Neue Website für Jugendliche: NS-Zeit in Hannover

Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen. Die Jüdische Bibliothek Hannover hat einen Faktencheck für Schüler/innen ins Netz gestellt.

Damit sollen 14 – 25 jährige auf die Verbrechen der Nazizeit aufmerksam gemacht werden, um dazu beizutragen, dass sich das Geschehen von 1933 – 1945 in Deutschland niemals wiederholt.

Für viele junge Menschen ist die Nazizeit gedanklich weit entfernt. Umso überrascht und betroffener sind die meisten, wenn sie erfahren: Nazi-Verbrechen gab es in allen Stadtteilen Hannovers – oft in unmittelbarer Nähe der Wohnung, der Schule, des Sportplatzes.

„NS-Zeit in Hannover“ will zu Fragen anregen: „Wie kam es dazu? Könnten sich die Verbrechen der Nazis wiederholen? Ist die Nazi-Zeit in Hannover nur ein winziger Teil in der Geschichte? Wie würde ich mich in der Zukunft in Diskussionen verhalten?“

Die Jüdische Bibliothek Hannover als Herausgeberin hält die entsprechende Literatur für Schüler*innen bereit: http://www.jb-hannover.de

Mehr unter: https://NS-Zeit-Hannover.de

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Verband binationaler Familien und Partnerschaften sucht Ehrenamtliche(r) Jurist*in

Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V. möchte sein Team erweitern und sucht zum Frühjahr eine Juristin / einen Juristen für die rechtlich-informelle Beratung. Themenschwerpunkte: Weiterlesen

Dialog der Landesbeauftragten mit Vertreterinnen und Vertretern nds. Migrantenselbstorganisationen

Am 17.12.2018 war Kultusminister Grant Hendrik Tonne zu Gast beim turnusmäßigen Treffen der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, mit Vertreterinnen und Vertretern der niedersächsischen Migrantenselbstorganisationen und weiteren in der Integrationsarbeit tätigen Personen. Der Austausch beinhaltete u.a. Weiterlesen

70 Jahre Menschenrechte

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Verabschiedung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ durch die Vereinten Nationen wird auf die Pressemitteilung der UNO-Flüchtlingshilfe verwiesen Weiterlesen

Gegen Mobbing an Schulen: Offizieller Startschuss für das Bundesprogramm „Respekt Coaches/Anti-Mobbing-Profis“

Bundesfamilienministerin Giffey und Landessozialministerin Reimann treffen in Hannover mehr als 100 Respekt Coaches. Weiterlesen

„Wir leben zusammen!“ Begegnungsreihe der Landesbeauftragten startet HEUTE in der Hildesheimer Nordstadt

Am 8. November 2018 findet in der „Neuen Mitte“ auf dem Gelände der Martin-Luther-Gemeinde ein Begegnungsfest in der Hildesheimer Nordstadt statt. Im Rahmen von „Nordstadt tischt auf“, einer von Nordstädtern des „Arbeitskreises Begegnung“ monatlich organisierten Tafel, wird es vielfältige selbst mitgebrachte Speisen und Getränke geben. Vereine und Initiativen sowie alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner sind an diesem Nachmittag herzlich eingeladen, um über das Leben und Zusammenleben in der Nordstadt ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung ist der Auftakt einer „Begegnungsreihe“ der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, in Kooperation mit dem Praxisnetzwerk für Soziale Stadtentwicklung. Ziel dieser Reihe mit dem Titel „Wir leben zusammen“ ist es, auf das gute Zusammenleben aufmerksam zu machen, das in den kulturell vielfältigen Stadtteilen, Nachbarschaften und Wohnquartieren von engagierten Menschen mit großem Engagement selbst gestaltet wird. Dazu Schröder-Köpf:

„Wenn wir über gelingende Integration in unserer Einwanderungsgesellschaft sprechen, ist die Begegnung zwischen Einheimischen und Zugewanderten in den Wohnvierteln und ‚Ankunftsorten‘ von größter Bedeutung. Deren Bewohnerinnen

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Flyer (pdf)

und Bewohner sind deshalb wahre Experten der Begegnung in Vielfalt. Viele von ihnen engagieren sich tagtäglich für das Gemeinwesen, in ihrem direkten Lebensumfeld, in vielen Orten in ganz Niedersachsen.“

Mit der Reihe, so die Landesbeauftragte weiter, wolle man nicht zuletzt von den Erfahrungen der Menschen im bunten Miteinander der Nachbarschaft lernen. „Ich freue mich sehr, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Diakonie Himmelsthür und denen des Stadtteilbüros, mit dem Stadtteilverein Nordstadt.Mehr.Wert e.V. sowie der Martin-Luther-Gemeinde außerordentlich engagierte und vernetzte Partner für den Auftakt der Reihe zur Seite zu haben.“

Auch Frank Auracher vom Stadtteilbüro bringt stellvertretend für den Stadtteilverein seine Vorfreude auf den 8. November zum Ausdruck: „Wir freuen uns ganz besonders auf den im Rahmen dieser Tafel stattfindenden Austausch mit Frau Schröder-Köpf und mit allen Gruppen und Ehrenamtlichen, die sich hier im Viertel tagtäglich für das Zusammenleben einsetzen.“

 

Auf einen Blick:

Was? „Nordstadt tischt auf“ – Begegnungsfest in der Nordstadt

Zeit? Donnerstag, 8. November 2018, 16.00 – 18.00 Uhr

Ort? Lutherwiese der ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde (Nordstadt), Peiner Str. 53, 31137 Hildesheim

Ansprechpartner? Sabine Howind, Telefon: 05121-604-1297, E-Mail:  Sabine.Howind@dh-himmelsthuer.de

 

Projekt „Worte helfen Frauen“ unterstützt geflüchtete Frauen mit Übersetzungsleistungen – jetzt auch per Telefon

Eine echte Erfolgsstory

Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann hat am 8.11.2018 auf dem zweiten Fachtag des Projekts „Worte helfen Frauen“ den Erfolg der Übersetzungsleistungen für geflüchtete Frauen in Niedersachsen herausgestellt. „Viele der ankommenden Frauen kennen die hier geltenden Gesetze nicht so genau. Vor allem haben viele von ihnen keine Vorstellung davon, welche Rechte und Pflichten sie in unserem Land haben. Das Projekt „Worte helfen Frauen“ bietet Betroffenen schnelle, unbürokratische Hilfe.“

Unter dem Motto „Mehr als Sprache“ diskutierten rund 100 Mitarbeitende aus Beratungsstellen, sozialen Einrichtungen und Kommunen darüber, wie sie die Qualität des Übersetzens im Beratungskontext sichern und weiter verbessern können. Durch den Einsatz vieler Ehrenamtlicher stellt die Qualitätssicherung eine Herausforderung dar. Hinzu kommt, dass weltweit immer noch sehr viele Frauen und Mädchen vor Krieg, Verfolgung und Gewalt fliehen. Einige verlassen ihr Herkunftsland, weil sie geschlechtsspezifische Gewalt, wie zum Beispiel Zwangsheirat oder Genitalverstümmelung, fürchten oder erlebt haben. Seit 2015 sind viele Geflüchtete auch nach Niedersachsen gekommen. Der Anteil der zugewanderten Frauen liegt bei ungefähr einem Drittel.

Das Land Niedersachsen entlastet die Beratungseinrichtungen bei den Kosten für die Übersetzungen. Im Jahr 2018 wurden dafür 300.000 Euro bereitgestellt.

Das Projekt „Worte helfen Frauen“ hat sich seit seinem Start vor drei Jahren gut in Niedersachsen etabliert und ist in jeder Beratungsstelle vertreten, die zu frauenspezifischen Fragen informiert. Die Übersetzungsleistungen stehen all denen zur Verfügung, die aufgrund von sexuellen Übergriffen, Gewalterfahrungen, kulturell bedingten Verstümmelungen oder anderen traumatischen Erlebnissen eine Beratungsstelle aufsuchen wollen beziehungsweise ein Gespräch in einer Schwangerenberatungsstelle benötigen. Betroffene, die sich seit dem 1.1.2015 in Deutschland befinden, können die zahlreichen vernetzten Angebote in Frauenhäusern, Schwangerschafts- und Gewaltberatungsstellen, Beratungs- und Interventionsstellen (BISS) sowie bei Gleichstellungsbeauftragten in Anspruch nehmen.

Ein Pilotprojekt mit einem österreichischen Anbieter (SAVD) ergänzt das bestehende Angebot um einen Pool von mehr als 500 Übersetzerinnen und Übersetzern, die speziell zu den Schwerpunkten Gesundheit, Verwaltung, Recht und Soziales geschult sind. Durch diesen Service können sie via Telefon zugeschaltet werden und bei mindestens 14 Sprachen eine Telefonübersetzung innerhalb von zwei Minuten erhalten. Übersetzungen in weitere 50 Sprachen sind innerhalb von 15 Minuten bei vorheriger Terminabsprache möglich. „Viele Beratungen müssen sehr schnell und auf niedrigschwellige Art erfolgen. Ich denke hier besonders an Gespräche zu Schwangerschaftskonflikten sowie bei Gefährdung oder nach erlittener häuslicher Gewalt. Deshalb bin ich froh, dass es zusätzlich die Möglichkeit der Übersetzung per Telefon gibt“, so Dr. Carola Reimann. Einige Beratungseinrichtungen in Niedersachsen haben das Angebot inzwischen schon nutzen können. Geplant sind darüber hinaus weitere Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen für Beratungskräfte und Übersetzerinnen.

Dr. Carola Reimann verwies zudem auf die hohe Bedeutung kultur- und geschlechtsspezifischer Faktoren, die ein besonders sensibles Vorgehen beim Beraten erforderlich machen: „Die richtige Ansprache und behutsame Wortwahl unter Berücksichtigung der kulturellen Herkunft zu finden, ist sehr wichtig. Deshalb sind sie auf die Hilfe von muttersprachlichen Übersetzerinnen und Sprachmittlerinnen angewiesen.“

Hintergrund:

Das Projekt „Worte helfen Frauen“ ist ein wichtiger Bestandteil des niedersächsischen Gewaltschutzkonzepts, das Ende 2015 vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport entwickelt wurde. Es unterstützt Beratungsstellen durch die Möglichkeit zur Abrechnung von Übersetzungsdienstleistungen bei Gesprächen mit geflüchteten Frauen. Träger ist der Verein „Gleichberechtigung und Vernetzung e.V.“. Mehr zum Projekt gibt es unter www.worte-helfen-frauen.de.

Pressemitteilung des Niedersächsischen  Ministerium für Soziales,Gesundheit und Gleichstellung:

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300. Kirchweihjubiläum Basilika St. Clemens in Hannover am 04.11.2018

Der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, war es eine große Freude gemeinsam mit Herrn Oberbürgermeister Stephan Schostok, die Schirmherrschaft für das Jubiläumsjahr der Basilika St. Clemens übernommen zu haben. Weiterlesen

Einladung zum Gedenkkonzert der Villa Seligmann in der Marktkirche Hannover

Am Samstag, 10. November 2018, 18.00 Uhr, erinnert die Villa Seligmann mit einem Gedenkkonzert an die entsetzlichen Ereignisse der Reichspogromnacht vor 80 Jahren. Weiterlesen

Ausschreibung des BAMF über Zuwendungen aus dem EU-Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds: Anträge können bis einschl. 11. Oktober eingereicht werden!

Neben den verschiedenen durch das Land Niedersachsen geförderten und unterstützten Beratungsangeboten und Projekten im Bereich der Migration und Teilhabe finden finanzielle Förderungen von Programmen oder Projekten auch auf verschiedenen Ebenen staatlicher und nichtstaatlicher Akteure statt. Dazu zählt auch der Asyl,- Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union.

Der Fond unterstützt die EU-Mitgliedstaaten bei der effizienten Steuerung der Migrationsbewegungen, bei der Aufnahme von Flüchtlingen und Vertriebenen und bei der Bewältigung der dadurch entstehenden Folgelasten.

Antragsberechtigt sind nationale, regionale oder lokale Behörden in den Mitgliedstaaten, einschlägige internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und Sozialpartner.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat dazu aufgefordert, Anträge auf Gewährung einer Zuwendung einzureichen. Bis zum 11.10.2018 können beim BAMF Anträge auf Projektförderung für maximal 36 Monate eingereicht werden.

Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel ist es unter bestimmten Voraussetzungen zudem möglich, Kofinanzierungsmittel vom Land Niedersachsen zu erhalten.

Ausführliche Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie hier.

Siehe außerdem weitere Informationen auf der Webseite des Niedersächsischen Sozialministeriums.

Bevölkerung mit Migrationserfahrung 2017 um 4,4 % gegenüber Vorjahr gestiegen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, lebten im Jahr 2017 in Deutschland rund 19,3 Millionen Menschen, die einen sogenannten Migrationshintergrund haben. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 4,4 %. Weiterlesen

MedGuide – medizinischer Sprachführer im Bereich Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik erschienen

Der medizinische Sprachführer MedGuide zielt darauf, die Kommunikation mit arabisch- oder farsi/persisch-sprechenden Patienten zu erleichtern. Dabei unterstützt er bei der Diagnose psychischer Störungen, auch wenn kein Dolmetscher verfügbar ist. Weiterlesen