Integration in Vereinswesen und Nachbarschaft: Niedersächsischer Integrationspreis 2018 vergeben

 

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, haben den Niedersächsischen Integrationspreis vergeben. Der Festakt, zu dem der mehrsprachige Unterwegs.Chor aus Hildesheim musikalisch stimmungsvoll beitrug, fand am 27. August 2018 im Alten Rathaus in Hannover statt.

In diesem Jahr stand der zum neunten Mal vergebene und mit insgesamt 24.000 Euro (vier Mal je 6.000 Euro) dotierte Preis unter dem Motto „Integration in Vereinswesen und Nachbarschaft“. Ziel des Wettbewerbs war es unter anderem, auch andere Vereine, Institutionen und Initiativen anzuregen, Flüchtlinge und andere Zugewanderte in Niedersachsen bei der Integration zu unterstützen.

Neben Doris Schröder-Köpf gehörten der Oberbürgermeister der Stadt Delmenhorst Axel Jahnz sowie Nariman Hammouti-Reinke, Sabina Kaluza und Mina Salehpour der unabhängigen Jury an. Von den mehr als 160 Bewerbungen hat die Jury folgende Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt:

  • Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Oderwald
  • Kleingärtnerverein Deutsche Scholle e.V. (Osnabrück)
  • Naturfreundejugend Braunschweig e.V.
  • Netzwerk „Nachbarschaft Asendorf“

Beim Sonderpreis des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ entschied sich die Jury für das Wohnprojekt „Buntes Leben im Englischen Viertel“ des Landkreises Hameln-Pyrmont.

Ausführliche Informationen und kleine Videopräsentationen zu den prämierten Vereinen und Initiativen erhalten Sie hier (Webseite der Niedersächsischen Staatskanzlei).

In ihrer Laudatio für den Kleingärtnerverein Deutsche Scholle, der im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes „Querbeet“ syrischen Familien Gartenparzellen zur Verfügung stellte, hob Doris Schröder-Köpf die große Bedeutung des Niedersächsischen Vereinswesens für die Integration zugewanderter Menschen hervor:

„Gerade in unserem Einwanderungsland Niedersachsen wissen wir um die integrative und gemeinschaftstiftende Wirkung unserer Vereine und vitaler Nachbarschaften in der Gemeinde oder im Stadtviertel.“

Der traditionell multikulturelle Kleingärtnerverein gehe in dieser Hinsicht mit gutem Beispiel voran, indem er die Möglichkeit schaffe, soziale Bindungen und gegenseitiges Vertrauen zwischen alten und neuen Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern aufzubauen. So sei der Verein auch mit Blick auf seine Offenheit für neue kulturelle Impulse ein ermunterndes Vorbild für andere:

Ministerpräsident Weil und Doris Schröder-Köpf gratulieren dem Vorsitzenden des Kleingartenvereins „Deutsche Scholle e.V.“, Emil Zuleia, zur Auszeichnung.

„Traditionen lassen sich manchmal eben nur durch Integration und Öffnung zur Vielfalt aufrechterhalten. Das ist eine ganz wichtige Botschaft: Die interkulturelle Öffnung der Vereine und die Offenheit für neue Impulse bieten für alle Beteiligten neue Chancen und zuweilen dringend benötigte personelle Ressourcen. Der Verein Deutsche Scholle steht dafür in beeindruckender und überzeugender Weise Modell.“

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