaltung zum deutsch-russischen Verhältnis in Gifhorn statt. Anliegen der festlichen Veranstaltung im Glockenpalast war es, die zivilgesellschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland bzw. Niedersachsen zu stärken.

Neben Honorarkonsul Heino Wiese, Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich und Ministerpräsident Stephan Weil, der Niedersachsens großes Interesse an nachhaltigen, dauerhaften und guten Beziehungen zu Russland Ausdruck verlieh, referierte die Landesbeauftragte Schröder-Köpf über die Integration der russlanddeutschen Bevölkerung:

Die Zuwanderung von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern und ihren Familienangehörigen ist nicht nur aus Sicht der Landesregierung eine Bereicherung für unser Gemeinwesen. Wir sprechen hier gemeinhin von einer „Erfolgsgeschichte“. Und das zurecht.

Doris Schröder-Köpf, 11.08.2018

Im Anschluss hielten Vertreterinnen und Vertreter der deutsch-russischen Organisationen über aktuelle Themen in den Bereichen Bildung, Kultur, Wissenschaft, Medizin und wirtschaftliche Zusammenarbeit kurze Vorträge.

Bildquelle: Nds. Staatskanzlei

Landesbeauftragte nimmt an Stiftungsratssitzung der Hildegard Lagrenne Stiftung teil

Seit November 2017 ist Doris Schröder-Köpf Stiftungsratsmitglied der Hildegard Lagrenne Stiftung. Hierbei handelt es sich um eine Stiftung für Bildung, Inklusion und Teilhabe von Sinti und Roma in Deutschland. Weiterlesen

Landesbeauftragte gratuliert Schülerinnen und Schüler zum Deutschen Sprachdiplom

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, hat am 18.6.2018 347 Schülerinnen und Schülern aus allgemein bildenden Schulen in einer Feier im Stephansstift in Hannover zum Erwerb des Deutschen Sprachdiploms der Kultusministerkonferenz gratuliert. Weiterlesen

Landesbeauftragte besucht Ausstellung zum Buchprojekt „Nachgekommen – Frauen in der Gastarbeitergeschichte“

Geschichte und Lebenserfahrungen von Gastarbeiter-Frauen: Darum geht es bei der Ausstellung des Jugendhauses Buer, die Doris Schröder-Köpf am Freitag, 8.6.2018, im Kreishaus Osnabrück besuchte. Weiterlesen

Ministerpräsident Weil begrüßte rund 100 Gäste anlässlich des islamischen Fastenmonats Ramadan

Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe zu Gast auf dem Empfang anlässlich des Fastenmonats Ramadan am 05.06.2018, zu dem Ministerpräsident Weil geladen hatte. Auch für Doris Schröder-Köpf ist die Zeit des Fastenmonats Ramadan eine gute Gelegenheit für den Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen. Weiterlesen

„Frieden ist in Europa ein Gut, das es zu schützen gilt“: 23. Internationales Friedlandtreffen

Die Gemeinde Friedland pflegt seit 22 Jahren eine enge Partnerschaft mit zehn weiteren Friedlands in Deutschland, Polen, Tschechien und Russland. Anlässlich des diesjährigen 23. Friedlandtreffens ließ es sich die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe am 1.6.2018 nicht nehmen, der Einladung von Bürgermeister Andreas Friedrichs in den Süden Niedersachsens zu folgen und mit einem Grußwort zur feierlichen Eröffnung des Treffens beizutragen. Weiterlesen

Treffen der Landesbeauftragten mit Vertretern/innen von Migrantenselbstorganisationen

Am 31.05.2018 lud Doris Schröder-Köpf Vertreterinnen und Vertreter niedersächsischer Migrantenselbstorganisationen und weitere in der Integrationsarbeit aktive Personen zum Gespräch in die Niedersächsische Staatskanzlei. Weiterlesen

Katholisch in Hannover

Doris Schröder-Köpf spricht im Historischen Museum am 24.05.2018 ein Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung: Katholisch in Hannover – Menschen, Geschichten, Lebenswelten. Eine Ausstellung zur Geschichte der katholischen Kirche in Stadt und Region Hannover. Weiterlesen

Diakonie Hannover und Backstube Langrehr starten Sozial-Projekt „Die Teilbar“

Die Diakonie Hannover und die Backstube Langrehr haben in Hannover unter dem Titel „TeilBar“ ein neues soziales Projekt gestartet. Nach dem Prinzip „Eins kaufen, zwei zahlen“ könnten Kunden in den Filialen im Ortsteil Linden zukünftig unkompliziert Produkte wie Brötchen, Kaffee oder Brot für Bedürftige spendieren. Das Projekt wurde am Montag, 7. Mai 2018, u.a. von Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes in Hannover vorgestellt. Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, nahm daran als Kuratoriumsmitglied der Diakoniestiftung teil und machte auf die große Bedeutung teilhabeorientierter Projekte wie „Die Teilbar“ aufmerksam.

Ausführliche Informationen zum Projekt entnehmen Sie bitte dem Flyer.


Austauschschülerinnen und -schüler aus China und England an der IGS Kronsberg

Am 7. Mai 2018 freute sich die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe über die Gelegenheit, Austauschschülerinnen und -schüler aus Bristol (UK) und Changde (China) an der IGS Kronsberg zu begrüßen.